WMDEDGT – Von Fuchsbesuch bis Pubabend

Cafè in London - Wheel of fortune

Frau Brüllen fragt, ich antworte: „Was hast du heute eigentlich den ganzen Tag gemacht?“.

Wir hatten in letzter Zeit ein paar schlimme Morgende mit Wutanfällen, die sich gewaschen haben. Vor allem die Vierjährige dreht im Moment manchmal ziemlich durch, wenn irgendwas nicht so läuft, wie sie sich das vorstellt. Wir müssen dringend an ihrer Frustrationsgrenze arbeiten!

Aber heute war es erstaunlich gut. Und als wir recht zügig geduscht und angezogen in die Küche kamen, war jegliche Rest-Grummelei verflogen, als wir zwei niedliche junge Füchse minutenlang bei uns im Garten toben sahen. Ich frage mich nur, wo eigentlich Mama-Fuchs die ganze Zeit war. Weiterlesen »

Erster Arbeitstag fürs Au Pair und mich

faulenzender beagle auf einem sessel

Das Foto des Beagles meiner Eltern spiegelt ein bisschen wieder, wie ich mich heute morgen gefühlt habe: Runter vom Sofa und ab zur Arbeit! Das war das Motto des heutigen Tages, den ich für Frau Brüllens Reihe: „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“ gerne beschreiben will. Auch wenn ich mich leider viel zu selten so wie der „faule Köter“ meiner Eltern auf dem Sessel rumfletzen kann. Hund müsste man sein… 😉

Ferienende heißt, es geht zurück nach London

Wir sind seid ein paar Tagen wieder in London. Und wir waren lange weg: Nämlich bis auf die erste Woche, die ganzen Sommerferien. Weiterlesen »

Regulärer Arbeitstag im Start-up

Legeres Arbeitsoutfit im Start-up

Frau Brüllen fragt und ich berichte über meinen regulären Arbeitstag im Start-up. Nicht ganz regulär, weil heute mein kurzer Tag ist. Aufgrund der derzeitigen Kinderbetreuungssituation habe ich diesen kurzen Tag bei meinem neuen Arbeitgeber eingeführt, an dem die Große bis 16:30 Uhr bei der Arty-Party ist (eine Art Kunst-AG nach der Schule), und deshalb meine Freundin die Kuschelmaus ebenso lange bei sich behält.

Der Tag ging nicht ganz gewöhnlich los. Statt von der Kuschelmaus geweckt zu werden, die fast immer zwischen fünf und sechs Uhr zu uns ins Bett gekrochen kommt, wurde ich heute von der mit Schmackes aufgerissenen Zimmertür meines ehemaligen Kollegen geweckt (also seine Zimmertür ;-)). Der übernachtet ab und zu mal bei uns und musste wohl mal ins Bad. Weiterlesen »

Neuer Job in London – WMDEDGT

Neuer Job in London

Heute am 5. des Monats fragt Frau Brüllen wieder „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“. Und ich kann antworten: „Wie wäre es mit ‚Neuer Job in London‘?

Wie ich bereits an anderer Stelle berichtet habe, habe ich nach zwei Jahren meinen letzten Job gekündigt. Der Hauptgrund war wohl die stagnierende Entwicklung. Ich wollte mal wieder eine neue Herausforderung. Weil sich der in Aussicht gestellte neue Job allerdings noch verzögerte, habe ich mich die letzten sechs Wochen intensiv mit meiner neuen Webseite über Au Pairs beschäftigt. Sogar eine tolle Praktikantin habe ich gefunden, die mich tatkräftig unterstützt.

„Uta, wie wäre es mit einem Freelance Job in West-London?“

Plötzlich kam da doch noch dieses Jobangebot um die Ecke von einer Firma, die ich super spannend finde! Weiterlesen »

WMDEDGT – Normaler letzter Wochentag

Auf dem Fahrradergometer im Gym

Frau Brüllen fragt heute wieder ihre Blogger Kollegen: „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“ und ich möchte gerne von einem gewöhnlichen letzten Wochentag berichten:

Normalerweise sind wir (oder die Kinder) freitags generell etwas müde und sehnen das Wochenende herbei. Ausnahmsweise haben wir es heute Morgen aber einmal ohne Tränen aus dem Haus geschafft, obwohl es seit gefühlten Wochen täglich morgens Tränen wegen Nichtigkeiten gibt. Und das trotz des letzten Wochentags! Das war schon mal ein guter Start in den Tag. Weiterlesen »

WMDEDGT – Osterurlaub in Berlin

Altes Spiel 3D-Vier-gewinnt Trubbel

Am 5. des Monats April fragt Frau Brüllen wie immer: „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ und ich berichte gerne von unseren ersten Tag vom Osterurlaub in Berlin. Gestern sind wir ohne Probleme und sogar einmal pünktlich in Berlin gelandet. Die Fahrt nach Heathrow war sehr interessant, weil der Fahrer Pakistani war, aber lange mit seiner Familie in Frankfurt gelebt hat und gut deutsch konnte. Sein ältestes Kind ist damals beim Umzug nach London nach der Hälfte der deutschen vierten Klasse direkt in die britische 6. Klasse gekommen! Ohne Englisch zu können! Es hatte wohl etwas Anlaufschwierigkeiten gehabt, aber dennoch all den verpassten Stoff irgendwann aufgeholt. Respekt!

