Sich auf die Familie verlassen

Sich auf die Familie verlassen

Bei uns ging es in letzter Zeit wirklich drunter und drüber – aber glücklicherweise steht wie selbstverständlich fest: Trotz der Entfernung zwischen Berlin und London kann ich mich immer auf die Familie verlassen! Wegen dem ganzen Trubel in letzter Zeit, zum Beispiel mit der Kündigung des im Frühsommer gefundenen AuPairs drei Tage nachdem sie bei uns angefangen hatte, oder der weiteren AuPair-Suche, die ich auch schon längst verbloggen wollte, komme ich gefühlt zu nichts. Den Alltag mit Arbeit, Kindern und deren Social Life – zumindest unter der Woche – bekomme ich überwiegend noch hin. Am Wochenende wird es dann schon schwierig: Weiterlesen »

AuPair Regeln

AuPair Regeln
(c) www.servihogar.org

Unser neues AuPair Anne ist seit zwei Wochen bei uns und lebt sich bisher sehr gut in die Familie ein. Die Kinder mögen sie und umgekehrt ist es auch so. Bevor ich sie am vergangenen Montag das erste Mal mit den Kids alleine gelassen habe, weil das mein erster Arbeitstag war, habe ich schriftlich einige Regeln und Uhrzeitvorgaben festgehalten. Insgesamt war die Liste am Ende ganze drei Seiten lang und ich hatte etwas Bedenken, dass ich sie damit verschrecken würde! Aber sie fand das völlig in Ordnung, zumal viele Dinge für sie sowieso selbstverständlich waren.

Ein paar Au Pair Regeln sollten schriftlich festgehalten werden

Ich habe Regeln vor allem über Sicherheitsvorkehrungen im Haus und außerhalb des Hauses niedergeschrieben, weil ich meine Chaoten eben am besten kenne und weiß, in welchen Situationen sie wie handeln. Als Mutter hat man, was das angeht, ja einen riesen Vorteil: Am Anfang machen die Babys im Grunde keine „gefährlichen“ Dinge und höchstens man selbst könnte zur Gefahr werden ;-). Aber je mobiler sie werden und ihre Gegend erkunden, umso mehr „Gefahren im Haushalt“ tauchen „urplötzlich“ auf! Weiterlesen »

Umzug nach Hong Kong – Teil 1

Aus gegebenen Anlass, weil eine Mama mich über das Blog zwecks Umzug nach Hong Kong angeschrieben hat und wir dazu lange telefoniert und öfter hin und her geschrieben haben, starte ich heute eine – natürlich nicht allumfassende – Post-Reihe über den Umzug mit Familie nach Hong Kong.

Hong Kong street life, Umzug nach Hong Kong, Hong Kong mit Familie,  Causeway Bay

Wir sind im Sommer 2011 mit der damals 9 Monate alten Schnatterente zu „neuen Ufern“ aufgebrochen und nach Hong Kong gezogen. Der Ordnungshüter hatte das Angebot bekommen, dort für eine Weile zu arbeiten und obwohl es nicht mein Traumziel war, haben wir uns zu diesem Schritt entschieden.

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Chinese New Year

Schaustellertruppe Chinese New Year Hong Kong

Chinese New Year Hong Kong - Pink dragonKung Hei Fat Choi!

Das ist so ungefähr der einzige Satz, den ich auf cantonese aus unserer Zeit in Hong Kong behalten habe! Diesen Gruß hört man gerade überall in China und Hong Kong. Es ist nämlich gerade „Chinese New Year“ und das bedeutet, die wichtigsten Feiertage des Jahres!

„Kung Hei Fat Choi“ heißt soviel wie „Gutes neues Jahr“, und man wünscht es wirklich jedem, dem man begegnet! Und für dieses mega Fest muss man sich auch etwas vorbereiten. Es ist nämlich Tradition, sich zu Chinese New Year bei ALLEN, die einem über das Jahr gewisse Services bereitstellen, mit einem „Red Pocket“ dem sogenannten „Lai See“ zu danken! Weiterlesen »

Unsere Maid Tita

maids

 

„Eigentlich liebe ich Tita! Sie war meine beste Kocherin!“                (Zitat Schnatterente)

Wie fast alle Expat-Familien hatten wir in unserer Zeit in Hong Kong auch eine philippinische Maid angestellt, die bei uns gewohnt und gearbeitet hat. Das war für mich aber nicht von Anfang an selbstverständlich!

