Regulärer Arbeitstag im Start-up

Legeres Arbeitsoutfit im Start-up

Frau Brüllen fragt und ich berichte über meinen regulären Arbeitstag im Start-up. Nicht ganz regulär, weil heute mein kurzer Tag ist. Aufgrund der derzeitigen Kinderbetreuungssituation habe ich diesen kurzen Tag bei meinem neuen Arbeitgeber eingeführt, an dem die Große bis 16:30 Uhr bei der Arty-Party ist (eine Art Kunst-AG nach der Schule), und deshalb meine Freundin die Kuschelmaus ebenso lange bei sich behält.

Der Tag ging nicht ganz gewöhnlich los. Statt von der Kuschelmaus geweckt zu werden, die fast immer zwischen fünf und sechs Uhr zu uns ins Bett gekrochen kommt, wurde ich heute von der mit Schmackes aufgerissenen Zimmertür meines ehemaligen Kollegen geweckt (also seine Zimmertür ;-)). Der übernachtet ab und zu mal bei uns und musste wohl mal ins Bad. Weiterlesen »

Den Kindern nicht gerecht werden

  1. Kindern nicht gerecht werdenSarah von Mamaskind ruft in ihrer Blogparade dazu auf, sich einmal mit dem Thema , wie und ob man den Kindern gerecht wird, auseinander zu setzen.

Das ist bei uns ein sehr aktuelles Thema, denn ich bin gerade nicht sehr gut darin, weil ich die Prioritäten gerade anders setze. Wir haben zwei Töchter, derzeit fast 4 und 6,5 Jahre alt und leben in London. Der Ordnungshüter ist “schwer” berufstätig, unter der Woche praktisch nicht präsent und schläft am Wochenende gerne mal bis zum letzten Drücker. Ansonsten ist das Wochenende die Zeit, die wir als Familie haben. Fast zwei Jahre lang habe ich vier Tage die Woche gearbeitet, was durch einen Arbeitsweg von 60 Minuten one-way relativ lange Arbeitstage bedeutete. Das war aber für uns alle soweit gut, vor allem, als wir ein super Au Pair hatten.

Unser stabiles System ist ein wenig mit der Au Pair Suche für das Schuljahr 2016/2017 ins Wackeln geraten. Das eigentliche Au Pair, das wir bereits im Mai 2016 gefunden und auch zum Kennenlernen nach London eingeladen hatten, ist drei Tage nach Arbeitsantritt wegen Überforderung abgereist! Das kurzfristig aufgetriebene Ersatz-Au Pair kam nie hier an und die nächsten Wochen hielten wir uns mit unserem alten Au Pair und der Cousine einer Freundin über Wasser, die netterweise zu Hause alles stehen und liegen ließen, um uns auszuhelfen.

Wo so schnell ein neues Au Pair herbekommen?

Die verzweifelte Suche nach einem neuen Au Pair ließ mich sämtliche “Vorsichtsmaßnahmen” bei der Au Pair Suche über Bord werfen. Und auch wenn mich die Kommunikationsprobleme mit der neuen Kandidatin schon von Beginn verwundert haben, habe ich dieses neue Au Pair eingestellt.

Leider hatte es mit dem Au Pair, das persönliche Probleme hatte, worüber wir auch offen sprechen konnten, nicht gut geklappt: Die Kids, die normalerweise nach 3 Minuten bei jungen Mädels auf dem Schoss sitzen und super aufgeregt nicht mehr aufhören zu schnattern, haben auch nach Wochen keine vertraute Bindung zu dem Au Pair aufgebaut (vermutlich weil diese einfach kopfmäßig zu sehr mit sich beschäftigt war). Und ich hatte ein schlechtes Gewissen, dass meine Kids keine enge Beziehung zu dem Au Pair hatten. Sie hatte sich durchaus Mühe gegeben, nur waren die Probleme, die sie mit sich trug, einfach zu groß als dass es hätte klappen können. Das war sehr schade, denn wenn die Probleme nicht gewesen wären, wäre die gegenseitige Sympathie sicher auch größer gewesen.

