Essverhalten von Mädchen

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Quelle: Struwwelpeter-Museum Frankfurt a.M.

Am Wochenende hatten mein Mann und ich mal wieder ständig unser „lieblings-Diskussionsthema“ auf dem Tisch, das mir mittlerweile tierisch auf den Geist geht: Die Nahrungsaufnahme unserer 4-Jährigen! Wenn er zu Hause ist, mosert er immer rum, dass sie nicht genug isst, viel zu dünn sei und vielleicht deshalb manchmal müde ist. Ich sollte gefälligst dafür sorgen, dass sie ordentlich isst, beim Essen brav am Tisch sitzen bleibt und erst aufsteht, wenn sie (zumindest fast) aufgegessen hat und kein Theater am Tisch veranstaltet. Dass sie mal keinen Hunger hat, zählt bei ihm nicht und ich muss mir in diesem Falle immer Vorhaltungen anhören, wieso sie zum Beispiel nach dem Musikkurs Kekse bekommen hat. Alle Zwischensnacks sollte ich abschaffen usw.

Fakt ist: Sie hat von Klein auf nie besonders großes Interesse am Essen gehabt und hat schon in den ersten Lebenswochen nur immer grad soviel gestillt, bis das Bäuchlein aufgehört hatte, zu knurren. Sie ist eben ein guter Essensverwerter und braucht nicht Unmengen an Essen. Von ihrem Körperbau her ist sie drahtig, also schon ziemlich schlank aber muskulös und auf keinen Fall dürr. Sie hat Pausbäckchen und ein knackiges Popöchen was für mich Anzeichen sind, dass sie nicht unterernährt ist. Außerdem hat sie viel Power und ist dauernd am rumrennen, hüpfen und tanzen. Da ist es doch ganz normal, dass man auch mal eine auf-dem-Sofa-rumhängen-Phase hat.

Ich vertrete vehement die Ansicht, dass sich die Kinder genau das holen, was sie brauchen! Ob sie nun pingelige Esser sind oder nicht.

Nun diskutieren wir immer häufiger (leider auch vor den Kindern!), ob die Große noch mehr essen muss oder aufhören darf, wenn sie sagt, dass sie satt ist. Auch in Anwesenheit der Großen sagt mein Mann, dass sie zu dünn sei. Ich finde diese Diskussion völlig daneben, weil ich insbesondere bei Mädchen Angst habe, dass man durch zu viel Aufriss und Druck ums Essen und das Gewicht/die Statur des Kind auch im jungen Alter schon ein unnatürliches Verhalten gegenüber Essen hervorrufen könnte!

Über die Weihnachtsfeiertage hat mein Mann mit der Schnatterente ständig „Deals“ beim Essen gemacht, von wegen: „Wenn du noch 4 Löffel isst, bekommst du einen Nachtisch“! Das ist echt bescheuert finde ich! Mir ist es schon zu viel, wenn man in einer größeren Runde am Tisch sitzt und 2-3 andere Leute neben den Eltern die Kinder auffordern, „doch jetzt mal schön brav zu essen“. In meinen Augen bekommt das Essen dadurch einen viel zu wichtigen Stellenwert und Essen wird mit „brav sein“, „Belohnung“, „Zwang“ und sonstigem verbunden. Ich möchte nicht irgendwann in der Situation sein, wo unsere Große den Spieß umdreht und Essen als Druckmittel gegenüber uns benutzt! Ich kenne zum Beispiel eine Familie, wo – allerdings ein Junge – aus lauter Verzweiflung der Eltern letztendlich mit Geld dazu gebracht wurde, zu essen! Ich glaube, der hat sich ein gutes zusätzliches Taschengeld verdient…

Ich habe im Freundeskreis einige Mädels erlebt, die Magersucht oder Bullimie hatten oder auf dem Weg in eine solche Essstörung waren. Wenn ich bei jungen Mädels blaugefrorene Fingernägel sehe, einen extremen Sportzwang oder Ausreden wie „Ich hab schon gegessen“, „Ich esse später“, „Mir ist schlecht“ höre, klingeln bei mir die Alarmglocken!

Nun hatten wir gerade gestern den Fall, dass die Große abends wirklich nicht so dolle gegessen hatte. Einerseits lag das sicher auch daran, dass wir wegen eines Brunches am Vormittag kein richtiges Mittagessen hatten und dann am Nachmittag einige Schokokekse verdrückt werden MUSSTEN. Andererseits waren die Großeltern über Skype während des Abendessens möglicherweise auch etwas ablenkend. Ich hab mich jedenfalls gegen die Ermahnungen meines Mannes, dass sie mehr essen soll, durchgesetzt und ihr erlaubt, aufzuhören. Blöderweise ist sie nachts beim Pullern müssen, richtig wach geworden und hat dann rumgeheult, dass sie Hunger hat! Natürlich DIE Bestätigung für meinen Mann, dass sie nicht genug isst, ich das viel zu locker sehe und ich mich nicht wundern muss, dass sie heute so müde war (kein Wunder nach einem Sonntag mit langem Brunch, Spielplatz, Kaffeebesuch einer Freundin mit 2 Jähriger und ausgiebigem Baden!)

