Ostern in Berlin

Osterfrühstück in BerlinWir sind in den Osterferien in Berlin. Neben dem Besuch bei der Familie stehen aber auch noch die Krankenhausanmeldung zur Geburt sowie ein Termin bei der Krankenkasse an. Außerdem will ich noch nen vernünftigen Friseuertermin bekommen (meine Erfahrung in London ist da nicht so berauschend – ob das an Kommunikationsproblemen oder allgemeinen Unterschieden liegt, weiß ich nicht).

Ein paar Freunde habe ich bzw. will ich auch noch treffen. Unsere kleinsten Babyklamotten, die nach der Geburt der Kuschelmaus schon wieder zu klein geworden waren, um sie mit nach London zu nehmen, habe ich bereits gesichtet und erleichtert festgestellt, dass wir für den Sohnemann keine Klamotten unter der Größe 68/74 brauchen! In den ganz kleinen Größen habe ich viel neutrales und ich hoffe, dass ich bei den Größen 68+ auch noch vieles finde, was nicht zu rosa oder rüschen-verziert ist.

Ansonsten muss ich leider auch recht viel arbeiten, was ein wenig nervig ist…

Trotzdem ist es hier erholsam, weil wir eben nicht den Alltagsstress haben, der meistens bereits morgens mit dem Anziehen losgeht:

Interessanterweise brauchen die Kids hier nämlich genau eine Minute, um sich anzuziehen sobald ich ihnen dafür grünes Licht gebe. Vor sieben Uhr brauchen sie nämlich hier auch nicht rumstiefeln, obwohl sie am liebsten sofort nach dem Aufwachen runter rennen wollen.

Ostereiersuchen im Schneeregen

Dieses Jahr war das Wetter am Ostersonntag ja sehr bescheiden! Die Osterhasen (mein Vater und mein Mann) haben sich gesputet, die Ostereier und kleinen Geschenke für 6 Kinder und uns Große zu verstecken, während die Kinder im verdunkelten Wohnzimmer Fernsehen durften.

Zur Kräftigung vor dem Ostereiersammeln gab es ein großes (und gewohnt lautes) Frühstück. Die Cousins haben dabei die ganze Zeit nach dem Osterhasen Ausschau gehalten, was der Schnatterente gar nicht gepasst hat: Sie befürchtete nämlich, dass der Osterhase dann unverrichteter Dinge davonflüchten könnte 😉

Ostergeschenke fallen bei uns klein aus

Wir haben bewusst die Geschenke zu Ostern klein gehalten: Erstmal aus praktischen Gründen, da wir ja mit dem Flugzeug da sind und der Koffer schon auf dem Hinweg grenzwertig schwer war. Außerdem sind die Wünsche der Kids sowieso immer sehr übertrieben, so dass wir gar keine Spielsachen wollten, sondern die Kids neben Schokolade eben nur ein paar Klamotten bekamen.

Die Schnatterente schien darüber nicht sehr erfreut und der Kommentar zu den Klamotten war dementsprechend auch mal wieder eher undankbar: „Mag ich nicht, zu groß, zu lang, Farbe ist doof…“ Und dabei haben die Cousins und Cousinen eigentlich auch nicht wirklich spannendere Geschenke bekommen!

Naja, wie immer bei Geschenken, war das Thema nach 20 Minuten eh schon vergessen und total wurscht, was sie oder die anderen zu Ostern bekommen haben.

Alexa Tag ein Tag aus

Viel spannender ist hier im Moment „Alexa“, welche meine Eltern zu Weihnachten geschenkt bekommen haben. Die haben sie erstmals bei deutsch-englischen Freunden von uns gesehen. Weshalb der erste Befehl, den Alexa hier bekam, auch der kopierte Befehl des Freundes war: „Alexa, spiel „Ich bin ein Gummibär“!“. Von den Cousins kam dann noch das „Ich bin ein Einhorn“ dazu. Diese beiden Songs laufen hier jetzt hoch und runter begleitet von einer Show, die absolut für einen Mini-Playback-Show Auftritt geeignet wäre 🙂

Immerhin hat das Rumbefehle von Alexa ein Gutes: Die oft nuschelnden und quietschig sprechenden Mädels müssen klar und deutlich mit Alexa sprechen, sonst passiert da nämlich rein gar nichts. So langsam kommt bei ihnen auch an, dass Alexa viel mehr kann als nur Musik spielen und so wird nun auch fast täglich gefragt, wie viele Tage es noch bis Weihnachten oder bestimmten anderen Daten ist. So habe ich dann übrigens auch erfahren, dass es bis zum errechneten Termin des Babies nun noch ziemlich genau 100 Tage sind…

Berliner Zoo bei schönstem Wetter

Nicht nur wir haben den Mittwoch nach Ostern genutzt, um mit großer Mannschaft in den Zoo zu tiegern, sondern die Menschen kamen alle aus ihren (Winter-)Löchern. Wir sind nicht die regelmäßigsten Zoo-Gänger, aber so ein Mal im Jahr finden wir das schon sehr schön und so haben wir den Nachmittag sehr genossen.

Leider befindet sich das Raubtierhaus noch bis Mitte 2019 im Umbau und bis auf eine einzelne Löwin haben wir keine Raubtiere gesehen. Schade vor allem für die Kuschelmaus, die gerade voll auf Lions, Tiger, Leopards und co abfährt…

Nach einem kleinen Kälteloch die letzten beiden Tage soll es ab jetzt ja wirklich schön bleiben, so dass wir die letzten Tage hier sicher noch genießen können: Ich sitze zwar viel am Computer und muss arbeiten, kann dabei aber den Garten und die dort spielenden Kinder beobachten. So haben sie ihren Spaß und auch ich mehr Ruhe als wenn sie im Haus um mich herumspringen würden 😉

Eure Uta x

 

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