Schon bevor wir nach Hong Kong gezogen sind, habe ich von verschiedenen Seiten gehört, wie es den philippinischen Maids in Hong Kong geht: Sie haben meist einen sehr niedrigen gesellschaftlichen Status und werden von vielen Familien schamlos ausgenutzt! Das heißt: Lange Arbeitszeiten, schlechte Arbeitsbedingungen, keine Anerkennung und wenig Lohn. Weiterlesen »

Grumpy Expats

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Ich bin bei Facebook einer neu gegründeten Gruppe beigetreten, die den unterhaltung-versprechenden Namen „Grumpy Expat“ trägt und deren Mitgliederzahl am Abend des Gründungstages unglaubliche 600 betrug. Der Gruppenname heißt soviel wie „Grantige Ausländer“, wobei die Definition des Wortes „Expats“ etwas schwierig ist. Vor kurzem habe ich eine Diskussion über das Wort „Expat“ verfolgt und fand eine Erklärung über den Unterschied zwischen „Expat“ und „Immigrant“ sehr plausibel: Während Immigranten in ein Land einwandern, weil sie dem Heimatland aus verschiedensten (schlimmen) Gründen entfliehen wollen, gehen Expats wegen der Arbeit in ein anderes Land. Und meistens ist der Aufenthalt von Expats auch zeitlich begrenzt.

Neben den arbeitenden Expats zieht nicht selten auch noch die Familie im Schlepptau mit in Ausland. Wobei ich betonen will, dass es nicht immer die Väter sind, die das Jobangebot im Ausland bekommen. Weiterlesen »

Laternenumzug in Hong Kong

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Hier nun der Bericht über einen sehr außergewöhnlichen St. Martins Laternenumzug, den wir in Hong Kong erlebt haben.

Die deutschsprachige Evangelische und Katholische Kirche von Hong Kong haben zusammen den St. Martins Laternenumzug geplant. Alleine schon die Anreise war ein Highlight für die Kinder: Es wurden 3 Boote angemietet, um die teilnehmenden Familien zum Trappisten Kloster auf Lantau zu schippern. Weiterlesen »

Unser Leben in Hong Kong – Discovery Bay

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In Hong Kong lebten wir von 2009 bis 2011 in einer eher „künstlichen“ Umgebung mit dem Namen „Discovery Bay“ oder kurz „DB“: Vor ein paar Jahrzehnten sollte ein schönes, grünes Fleckchen Erde auf der Insel Lantau zu einem Erholungsort für reiche Chinesen ausgebaut werden.

So sieht es in Discovery Bay aus

Dementsprechend sieht es auch in Discovery Bay ganz anders aus als im restlichen Hong Kong: Es gibt viel Platz, Hotels, Golfplätze, Erholungsclubs mit Pool-Landschaften, Tennisplätzen, Wellness, Fitnessstudio, Kinderprogramm usw.

Der ursprünglich auf dem Reißbrett entworfene Plan wurde irgendwann doch verworfen und statt des Ferien- und Wochenend-Erholungszentrums wurden Wohngebäude in Discovery Bay errichtet. Dazu ein kleiner Plaza mit Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants, Ärzten, Friseur und was man halt so alles fürs tagtägliche Leben braucht. Sehr untypisch für Hong Kong hat man hier wirklich viel Platz, die Gebäude sind überwiegend nur wenige Stockwerke hoch und es gibt sogar Einfamilienhäuser! Die Bürgersteige sind breit, es sind viele Grünflächen und Spielplätze vorhanden und nicht zu vergessen, gibt es einen schönen Strand. Weiterlesen »