Fieberkind am WMDEDGT im Oktober 2018

Frau Brüllen fragt, was machst du eigentlich den ganzen Tag und ich antworte im Oktober gerne mal wieder.

Eine grandiose Nacht

Der heutige Tag fing sehr früh an: Die Kuschelmaus stand vor Mitternacht heulend auf und ließ sich auch vom Papa, der zufällig gerade auch im Haus rumgeschlichen ist, nicht wieder ins Bett stecken. Sie will zu MAMAAAA. Da ahnte ich schon was sich gleich bestätigte: Es stimmte etwas nicht – in diesem Fall kochte das Kind und hatte Bauchweh. Und das, obwohl sie gerade erst vor 3,5 Wochen mit Fieber und Bauchweh aus der Schule kam.

Mürrisch räumte der Mann das Feld (oder Bett) weil ich schon merkte, dass da kein Weg dran vorbei führte. Sie wollte bei mir schlafen, leider aber keinen Fiebersaft nehmen und so lag rechts von mir ein Fieberkind, das immer mal aufwachte und was brauchte und links das kleine süße Milchmonster, dass auch mindestens zwei Mal die Nacht Nachschub verlangte. Gäääähhn.

School run und krankes Kind

Am Morgen konnte der Mann zumindest solange von zu Hause arbeiten, bis ich die große zur Schule gebracht hatte. Die Kuschelmaus hatte sich nach viel gutem Zureden irgendwann überzeugen lassen, den Fiebersaft zu nehmen, der gut half. Aber natürlich schickte ich sie nicht in die Schule.

Mama darf zum Sport

Sie war dann aber gut genug drauf und wollte mit mir zum Sport kommen, was mich sehr gefreut hat, weil ich nicht wirklich viel zum Sport machen komme. Daher versuche ich, zwei mal die Woche zu einer Post-Natal-Class zu gehen.

Das ist ein Zirkeltraining für Schwangere und Mütter mit Babys. Da kann ich den Kleinen mitnehmen und heute dann eben auch eine 5-Jährige samt iPad.

Insgesamt bin ich wegen Windelwechsel und einem nicht anders als mit Stillen zu beruhigendem Baby heute nicht ganz auf meine Kosten gekommen. Aber da ich eh von der Nacht ganz schön müde war (wie meine Zombie-Augen auf dem Foto verraten), war ich nicht weiter böse auf das Bürschchen.

Mittag fiel aus

Bis zum Abholen der Schnatterente haben wir danach zu Hause abgehangen: die Kuschelmaus hat gepuzzelt während ich etwas gearbeitet habe. Kochen fiel aus denn sie hatte keinen Appetit und mir reichte etwas aus der kalten Küche.

Einen kurzen Mittagsschlaf haben wir auf dem Sofa auch noch eingelegt bis der Wecker uns aufschreckte, damit wir die Schnatterente abholen.

K2 im Kinderwagen, K3 vorm Bauch

Da der Fiebersaft in der Zwischenzeit nachgelassen hatte und die Kuschelmaus sich nicht rotbackig und schlapp wie sie war, auf ihrem Roller schieben lassen wollte, kam der Kleine in die Bauchtrage und sie in den Kinderwagen und so holten wir dann die Große von der Schule ab.

Den restliche Nachmittag durften die Mädels am Ende einer anstrengenden Woche mit ein bisschen iPad schauen und malen „rumgammeln“ während ich mal ne Stunde gearbeitet habe. Natürlich mit Baby auf dem Bauch bzw. auch lange an der Brust. Das geht ganz gut denn ich muss mich bei der Aufgabe eher „durchklicken“ und nachdenken als wirklich viel schreiben. Müsste ich viel Tippen wäre das mit einer Hand dann schon etwas mühsam.

We call it a day

Am Abend hat die Kuschelmaus dann wenigstens mal einen halben Teller Nudeln gegessen und wollte freiwillig ziemlich früh ins Bett. Während ich noch mit der Schnatterente ein paar Hausaufgaben gemacht habe bzw. sie eine deutsche Lern-App machen durfte, kam eine ziemlich hysterisch weinende Kuschelmaus wieder aus dem Bett, war aber mit ihrem Fieber irgendwie gar nicht richtig wach und kaum ansprechbar. Also Schnatterente vom Sofa „aufgescheucht“ und Zähneputzen geschickt (das war eine willkommene Ausrede denn es war spät genug) und die Kuschelmaus aufs Sofa gelegt. 

Nach der gefühlt zwanzigsten Kacka-Windel heute wurde der Kleinen schnell umgezogen und so liegen wir jetzt ebenfalls auf dem Sofa und haben einen typischen Feierabend (bis auf die Tochter/Schwester zu unseren Füßen – das Baby mehr am Nuckeln als am Trinken und ich am Handy 🙂

Eure Uta x

ps: das ist der erste komplett am Handy erstellte Blogpost und irgendwie wollen die Absätze nicht so wie ich…

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