Gastbeitrag: Bunt und fröhlich: Papageienkuchen


bunt und fröhlicher papageienkuchen

Nachdem es bei mir zuletzt eher um die schlanke Linie ging und die von mir gezeigten „Alltagsrezepte“ wohl eher was für Leute ist, die abnehmen wollen, wird es heute mal wieder viel leckerer! Meine Blogger-Kollegin und ebenso Großbritannien-Fan Simone hat für BerlOndon Mama einen leckeren Papageienkuchen gebacken. Und hier könnt ihr das Rezept zum nachbacken lesen.

Vielen Dank Simone – wir werden uns auf jeden Fall grünes Wackelpuddingpulver sowie Rote Grütze Pulver vom nächsten Heimatbesuch mitbringen um dann gleich das leckere Rezept auszuprobieren!

Bunt und fröhlich: Papageienkuchen

Hallo Ihr Lieben, ich bin seit einiger Zeit mit Uta im Kontakt, weil wir unsere Großbritannien-Liebe nicht nur teilen, Simone von tea&sconessondern auch auf unseren Blogs leben lassen. Während Uta mit ihrer Familie in London lebt, bin ich mit einem britischen Mann verheiratet und wir leben mit unseren beiden Kindern in Deutschland, um genauer zu sein im wunderschönen Nordhessen.

Auf meinem Blog www.tea-and-scones.de gebe ich ganz gerne Reisetipps rund um Großbritannien, berichte über englische Shops und Menschen in Deutschland, suche gerne nach britischem Dies und Das in Deutschland und beschäftige mich liebend gerne mit dem Thema Backen – auf meinem Blog stelle ich typische englische Rezepte und Gerichte vor, die man nachbacken kann. Uta habe ich versprochen, für ihren Blog ein Rezept zu schreiben, das sich auch gut mit Kindern backen lässt. Und was könnte es da Besseres geben als meinen über allen Maßen geliebten Papageienkuchen geben – eigentlich ein Rührteig-Kuchen, der mit verschiedenen Lebensmittel-Farben gebacken wird, so dass er ganz bunt aussieht. Und da man ihn auf einem Backblech, in einer Gugelhupf-Form oder einer Springform backen kann, lässt er sich sehr einfach auch mit kleinen Back-Begeisterten herstellen. Schiefgehen kann da wenig.

Bunte Färbung für großen Backspaß!

Ursprünglich hatte mir mein Sohn das Rezept mal von einer Back-AG aus der Schule mitgebracht. Bei dem Gedanken, was alles in dem Kuchen an Chemie – vermutlich Lebensmittelfarbe in allen möglichen und unmöglichen Farben – drin sein könnte, standen mir direkt die Haare zu Berge. Aber weit gefehlt. Denn der Rührteig dieses Kuchens bekommt seine Farbe durch Wackelpudding-Pulver in der Variante Waldmeister, rote Grütze, echten Kakao und Vanillesoße. Dabei kommt ein Kuchen heraus, der vielleicht ein paar Nuancen knalliger wäre, wenn man ihn mit echter Lebensmittelfarbe machen würde. Unschlagbarer Vorteil allerdings: Die einzelnen Kuchenstücke schmecken durch die Zutaten wirklich alle anders, was den Kuchen sehr vielseitig macht. Für einen Backnachmittag mit Kindern, eine Geburtstagsparty oder ein Mitbringsel für die Schule ist dieser Kuchen perfekt.

Aber wie geht der Papageienkuchen jetzt? Los geht’s!

Zutaten

  • 300 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 5 Eier
  • 400 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver (in UK alternativ Allzweckmehl)
  • Prise Salz
  • 200 ml Milch
  • 1 Päckchen Pulver für Vanillesoße (alternativ Custard Pulver)
  • 3 TL Kakaopulver
  • 1 Päckchen Götterspeise Waldmeister (Instant)
  • 1 Päckchen Rote Grütze-Pulver

papageienkuchen im gras

So geht es

  • Heizt den Backofen auf 160 Grad Umluft auf.
  • Fettet eine flache-Backform oder eine Gugelhupf-Form ein und bestäubt sie mit etwas Mehl.
  • Verarbeitet Butter und Zucker mit dem elektrischen Rührer zu einer glatten Masse.
  • Schlagt die Eier nach und nach unter die Masse.
  • Mischt Mehl, Backpulver (oder Allzweckmehl) und Salz miteinander. Im Wechsel mit der Milch unter die Masse schlagen.
  • Teilt den Teig in vier Portionen auf und rührt jeweils in eine Portion Teig Götterspeise Waldmeister, Pulver für Vanillesoße, Kakaopulver und Rote Grütze-Pulver ein.
  • Verteilt die Varianten neben- und übereinander in der Backform und verdreht die Teigsorten mit dem Stiel eines Löffels leicht miteinander bis schöne Linien entstehen.
  • Den Kuchen zwischen 30 und 40 Minuten backen. Die Backzeit variiert ein wenig je nach Ofen.

Deko

Nachdem der Kuchen erkaltet ist, könnt Ihr den Kuchen vor dem Anschneiden entweder mit Puderzucker bestreuen oder mit einer Schokoladenkuvertüre überziehen. Da ich den Kuchen im Sommer gebacken habe, hatte ich bei meinen Bildern auf die Schokolade wegen der Schmelzgefahr verzichtet. Aber gerade im Herbst und Winter macht sich Schokolade ja schon ganz gut 😊.

Monster-Tipp für ein Highlight zum Kindergeburtstag

Wenn Ihr Euch vorstellen könnt mit Lebensmittelfarbe zu arbeiten, habe ich für die Verzierung noch eine tolle Idee, falls Ihr den Kuchen auf einem Backblech macht: Mischt zwei Pakete Puderzucker mit ein wenig Wasser oder Zitronensaft, so dass eine sämige Masse entsteht: Teilt dann die Masse in 3 Schüsseln auf und färbt sie in verschiedenen Farben kräftig ein. Dann gebt Ihr den bunten Puderzucker auf den Kuchen und dreht ihn wieder mit einem Stiel gut ineinander, so dass verschiedene Marmorierung entsteht. Dann setzt Ihr an da, wo es passt gekaufte Augenpaare aus Zucker auf das Backblech. So entsteht ein Look, als ob sich auf dem Kuchen viele Monster tummeln und Euch ansehen würden.

Ich brauche Eure Mithilfe

Eine Frage zum Schluss: Habt Ihr noch klassische britische Kuchenrezepte, die ichTea and scones blog einmal nachbacken und meinen Lesern auf dem Blog vorstellen könnte? Dann nichts wie her damit – am besten im Kommentar oder an info@tea-and-scones.de

 

In diesem Sinne: Bleibt gesund und passt gut aufeinander auf. Eure Simone

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