Unser sportlicher Sonntag mit der ganzen Familie

Tennisspielen am sportlichen Sonntag

Wir legen seit einiger Zeit jede Woche einen sportlichen Sonntag ein. Da reservieren wir bereits Tage vorher das Programm für alle und somit gibt es auch keine faulen Ausreden, wenn am Sonntag schon vor 8:00 Uhr der Wecker klingelt damit wir in unseren neuen Club fahren.

Das alte Gym macht dicht

Wir haben das eigentlich schon sehr lange mit dem sportlichen Sonntagvormittag gemacht, nur sah das in unserem alten Gym eher so aus, dass wir die Kids für 90 Minuten in der Kinderbetreuung abgegeben haben und wir in der Zeit einfach ins Gym sind. In der sogenannten „Creche“ haben die Mädels dann überwiegend gebastelt und gemalt oder gespielt. Hinterher gab es oft noch nen Cappuccino für die Großen und nen Babyccino für die Kids.

Wir waren eigentlich ganz happy dort, nur hat dieses Gym letztes Jahr zugemacht. Da stand dann entweder der Wechsel zu einem ähnlichen Gym an oder etwas tiefer in die Tasche greifen und doch Mitglied bei David Lloyd werden. Das ist eher ein Club als ein Gym, es gibt sie über England verstreut mit Expansionsplänen gen Europa (auch Berlin!) und das Hauptmerkmal jedes Clubs sich extrem viele Indoor- und Outdoor-Tennisplätze.

Der Ordnungshüter und ich spielen gerne zusammen Tennis. Allerdings zähle ich mich eher zu den „schön-Wetter-Spielern“ und wenn es 15 Grad oder weniger sind, muss ich mich nicht auf einen Outdoorplatz stellen. Dadurch spielten wir in London bisher eigentlich nur im Sommer.

Teureres Gym – mehr Angebote

Vor allem wegen der Vielzahl an Tennisplätzen haben wir uns dann entschieden, das wir die deutlich teurere Freizeitclub-Variante wählen und sind nun seit Dezember Mitglieder bei David Lloyd.

Seit dem haben wir tatsächlich auch sicher schon so 5-6 Mal Tennis gespielt, obwohl man überraschenderweise trotz der extremen Anzahl von 18 Indoorplätzen schnell mit der Buchung sein muss. Und es gibt nicht mal ein Limit – ohne Aufpreis könnten wir jeden Tag spielen. Das ist echt cool.

Für die Kids läuft das ein wenig anders als im alten Gym, wo die Kinderbetreuung einfach in einem Raum stattfand: Hier sind die Altersklassen immer in 2-3 Jahre eingeteilt und dann werden immer stündlich wechselnde Aktivitäten angeboten, die zudem völlig kostenlos sind. Bisher hatten sie dabei auch immer viel Spaß und finden es – zumindest noch – sehr spannend.

Unser Sonntagvormittag in Summary

Heute Vormittag haben wir mal das volle Programm gefahren und den Club ein paar Stunden nicht verlassen: Die Kleine hatte von 9:00-10:00 Uhr Bowling gespielt und danach eine Stunde Art & Crafts besucht. Die Große hat zunächst in „Multi-Sports“ verschiedene Ball- und Fangspiele gespielt und war anschließend auch eine Stunde Bowlen. Es sind bisher wechselnde Kinderbetreuer dagewesen, aber alle jung und sehr freundlich. So „coole Kumpel“-Typen und die Kids haben auch schon ein paar „Freunde gefunden“.

Wir Großen haben in der Zwischenzeit erst eine Stunde Tennis gespielt und waren danach noch eine knappe Stunde im Gym. Ich habe eine Zeit lang mit dem Gerätezirkeltraining pausiert und merke gerade deutlich, dass ich morgen schön Muskelkater haben werde…

Nach den zwei Stunden „getrennter Aktivitäten“ sind wir alle gemeinsam noch schwimmen gegangen. Die Schnatterente macht diesen Term keinen Schwimmkurs mehr, weil wir einfach keine Fortschritte gesehen haben. Etwas Pause könnte ihr vielleicht gut tun. Oder ein konzentrierter Ferienschwimmkurs im Sommer in Berlin. Man merkte heute auf jeden Fall, dass nach 6 Wochen Schwimmkurspause nicht mehr viel übrig geblieben ist – kein Wunder, bringen sie den Kindern dort über Jahre hinweg zunächst das Kraulen bei: Wie soll sich da bitte eine Bewegung fest genug einprägen, wo viele Erwachsene nicht mal richtig Kraulen können?!?

Mit der Kuschelmaus bin ich schon nach 20 Minuten wieder raus, da sie vor Weihnachten eine langwierige Ohrenentzündung hatte und ich es nicht übertreiben wollten. Sie hat Paukenröhrchen und beim Schwimmen und Baden Ohrenstöpsel, die ich wegen der Gefahr einer Bakterienvermehrung im Ohr aber auch nicht zu lange im Ohr lassen möchte.

Nachdem wir irgendwann auch die Schnatterente aus dem Pool „gezerrt hatten“ und alle geduscht und angezogen waren, haben wir uns auch noch ein Mittagessen im Café dort gegönnt.

Somit haben wir irgendwie mehr als den halben Tag bei David Lloyd verbracht! Das ist eben unsere – etwas andere – Art von „Familienausflug“ am Sonntag 😆

Eure Uta x

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