Deutsche Kinder: im Winter warm anziehen, Briten: laufen in Shorts

Kinder im Winter warm anziehen

Wir Deutschen haben ja schon so das ein oder andere Vorurteil den Briten gegenüber und einige sind sicher entweder veraltet oder unbegründet. Aber es gibt auch welche, die einfach zutreffen: Aus meinen Kindheitstagen erinnere ich mich noch daran, dass die kleinen britischen Nachbarsjungen im Winter in ihren kurzen Hosen an der Straße standen und auf ihren Schulbus gewartet haben, während deutsche Eltern ihren Kinder im Winter warm anziehen.

Und während wir Deutschen uns hier in London bei fallenden Temperaturen sofort warm anziehen und ein paar Schichten übereinander tragen, laufen große und kleine Briten lange noch in ihren kurzen Hosen oder Röcken rum. Oder eben jene nicht-Briten, die sich als „kleine Briten“ bezeichnen!

„Mama, mir ist nicht kalt, ich bin Engländerin!“

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2-Jähriger Nuckel abgewöhnen

Nuckel

Wir haben schon länger festgestellt, dass es langsam Zeit wird, der 2-Jährigen den Schnuller abzugewöhnen. Sie war einfach sehr abhängig von ihrem „Nunu“ und das leider auch noch tagsüber. Also hatten wir den Entschluss gefasst, dass sie ihren Nuckel dem Weihnachtsmann geben soll. Ich bilde mir auch ein, dass man an ihrer Zahnstellung ein wenig sieht, dass sich die Zähne von Nuckel schon leicht nach vorne gestellt haben – es wird also höchste Zeit. Weiterlesen »

„Was machst du eigentlich den ganzen Tag“ an deinem freien Tag?

Tagebuchbloggen alla WMDEDGT 11/15

Frau Brüllen fragt am 5. jedes Monats in die Runde: „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“. Und endlich fällt einmal der 5. auf meinen freien Tag, so dass ich gerne mal von meinem „Freien Tag“ berichte.

Kurz vorweg: Die Woche war ziemlich verrückt! Wir wollten Sonntag aus Berlin nach London zurück fliegen, sind aber Opfer des dichten Nebels in London geworden, so dass wir nach 2 Stunden Warterei in Tegel, mit Kind und Kegel wieder zu meinen Eltern zurück mussten! Echt ätzend – vor allem die mangelnde Informationspolitik von Germanwings! Am Montag arbeiteten mein Mann und ich dann aus dem „Homeoffice“, während unser AuPair, das glücklicherweise diesen Urlaub mit uns angetreten hat, die Kinder betreute. Weiterlesen »

So iss´es bei uns in London

Roter Touristenbus in London

 

Die liebe Mama Schulze hat mich für ihre monatliche Rubrik „Wie ist das eigentlich bei Euch?“, in der sie im Ausland lebende Familien nach ihren Erfahrungen befragt, um ein Interview gebeten, was ich sehr gerne gegeben habe.

Ich bin schon zu Beginn meines „Bloggerlebens“ auf ihren Blog gestoßen und fand es ganz toll, wie offen sie mit der sicherlich erst einmal schockierenden Diagnose Multiple Sklerose umgeht. Ich lese gerne in ihren Blog rein und freue mich daher, dass ich nun auch in ihrer Reihe von Auslandsmama-Blogs vertreten bin! Den Blogpost findet ihr direkt bei Mama Schulze. Weiterlesen »

Back to Work – Resümee nach den ersten zwei Wochen

workingmothers
(c) thedrum

 

Die Entscheidung, wieder Arbeiten zu gehen

Nach viereinhalb Jahren, in denen ich mich zu Hause um die Kids gekümmert habe und phasenweise mal mehr, mal weniger intensiv an meiner Doktorarbeit „rumgedoktert“  habe, habe ich Gefallen an der Idee gefunden, mir eine „richtige“ Arbeit zu suchen: Um auch mal wieder raus aus dem Haus zu kommen, mit „Normalos“ – und nicht überwiegend nur Mamas – Kontakt zu haben, das Gehirn mal wieder richtig anzustrengen und etwas Zeit für MICH zu haben! Damit das nicht falsch rüber kommt: Ich liebe meine Mädels und verbringe sehr gerne viel Zeit mit ihnen, auch wenn diese beiden kleinen Dickköpfe mit ihren fast zwei sowie viereinhalb Jahren mich manchmal ganz schön auf die Palme bringen können! Weiterlesen »