Eine stabile Betreuungssituation für die Kinder muss her

Wir haben uns daher einvernehmlich vor Weihnachten von dem Au Pair getrennt und dieses wollte nach Hause zurück ziehen, um eine Therapie zu beginnen.

Bei meinem Arbeitgeber hatte ich schon vor Weihnachten angekündigt, dass ich nach vielem Kinderbetreuungs-Hin-und-Her im neuen Jahr auf drei Tage reduzieren muss, weil wir keine neues Au Pair mehr suchen werden. Nach dem ganzen Au Pair Chaos seit September hatte ich keine Lust und Nerven mehr, noch einmal nach einem neuen Au Pair zu suchen und wollte auch den Kindern eine stabile Kinderbetreuung bieten und nicht Gefahr laufen, wieder das falsche Au Pair einzustellen, um dann erneut auf die Au Pair Suche zu gehen.

Wir haben dann zum Glück schnell eine sehr nette Mama aus der Parallelklasse der Schnatterente gefunden, die die Kinder an zwei Tagen nach dem Kindergarten bzw. nach der Schule abgeholt und die Nachmittagsaktivitäten mit ihnen gemacht hat.

Am dritten Arbeitstag kümmerte sich eine deutsche Freundin um die Kuschelmaus und ich konnte ungestört von zu Hause arbeiten bis Schulschluss der Großen war. Das lief soweit alles sehr gut und wir haben uns alle wohl gefühlt mit dem Arrangement.

Die Schnatterente hing schulisch etwas hinterher

Ein weiterer Grund weshalb ich gerne einen Tag weniger arbeiten wollte war, dass die Schnatterente nach dem Schulwechsel im September auf der neuen Schule etwas hinterher hing. In allen Fächern war sie in der Gruppe der schwächsten Schüler und hatte auch keine Motivation, sich zu verbessern. Das Lesen war noch nicht da, wo es sollte und die Handschrift die reinste Katastrophe. Letzteres meiner Meinung aber auch deshalb, weil sie mit den Kindern in England keinerlei Schreib-Vorübungen machen. Sie geben den Kindern Schreibpapier mit einer einzigen Linie und sagen, jetzt kopiert hier mal das was ihr seht. Ein paar Reime haben sie, wie zum Beispiel für den Buchstaben “h” “Down the head, to his hooves and over his back” wobei das “h” dann wie ein Pferd abgebildet ist. Aber da die Eigenmotivation der Schnatterente sich bei so etwas noch sehr in Grenzen kält, gibt sie sich nicht sonderlich viel Mühe, dass jeder Buchstabe gleich groß ist un auf die Linie und nicht im Himmel oder im Keller steht. Ich halte mein Kind absolut nicht für eine Überfliegerin, aber ich denke schon, dass sie das Zeug dazu hat, Durchschnittlich zu sein und deshalb haben wir auch zusammen zu Hause geübt.

Insgesamt sind die Ansprüche der Schule hier in England sehr hoch und sehr früh (in Deutschland wäre sie als Herbstkind ja erst jetzt im September eingeschult worden): Ich hätte nie gedacht, dass ich in der ersten Klasse – abgesehen davon, dass wir sie auf ein Mittelmaß bringen wollten – bereits so viel mit der Schnatterente zu Hause machen muss. Neben den 3 Lesebüchern pro Woche gibt es eine Mathe-App, wo 2×10 Aufgaben gelöst werden müssen (wobei das sogar recht viel Spaß macht), dann haben sie High Frequency Words, die einmal die Woche im Spelling Test überprüft werden. Zusätzlich gibt es seit Weihnachten eine wöchentliche schriftliche Englischhausaufgabe.