Ich denke allerdings, dass sie, wenn sie nicht hätte pullern müssen, einfach durchgeschlafen hätte und dann sicher heute früh ordentlich gefuttert hätte. Der Nachtruhe wegen habe ich ihr dann doch noch ein Milchbrötchen hochgebracht, aber siehe da: Sie hatte es in der Nacht gar nicht angerührt, sich allerdings morgens nach dem Aufwachen sehr darüber gefreut 😉

Mein Mann denkt auch, dass Kinder schon riesen Portionen essen müssten und kann überhaupt nicht begreifen, dass einem 15 kg Kind eben kleine Portionen reichen. Er vergleicht gerne unsere beiden Mädchen und die 1,5-Jährige isst wirklich manchmal mehr als die Große. Sie hat mehr auf den Rippen und futtert einfach gerne – das ist natürlich schon angenehmer als so ein Suppenkasper. Als er sich jetzt am Wochenende allerdings auch noch beim Essen der Kleinen eingemischt hat, von wegen: „Nun reicht es doch langsam“, hätte ich platzen können! Natürlich werde ich, wenn sich der Babyspeck nicht von alleine verwächst, durch die Auswahl der Nahrungsmittel sanft versuchen, dass die Kleine normalgewichtig ist. Aber ein hungriges Kind, das gerne noch mehr essen möchte und zudem erst 1,5 Jahre alt ist, zu zügeln, ist meiner Meinung nach auch nicht der richtige Weg.

Mich würde brennend interessieren, wie andere Mamas von Töchtern das mit dem Essen sehen, ob meine Haltung „Die Kinder holen sich was sie brauchen“ und „Isst se heut nüscht, isst se morgen“ auch schon mal nach hinten los gehen kann?

Ich hoffe meinen Text zu lesen und hoffentlich ein paar Kommentare von anderen Mamas, bringt meinen Mann endlich dazu, das Essen der Kinder etwas entspannter zu sehen, so dass wir diese Wochenend-Diskussion endlich ad acta legen können! 🙂

Eure Uta x

 

9 Gedanken zu „Essverhalten von Mädchen

  1. Hallo Uta,
    Bei diesem Thema reagiere ich auch ganz schnell ganz sehr allergisch und ich kann Dich gut verstehen! Mein Mann und ich sehen das zum Glück gleich und so ersparen wir uns den zusätzlichen Disput, aber wenn jemand die Figur meiner Kinder in deren Gegenwart kommentiert oder anfängt mit Essen zu bestechen oder ihnen da reinreden zu wollen, da schwillt mir der Kamm. Ich denke ich reagiere deshalb so emotional darauf, weil ich selbst noch mit den Auswirkungen kämpfe, die so etwas besonders bei kleinen Mädchen hat. Ich musste als Kind immer aufessen, egal ob ich mochte oder nicht. So habe ich schnell verlernt, womit eigentlich jeder gesunde Mensch geboren wird: auf den eigenen Bauch zu hören. Dann wurde Essen als Lockmittel und Belohnung eingesetzt (mit Schokolade wurde trainiert, dass ich meine ersten Schritte pünktlich bis zum ersten Geburtstag hinbekomme…) Und schließlich bekam ich bei jeder Gelegenheit zu hören, dass ich zu dick sei und dieses oder jenes nicht (mehr) essen dürfte – und dabei sehe ich jetzt im Nachhinein auf Bildern, dass ich anfangs allenfalls im oberen Spektrum des Normalgewichts war und weit weg von tatsächlichem Übergewicht. Nachdem ich das aber immer wieder eingetrichtert bekam, mit elf oder zwölf meine Crash-Diäten-Karriere begann und keine Vorbilder für normales Essen hatte, wurde ich tatsächlich ein übergewichtiger Teenager, die dann auch depressiv war und bis in meine Mitt-Zwanziger hinein in unterschiedlicher Weise essgestört war. Erst durch Therapie und viel Arbeit hab ich das in den Griff bekommen und endlich einen relativ entkrampften Umgang mit Essen gefunden. Auf meinen Bauch zu hören muss ich aber immer noch mühsam wieder neu lernen. Das alles möchte ich meinen Mädchen unbedingt ersparen und warne gern auch lautstark vor dem großen Schaden, den vor allem die Väter bei ihren Töchtern damit anrichten können. Es muss nicht so kommen wie bei mir, es kann aber auch noch deutlich schlimmer kommen – alles ist drin, weil es so ein sensibles Thema ist. Mädchen werden schon genug mit Schönheitsidealen und einer Überbewertung von Äußerlichkeiten konfrontiert. Da wünsche ich mir für meine Mädels, dass die Familie ein sicherer Hafen ist.
    Unsere essen mal so und mal so. Durch meine eigene Geschichte werde ich natürlich innerlich noch schnell nervös, wenn sie mal viel essen oder kaum was. Snacks versuche ich durch Obst & Gemüse abzudecken, was aber nicht heißt, dass sich meine beiden nicht jeden Tag auf die feste Naschzeit nach der Mittagsruhe freuen, wo es Kekse, Gummibärchen und Schokolade gibt. Wir versuchen aber, ihnen dann nicht reinzureden (angefangener Keks aufessen, etc). Vielmehr bin ich unglaublich stolz auf meine beiden Mäuse, wenn sie (was ich nicht könnte…) einige Smarties liegen lassen, aber die Heidelbeeren aufgefuttert haben. Wenn sie mit einem Abendessen partout nicht zurecht kommen, dann haben sie als Alternative immer Brot mit Butter. Wenn ich sehr nervös bin, dann biete ich mal noch eine Banane an, oft aber mehr, damit ICH das Gefühl habe, sie haben vor der Nacht genügend im Bauch… Bis jetzt scheint unsere Strategie zu funktionieren, wobei ich oft gerade die Snacks gern noch etwas mehr ge-„streamlined“ hätte, statt häufig auf Zuruf. Andererseits sagen das genau die Bücher, die einem intuitives Essen wieder beibringen: Iss wenn Du Hunger hast, wonach Dir ist, und hör auf, wenn Du satt bist. Dein Körper weiß, was er braucht… Und das möchte ich ihnen bei allem Regulieren keinesfalls verderben (was nicht heißt, dass sie nicht auch mal noch ne halbe Stunde bis zum Abendessen warten müssen…) Ich hoffe dieser ungewöhnlich lange Kommentar hilft Dir!

