So iss´es bei uns in London

Roter Touristenbus in London

 

Die liebe Mama Schulze hat mich für ihre monatliche Rubrik „Wie ist das eigentlich bei Euch?“, in der sie im Ausland lebende Familien nach ihren Erfahrungen befragt, um ein Interview gebeten, was ich sehr gerne gegeben habe.

Ich bin schon zu Beginn meines „Bloggerlebens“ auf ihren Blog gestoßen und fand es ganz toll, wie offen sie mit der sicherlich erst einmal schockierenden Diagnose Multiple Sklerose umgeht. Ich lese gerne in ihren Blog rein und freue mich daher, dass ich nun auch in ihrer Reihe von Auslandsmama-Blogs vertreten bin! Den Blogpost findet ihr direkt bei Mama Schulze.

Unser aktuellstes Projekt

Ansonsten steht bei uns gerade ein ganz neues Projekt an: Eingewöhnung der Kuschelmaus im Kindergarten! Diese Thema ist sozusagen „neu“ für mich. Die Schnatterente hat ihre erste drop-off Spielgruppe in Hong Kong kurz vor ihrem 2. Geburtstag besucht. Sie hat gleichzeitig mit ihrem Nachbarkumpel dort angefangen und die Spielgruppenleiterin war sich nach 10 Minuten sicher, dass dessen Mama und ich nun gehen und in 2 Stunden wiederkommen sollten!

Meine thailändische Freundin hat sich sehr darüber gefreut, entlassen zu werden und ist gleich mal shoppen gegangen während ich doch ziemliche Zweifel hatte. Es lief aber alles super und sie ist auch die nächsten Tage sehr gerne dort hin gegangen. Natürlich gab es dann auch mal Phasen, wo sie morgens etwas rumgejammert hat, aber generell war es immer sehr einfach mit ihr und neuen Kindergärten. Und sie musste sich wirklich ein paar Mal an neue Gruppen in Hong Kong, Berlin und London gewöhnen!

So verwöhnt von der völlig einfach zu integrierenden Schnatterente hätte ich nicht damit gerechnet, dass die Kuschelmaus so viel schlechter auf Kindergarten zu sprechen ist. Aber das ist leider der Fall.

Nach 10 Settling-in Stunden wird noch immer geheult!

Obwohl die Kuschelmaus erst ab September 2 Tage in den Kindergarten gehen soll, haben wir schon Anfang Juni mit dem Settling-in angefangen. Viel zu früh – dachte ich zunächst… Das war aber auch deshalb so geplant, weil wir bzw. definitiv die Kinder, den ganzen August auf dem „Festland“ sein werden. Und wie sich nun herausstellte, war es auch gut, so früh anzufangen, denn unser kleines Böckchen sträubt sich mit Händen und Füßen! Sie kommt nun in die „Terrible Two“ Phase und drückt ihre Gefühle gerne auch mal in Form eines „Mama-aus-vollem-Hals-mit-„Nein“-Anbrüllens“ aus! Unser AuPair und unsere Zweit-Babysitterin machen die Settling-in Stunden mit der Kuschelmaus. Bisher lief es solala wurde mir vom AuPair mitgeteilt.

Letzte Woche rief dann die Kindergärtnerin an und teilte mir mit, dass 1x die Woche nun doch nicht mehr reicht weil die Kuschelmaus so „upset“ wäre. Also wurde 3 x 1 Stunde die Woche eingeführt. Seit nun das AuPair den Kindergarten während der Settling-in Stunde verlässt und die Kuschelmaus sie damit gar nicht mehr sehen kann, wie noch die ersten Wochen, scheint es langsam etwas besser zu werden. Vorher hat die Kuschelmaus die Stunde lang wohl mehr oder weniger durchgeheult und wollte zum AuPair oder zur Babysitterin.

Ein starker Charakter

Ich glaube, es liegt gar nicht daran, dass es ihr nicht im Kindergarten gefallen würde. Sie ist einfach mit ihren knapp 2 Jahren schon sowas von einem willensstarken Kind und sie sieht es partout nicht ein, wieso sie im Kindergarten bleiben soll. Meine Mutter sagt, ich und meine Schwestern waren genau so und meine eine – wutanfall-anfällige Schwester – hatte noch Wochen nach Kindergarten-Beginn jeden morgen einen mega Wutanfall im Kindergarten hingelegt. Man kann das also alles auch ein wenig auf die Genetik schieben. Und dafür können die kleinen Würmchen ja nun wirklich nichts 😉

Eure Uta x

ps: Ich sehe gerade, mein Blogpost über die AuPair Regeln wird gerade ordentlich angeklickt. Die Klicks kommen definitiv nicht von unserem AuPair, sonst würde sie sich vielleicht ein bißchen besser an diese erinnern…ggggrrrmmmppphhhh

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