Zwangsweise bekommt also die Große für die Hausaufgaben viel 1:1-Zeit, wo sich die Kleine dann oft abgestellt fühlt und recht leicht bockt. Das wird dann schon schnell anstrengend, denn so komme ich mit der Großen ja auch nicht voran. Zum Glück hat die Kleine selbst irgendwann angefangen, unsere Aufmerksamkeit dadurch auf sich zu lenken, dass sie selbst Buchstaben üben oder irgendetwas anderes “schreiben” musste. So sitzen wir jetzt oft zu dritt da und machen ”Homeworks”.

Soweit sind wir schulisch wieder auf Kurs – und beruflich?

Mit meiner Stundenreduzierung blieb mit noch weniger Zeit, in meinem Job spannende Dinge zu machen, weil die Abmachung, Stunden reduzieren zu dürfen, irgendwie automatisch mit dem Versprechen einherging, dass ich trotzdem noch das bisherige abliefere.

Das war dann irgendwann sehr unbefriedigend und auch langweilig, weil ich keine Zeit für spannendere Dinge hatte.

So habe ich irgendwann angefangen, mich nach neuen Jobs umzuschauen. Nach den Erfahrungen der letzten Au Pair Monate reifte außerdem der Wunsch in mir, dieses selbst-erlebte und auch von anderen berichteten Au Pair Chaos irgendwie zu verbessern. Ich dachte daher darüber nach, eine Webseite zu machen, auf der für beide Seiten – Au Pair und Gastfamilie – wichtige Informationen zusammengetragen werden mit dem Ziel, dass die gegenseitigen Erwartungen nicht so stark aneinander vorbeigehen können, wie das gerne mal der Fall ist. Das ist meiner Meinung nach der Hauptgrund, warum einige Au Pair Arrangements nicht klappen.

An der Bewerbungsfront hatte ich recht bald mit einem sehr interessanten Start-up Kontakt gehabt und – obwohl sich der Bewerbungsprozess ewig hinzog – irgendwann meinen alten Job gekündigt. Wenns nicht die Firma werden würde, würde sich etwas anderes spannendes finden und in der Zwischenzeit wollte ich an meiner Au Pair Idee arbeiten. Was auch immer am Ende bei der Au Pair Webseite rauskommt, werde ich wieder einiges gelernt haben. Unter anderem auch erstmals wirklich auf Englisch zu schreiben. Das finde ich zum Beispiel gerade noch sehr mühsam.

Sechs Wochen “arbeitslos” und doch busy wie selten

Nach der Kündigung habe ich gleich mit meiner Au Pair Idee losgelegt und war in der Zeit zwar viel zu Hause (obwohl ich oft aus der lokalen Bibliothek oder einem Café mit WLAN gearbeitet habe). Aber da eigentlich dauerhaft der Laptop auf meinem Schoss stand, war ich eigentlich auch nicht wirklich für die Kids da. Dass ich trotz anwesenden Kindern recht konzentriert arbeiten kann, geht aber auch nur deshalb, weil sich meine Kinder super selbst beschäftigen können. Ok, zugegebenermaßen “erkaufe” ich mir zwar die Freiheit, zu arbeiten während sie spielen. Allerdings enden diese unbeaufsichtigten Spiele oft in einem ziemlichen Chaos, so dass ich hinterher die Hälfte meiner genutzten Arbeitszeit vermutlich noch einmal mit Aufräumen beschäftigt bin 😉

In den Wochen, in denen ich ohne Job war, war ich wirklich extrem busy, weil ich die Webseite ja erst mal zum Laufen bringen musste. Also WordPress aufsetzen, Theme aussuchen und vor allem erstmal damit klarkommen. Und nebenbei schon mal anfangen, Content zu schreiben. Das hat mich echt sehr viel Zeit gekostet, die mir mit den Kindern gefehlt hat. Aber wenn man an seiner eigenen Idee arbeitet, ist es egal ob es 5:00 Uhr morgens ist oder 23:00 Uhr nachts: Es macht einfach Spaß und die Motivation, voran zu kommen, ist sehr groß.