    1. Liebe Heidi!

      Vielen Dank für Deine ausführliche und sehr offene Schilderung Deiner Kindheit! Und ich finde es sehr schade, dass Du so „hausgemacht“ diese Probleme hattest! Es gibt sicher Kinder, die natürlicherweise mehr Appetit haben, aber diese Süßigkeiten-Lock-Falle kommt mir von vielen Familien bekannt vor – auch heutzutage noch!
      Und ich muss Dir vollkommen zustimmen: Insbesondere die eher „unsensibleren“ Väter hauen gegenüber Töchtern gerne mal Dinge raus, die sie vielleicht völlig unüberlegt gesagt und so gar nicht gemeint haben. Mir persönlich war es auch immer viel wichtiger, was mein Vater zu mir/über mich sagte, als meine Mutter (vielleicht, da die Mütter eh nur immer so positiv gegenüber den Kindern sind?). Und wenn dann natürlich blöde Kommentare der Väter kommen, ist das ziemlich doof und schallt sehr lange nach.
      Ich wünschte, mein Mann und ich zögen bei dem Thema wie ihr an einem Strang! Hoffentlich hilft der Beitrag und Eure wunderbaren Kommentare!
      Tausend Dank und liebe Grüße,
      Uta

  2. Hallo Uta,
    DANKE!!!
    Wofür? Weil ich mir meiner Meinung wohl nicht alleine da stehe!
    Ich bin Mama von 2 Mädchen (fast 7 und 2 1/2) beide sind eher schlank und sportlich. Beide sehen nicht unterernährt aus und sind dieses laut Kinderarzt sich nicht.
    Beide Essen aber wie die Spatzen.
    Die große ist in einer Phase, da schmeckt ihr absolut nix, was ich auf den Tisch Stelle. Selbst wenn sie mit kocht! Die kleine hat selbst als Säugling mehr schlecht als recht gegessen. Bei uns gehört der zwischen Snack zum Alltag. Die große nimmt sogar immer noch einen Apfel mit ins Bett.
    Natürlich freue ich noch, wenn die Mäuse ihr essen aufessen, aber dies ist nicht die Regel. Meiner Meinung nach, sollen sie aufhören wenn sie satt sind. Das ist mir lieber, als wenn sie weiter Sachen in sich rein stopfen und das im schlimmsten Fall auf dem selben weg zurück kommt. Mein Mann sieht das ganze leider so ähnlich wie deiner und daher haben auch wir des öfteren die Diskussion zu Hause. Dabei war er als Kind auch kein guter Esser.
    Ich denke, Kinder holen sich das was sie brauchen. Wenn Sie satt sind, dann ist das so. Und ich zwinge keinem Nahrung auf, im schlimmsten Fall verweigern sie diese irgendwann komplett.