Post-Fieber-Phase

Ausschlag um den Mund, Periorale Dermatitis beim Kleinkind

Ausschlag Kleinkind, Periorale Dermatitis, Ringelröteln

Die 1,5 Jahre alte Kuschelmaus hat seit nun beinahe 4 Wochen einen Ausschlag um den Mund herum, wie auf dem Foto zu sehen ist. Zunächst kam der ohne weitere Symptome, war mal etwas besser und dann wieder schlechter. Ich hatte das aufs Zahnen und den damit einhergehenden veränderten Speichel geschoben, der wegen ihres geliebten Nuckels ja auch gerne überall um den Mund herum verteilt wird.

Nun hatte sie letzte Woche aber doch 3 Tage hohes Fieber. „Hohes“ Fieber ist bei meinen Kindern schon Fieber nur an die 39° heran. Weiterlesen »

Tag des Grauens

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Da war er mal wieder: So ein Tag, den man im Kalender gerne streichen würde!

Es fing schon beim Aufstehen an: Obwohl ich dem Ordnungshüter genau gesagt hatte, wann ich ins Bad möchte und von ihm keine Widerrede kam, wollte er plötzlich 5 Minuten vor mir Duschen. Und wer jetzt denkt: „Das passt doch super!“, kennt meinen Mann nicht. Denn auch bei der Körperpflege ist er sehr ordentlich! Als er mal einen Morgen verschlafen hat und draußen bereits sein Taxi wartete, um ihn zum Flughafen zu bringen, hat er einen Rekord aufgestellt und das Morgenprozedere in unter 20 Minuten geschafft! Wow! Ich brauche sicher nicht zu erwähnen, dass 20 Minuten im Bad für mich „ausgiebiges“ fertigmachen heißt, in dessen Genuss ich nur mal am Wochenende komme…

Die Mädchen sind auch beide mit dem falschen Bein aufgestanden, waren den ganzen Tag irgendwie müde und heute hatten wir wirklich alles dabei: Geheule, Gestreite, Geschrei, Meckerei, Wutanfälle, Aua-Wehs, die eine trat in den Ess-Streik, die andere warf mit Essen um sich. Beim Gardine aufziehen kam die ganze Aufhängung samt großem Stück Mörtel aus der Wand, Wassergläser wurden umgeschmissen und so weiter. Grrrrr, gggrrrrr, gggggggggggggggrrrrrrrr…

Als die Mädchen dann mal gerade nicht am Rumlamentieren waren und gespielt haben, ging das auch nur in eine Richtung: Wie kann man schnellstmöglich das größtmögliche Chaos machen?! Weiterlesen »

„Heimweh“

 

Großes Bild bearbeitet

Um das kurz vorweg zu nehmen: Der Titel dieses Beitrags betrifft eigentlich nicht mich. Ich bin zwar unheimlich gerne in Berlin bei meiner Familie, aber ich bin vielleicht doch schon zu lange weg aus Berlin und auch schon zu „erwachsen“ um so richtig Heimweh zu haben. Telefonieren und Skypen ist für mich über längere Zeit in Ordnung. Nichts desto trotz wünsche ich mich in einigen Situationen nach Berlin, vor allem, wenn die Mädels eine schlechte Phase haben und meine Nerven etwas blank liegen. Dann wäre es manchmal wirklich schön wenn man die Streßköppe mal für zwei Stunden bei der Oma oder einer der zahlreichen Tanten parken könnte. Zum Glück sind diese Phasen/Tage allerdings eher selten und noch seltener treten diese Tage bei beiden gleichzeitig auf… Weiterlesen »