Die Kids haben schon immer mal gestöhnt, und gefragt, wann ich endlich fertig bin. Aber ich sehe das eben so, dass ich auch persönliche Wünsche und Ziele haben darf und ich nicht mein ganzes Leben immer und ausschließlich zu 100% auf die Kinder ausrichten kann!

Im Moment kommen die Kids wirklich etwas zu kurz, auch weil ich jetzt ein Freelance Projekt angefangen habe und wieder vier Tage arbeite. Nebenbei versuche ich auch die Hostmum Seite weiter voranzubringen, für die ich derzeit große Unterstützung durch eine Praktikantin habe. Sonst würde da nicht sehr viel neues gepublisht werden. Und dann ist da ja auch noch der BerlOndonMama Blog, der gerade ganz hinten ansteht. Leider!

Ich kann definitiv sagen, dass ich derzeit schon eher eine Ego-Tour fahre, viel arbeite und zum Beispiel auch nicht auf meinen Sport 2-3 Mal die Woche verzichten möchte. Dadurch haben wir insgesamt weniger gemeinsame Familienzeit. Aber mal ganz ehrlich: Werden sich die Kinder später daran erinnern, dass Mama mal 3-4 Monate lang wenig Zeit für sie hatte? Vor allem solange der Papa das ausnahmsweise mal etwas abfedert? Ich kenne die Antwort nicht, aber ich bin bereit, das zu riskieren.

Es ist keine dauerhafte Arbeitssituation und nachdem ich solange komplett für die Kinder da war und immer zurück gesteckt habe, will ich nun auch mal wieder an mich denken. Und wenn die Mama happy ist, haben am Ende ja auch automatisch alle was davon…

Eure Uta x

Warum es hier gerade so ruhig ist

warum es hier gerade so ruhig ist

Es ist gerade so ruhig hier auf BerlOndon-Mama. Und das liegt nicht etwa daran, dass ich keine Lust hätte, etwas zu schreiben. Auch nicht daran, das mir die Themen fehlen würden. Nur fehlt mir schlichtweg die Zeit! Und das wird sich demnächst wohl auch nicht viel ändern…

Mit Ansage kündigen – kann ich

Seit Anfang des Jahres hatten wir kein Au Pair mehr, weil das mit dem letzten Au Pair einfach nicht geklappt hat. Und weil das ganze „Au Pair- Jahr“ so vermurkst war, wollte ich auch nicht noch mal ein Neues suchen. Weiterlesen »

WMDEDGT – Normaler letzter Wochentag

Auf dem Fahrradergometer im Gym

Frau Brüllen fragt heute wieder ihre Blogger Kollegen: „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“ und ich möchte gerne von einem gewöhnlichen letzten Wochentag berichten:

Normalerweise sind wir (oder die Kinder) freitags generell etwas müde und sehnen das Wochenende herbei. Ausnahmsweise haben wir es heute Morgen aber einmal ohne Tränen aus dem Haus geschafft, obwohl es seit gefühlten Wochen täglich morgens Tränen wegen Nichtigkeiten gibt. Und das trotz des letzten Wochentags! Das war schon mal ein guter Start in den Tag. Weiterlesen »

Typischer Tagesablauf als Au Pair bei uns in London

Weil mich nun einige der Kandidatinnen, die ich wegen unserer neu zu vergebenen Au Pair Stelle angeschrieben habe, nach einem Tagesplan gefragt haben, möchte ich den an dieser Stelle einmal festhalten. Natürlich sieht jeder Tag auch ein wenig anders aus, aber ich beschreibe einfach mal, wie ein Durschnitts-Tagesablauf als Au Pair bei uns aussehen könnte. Weiterlesen »