    Liebe Grüße

    1. Liebe Mama,
      vielen Dank für Deinen Kommentar!
      Dass Problem, dass es den Kindern einfach auch nicht gut genug schmeckt, kenne ich auch. Aber ich kann ja nicht jeden Tag Nudeln – am liebsten nur mit Pesto oder Parmesankäse – machen! Daher probiere ich halt immer gerne was Neues aus mit den Lebensmitteln, die sie essen. Nur halt leider oft nicht in dem Rezept, was ich mir ausgeguckt habe, oder sie essen nur ganz wenig. Ähnlich wie bei Dir, auch selbst dann nicht, wenn die Große bei der Zubereitung mitgeholfen hat. Beide sind auch keine großen Butterbrot-Esser, so dass ich manchmal schon recht kreativ werden muss.

      Dass die Große Essen mit ins Bett nehmen will, würde bei uns nicht passieren. Sie hat vor kurzem mal, als sie aufgewacht ist, eine Milch gewollt und ich habe gesagt, sie kann jetzt einfach weiterschlafen, ohne nochmal die Zähne zu putzen. Aber irgendwie hat ihr jemand ziemlichen Schiss vor Karies und Baktus gemacht, so dass sie drauf bestanden hat, nochmal die Zähne zu putzen 😉

      Viele liebe Grüße,
      Uta

  3. Hallo Uta,

    ich denke auch, dass sich die Kinder das holen, was sie benötigen. Ihnen ständig mehr oder weniger zu geben, als sie tatsächlich brauchen zerstört doch irgendwann das natürliche Gefühl für „hungrig“ oder „satt“.
    Wie bescheurt wäre das natürliche System denn, wenn Mensch sich unterernährt, weil er nicht genug Hunger verspürt und dadurch langfristig gesehen aussterben würde?
    So lange die kleinen gesund sind, wachsen und Energie haben, braucht man sich keine Sorgen machen.
    Ich hoffe du kannst deinen Mann überzeugen…

    Liebe Grüße
    Daniela

    1. Liebe Daniela,
      vielen Dank für Deine Antwort! Ich denke auch, dass man das natürliche Hunger- und Sättigungsgefühl nicht durch Überredung zum Essen durcheinanderbringen sollte.
      Unsere beiden wachsen sogar „besonders gut“ und sind von der Länger deutlich überm Durchschnitt, wobei ich normal groß bin, mein Mann aber ziemlich klein ist 😉
      Liebe Grüße,
      Uta

  4. Mein knapp 4-jähriger Sohn ist genauso ein schlechter Esser wie Deine Große. Das war schon immer so, er hat schon als Baby nur geringe Mengen Brei verputzt, wo andere anderthalb Gläschen gefuttert haben. Er war aber immer vom Gewicht her ganz normal, um nicht zu sagen perfekt, obwohl er sehr schlank ist. Er isst zu den Mahlzeiten sehr wenig, dafür unterwegs gerne Snacks, die er braucht und wir ihm auch geben, damit er seinen Blutzuckerspiegel halten kann. Denn sonst wird er ganz schnell unleidlich. Er isst auch sehr gerne draußen mal ne Bratwurst oder so, aber eben nicht zuhause die großen Portionen. Wir haben uns mittlerweile daran gewöhnt. Das Nervigste daran ist, dass unsere Mahlzeiten leider sehr kurz sind. Unsere Tochter (1 3/4) isst tatsächlich noch weniger als er, ist aber ein Powerpaket, so dass wir uns da keine Sorgen machen. Sie scheinen beide „gute Verwerter“ zu sein. Für uns ist es heilsam, das gegenteilige Phänomen im Freundeskreis zu erleben. Ein gleichaltriger Freund unseres Sohn ist jetzt schon übergewichtig. Er isst und isst und die Eltern müssen rationieren, extrem auf die Ernährung achten (und wir z.B. auch, wenn er bei uns zu Besuch ist) und Sportkurse mit ihm machen. Das ist auch nervig. Vielleicht schilderst Du Deinem Mann das mal, als Kontrastprogramm sozusagen. Bleib so entspannt, ich denke, Du machst das genau richtig.
    Liebe Grüße!

    1. Vielen Dank für die Schilderung, wie es bei Euch läuft! Insbesondere meine Große ist auch vom Typ „Snack“. Ich könnte und will das auch gar nicht durchziehen, den Kindern zwischen den Mahlzeiten nichts anzubieten, weil sie zur Hauptmahlzeit nicht genug gegessen haben. Meine Kinder sind keine Maschinen, die jeden Tag gleich funktionieren und denen man einen so strikten Hauptmahlzeit-Essensrhythmus antrainieren könnte (geschweige denn wollte!). 🙂

      Viele liebe Grüße,
      Uta

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