Hand-Mund-Fuß-Krankheit – Hand-Foot-Mouth-Disease

Innenhand bei Hand-Mund-Fuß Krankheit bei 3-Jähriger

Vor einigen Tagen kam die Kuschelmaus ziemlich ko von ihrem 3-stündigen Kindergarten nach Hause. Sie hatte auch keinen Appetit und das ist bei der kleinen Raupe Nimmersatt immer ein Anzeichen, dass etwas nicht stimmt! Sie bekam dann auch Fieber. Nicht sehr hoch, so um die 38°C. Aber meine Kinder fiebern nie sehr hoch. Ich kann mich kaum erinnern, dass sie mal über 39°C Fieber hatten. Daher habe ich ihr auch nichts gegen das Fieber gegeben. Weiterlesen »

Augengrippe – oder auch schwerster Alkohol- und Drogenkonsum?

augengrippe in der schwangerschaft

Das Foto meiner Augen ist schon ein paar Jahre alt, aber ich wollte dennoch diese Geschichte mit der Augengrippe in der Schwangerschaft festhalten. Möglicherweise ist die Geschichte für nicht Familien-Angehörige etwas unspektakulär. Ich aber weiß, dass meine Schwester und ich ein Leben lang über diese Geschichte lachen werden, weshalb ich sie unbedingt festhalten muss!!!

Ich war so im 4. Monat schwanger mit Kind Nummer 2 und wir waren gerade auf Heimaturlaub in Berlin, lebten zu der Zeit aber noch in Hong Kong. Weiterlesen »

Heimflug nach Berlin

Heathrow Playground

Endlich! Nach 5,5 Monaten waren wir endlich mal wieder auf Heimatbesuch in Berlin! Dadurch, dass wir mittlerweile an die Schulferien gebunden sind und nicht mal einfach z.B. ein verlängertes Wochenende nach Hause fliegen können, hat es sich vorher nicht ergeben, mal nach Berlin zu fliegen. Weiterlesen »

Schwimmkurs in London

Für sicheres Plantschen muss der Schwimmkurs besucht werden

Die nun bald 6,5-Jährige Schnatterente geht seit sie 4 Jahre als ist zum Schwimmkurs in London und kann leider noch immer nicht schwimmen! Sie schafft es zwar, mit einer sehr ungewöhnlichen „Technik“ einige Meter mehr unter als über Wasser zu bleiben und auch eine Strecke von ein paar Metern zu überwinden, ohne akut Ertrinkungs-gefährdet zu sein. Allerdings kann man das nicht als beruhigendes „sie-wird-auch-beim-Sturz-in-einen-Teich-überleben“ bezeichnen. So bleibt uns nichts anderes übrig als weiter Kurse zu buchen – auch eine gute Taktik, seinen „Kundenstamm“ zu halten… Weiterlesen »

WMDEDGT – Tagebuchbloggen am Sonntag

BastelBox Love Bugs

 

Mit Schrecken stelle ich fest, dass mein letzter Blogpost vor genau einem Monat bei Frau Brüllens „Was-machst-du-eigentlich-den-ganzen-Tag“-Tagebuchbloggen im Januar war! Mhhh – so richtig sagen an was das lag, kann ich gar nicht. Vielleicht war´s einfach die Frühjahrsmüdigkeit. Ich sollte mir mal überlegen, ob ich mir einfach noch mal einen „privaten“ festen Blog-Tag in den Kalender eintrage, an dem ich – falls sonst nicht ansteht, Tagebuchblogge. So würde ich vielleicht wieder in einen regelmäßigeren Rhythmus kommen. Weiterlesen »

WMDEDGT – Tagesaktivität liegt bei 200%

Tagesaktivität beim FahrradergometerFrau Brüllen fragt an jedem 5. des Monats: „was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ und wir sind heute mal wieder dabei. Nicht jeder 5. Tag eines Monats eignet sich bei mir zum Tagebuchbloggen. Heute allerdings habe ich laut meiner neuen Sportuhr eine Tagesaktivität von 200% erreicht: Da muss es doch genug zu berichten geben, oder? 😉

Ich hatte heute frei. Das liegt daran, dass ich seit Januar von 4 auf 3 Arbeitstage reduziert habe, weil ich mich mehr um die schulischen Angelegenheiten meiner 6-Jährigen Schnatterente kümmern muss. Ich weiß, es klingt verrückt: Weiterlesen »

Deutsche Kinder: im Winter warm anziehen, Briten: laufen in Shorts

Kinder im Winter warm anziehen

Wir Deutschen haben ja schon so das ein oder andere Vorurteil den Briten gegenüber und einige sind sicher entweder veraltet oder unbegründet. Aber es gibt auch welche, die einfach zutreffen: Aus meinen Kindheitstagen erinnere ich mich noch daran, dass die kleinen britischen Nachbarsjungen im Winter in ihren kurzen Hosen an der Straße standen und auf ihren Schulbus gewartet haben, während deutsche Eltern ihren Kinder im Winter warm anziehen.

Und während wir Deutschen uns hier in London bei fallenden Temperaturen sofort warm anziehen und ein paar Schichten übereinander tragen, laufen große und kleine Briten lange noch in ihren kurzen Hosen oder Röcken rum. Oder eben jene nicht-Briten, die sich als „kleine Briten“ bezeichnen!

„Mama, mir ist nicht kalt, ich bin Engländerin!“

Weiterlesen »

Entscheidung AuPair zu werden – Besser zweimal nachdenken

Entscheidung AuPair zu werden muss gut durchdacht sein

Nach dem unser diesjähriges AuPair uns so bitter versetzt hatte, obwohl ihre Zusage zum AuPair Jahr lange gereift schien, hatten wir es anschließen mit einem AuPair zu tun, dessen Entscheidung AuPair zu werden innerhalb weniger Stunden fiel. Obwohl die Entscheidung zum AuPair Jahr so spontan gefallen ist, hatten wir dennoch ein gutes Gefühl mit diesem AuPair. Zumindest wurde uns 4 Tage immer wieder bestätigt, wie riesengroß die Vorfreude ist… Aber der Reihe nach: Weiterlesen »

Sich auf die Familie verlassen

Sich auf die Familie verlassen

Bei uns ging es in letzter Zeit wirklich drunter und drüber – aber glücklicherweise steht wie selbstverständlich fest: Trotz der Entfernung zwischen Berlin und London kann ich mich immer auf die Familie verlassen! Wegen dem ganzen Trubel in letzter Zeit, zum Beispiel mit der Kündigung des im Frühsommer gefundenen AuPairs drei Tage nachdem sie bei uns angefangen hatte, oder der weiteren AuPair-Suche, die ich auch schon längst verbloggen wollte, komme ich gefühlt zu nichts. Den Alltag mit Arbeit, Kindern und deren Social Life – zumindest unter der Woche – bekomme ich überwiegend noch hin. Am Wochenende wird es dann schon schwierig: Weiterlesen »

Geburtstagsparty für sechsjährige Tochter

Einladung zur 6. GeburtstagspartyNun ist schon wieder Oktober – der Hauptgeburtstagsmonat meiner Familie mit vielen großen und kleinen Geburtstagspartys. Neben den Geburtstagen meiner beiden Nichten, die ein Jahr alt werden, verpassen wir auch den Geburtstag meine Mutter und meines Bruders. Wenn sich die Familie ständig ohne uns zu solchen Feierlichkeiten trifft, ärgert mich das manchmal schon, dass wir nicht in Berlin wohnen!

Außerdem steht Ende des Monats der sechste Geburtstag der Schnatterente an. Aufgrund des ganzen Stresses mit dem abgereisten AuPair, dem Wiedereinleben in London nach den Sommerferien, der Hausrenovierung und dem Schulwechsel habe ich beschlossen, dass wir wieder „nur“ eine Geburtstagsparty zu Hause machen werden. Weiterlesen »