Wir drei Mädels hatten uns extrem auf den Osterurlaub in Berlin gefreut! Die letzten Wochen und Monate waren irgendwie anstrengend und wir sind alle urlaubsreif! Ein Grund, dass ich mehr Stress hatte als sonst, ist die Tatsache, dass ich einiges an Bewerbungsgesprächen neben dem regulären Job auf dem Wochenplan hatte. Ich habe nämlich meinen Job gekündigt, weil ich nach 2 Jahren als Content Manager einfach nicht mehr viel Neues dazu lernen konnte und mir schlichtweg langweilig war. Intern gab es auch nicht viel was mich interessiert hätte bzw. das ich part-time hätte machen können und so habe ich mich hier und da beworben. Für den interessantesten Job wurde mein Lebenslauf allerdings von einer Recruiterin gefunden und der Bewerbungsprozess war – man kann es nicht anders sagen – chaotisch und langwierig! Mehr kann ich dazu gerade nicht sagen. Außer, dass ich nicht direkt einen Anschluß-Job habe und stattdessen an meinen eigenen Ideen tüftel, die ich an der Stelle auch noch nicht bekanntgeben möchte 😀

Zurück zum heutigen Tagesgeschehen: Der Tag fing sehr früh an:

„Es sind Osterferien! Und es ist mitten in der Nacht!“

Die Schnatterente stand um 4:00 Uhr morgens (man bedenke, das ist zu londoner Zeit 3:00 Uhr!) an meinem Bett und hat mich gefragt, ob sie nun zu meiner Mutter zum Kuscheln runtergehen darf. Auf mein verpenntes, aber doch scheinbar strenges: „Es ist mitten in der Nacht und deine Oma schläft noch! Geh wieder schlafen!“ hat sie sich glücklicherweise wieder ins Bett gelegt. Zu einer halbwegs verträglichen Zeit kam dann die Kuschelmaus samt Kopfkissen zu mir ins Bett (der Ordnungshüter muss die Woche noch in London bleiben). Das macht sie derzeit leider fast jede Nacht und ich kann in der Regel nicht gut schlafen, wenn sie neben mir liegt. Erstaunlicherweise sind wir doch beide noch einmal eingeschlafen bis die Schnatterente dann um kurz vor sieben kam und sie dann beide zu meiner Mutter runtergewackelt sind.

Mal endlich KEIN Stress beim Anziehen

Seit einiger Zeit haben wir morgens mal wieder Kleinkrieg: Meistens ist irgendwas mit den Anziehsachen! Zum Beispiel war dank gestiegener Außentemperaturen mal unsere Badheizung nicht an und die Schnatterente hat einen Anfall bekommen, dass ihre Klamotten nicht „vorgeheizt“ waren. Die hingen nämlich den ganzen Winter immer auf der Heizung und waren morgens mollig warm). Oder die Kuschelmaus bekommt einen Ausraster, weil ihr Lieblingspulli, den sie gestern noch eingesaut hatte, nicht wieder hübsch ordentlich gewaschen und anziehbereit im Schrank liegt!

Jedenfalls hat das Anziehen heute Morgen ohne Probleme geklappt und noch bevor ich aus der Dusche kam, hatten sie bereits mit meiner Mutter etwas gefrühstückt. Frühstücken hilft meistens bei morgendlichem Terror, weil ich denke, dass ein Teil der schlechten Laune von Unterzuckerung kommt.

Homeoffice mit spielenden Kindern um mich herum

Ich muss trotz meiner Kündigung noch bis zum Vertragsende in 2 Wochen arbeiten. So auch heute. Weil es unserem alten Au Pair, das nun in Berlin wohnt und die mir heute die Kinder abnehmen wollte, gestern nicht gut ging, haben wir das hier alleine gewuppt. Ist auch nicht weiter schwer, weil die 1.000.000 Spielsachen, die meine Mutter alle noch von uns aufgehoben hat, meine Kinder für Jahre beschäftigen könnten. Ich war ja wirklich erstaunt, dass das uralte 3D Vier-gewinnt („Trubbel“ wer erinnert sich noch?) noch funktioniert!! Hätten wir unsere Spielsachen damals pfleglicher behandelt, könnte man sicher einige Spielsachen heute gut verkaufen 😉

Irgendwann im Laufe des Vormittags sind die Kids dann zu meiner Schwester rübergedackelt, haben da Mittaggegessen und meine Schwester mit sehr mehrkwürdigen Geschichten entertaint. Was die manchmal für einen Blödsinn in der Schule aufschnappen… Tstststs.

Mittagessen im kleinen, aber doch auch großen Familienkreis

Meine Eltern haben sich angewöhnt, sehr spät Mittag zu essen. So kommen mein Bruder, der sich fast jeden Tag zum Essen einfindet, und mein Vater selten vor 15:00 Uhr aus dem Büro zum Mittag. Ich hatte mir da längst schon was zu Essen gemacht, aber war dann auch noch mal mit dabei. Genauso wie meine Schwägerin und Nichte und später auch einer der Neffen. Zusammen mit meinen Eltern, Bruder und uns ist das schon ein munterer Haufen, obwohl das für die hier Ansässigen eine kleine Runde ist. An manchen Sonntagen finden sich fast alle zum Mittagessen ein und das ist bei meinen 5 in Berlin lebenden Geschwistern, deren 3 Partnern und 4 Kindern dann schon mal eine andere Hausnummer 😉

Osterurlaub enthält das Wort „Urlaub“

Am Nachmittag fragte die Schnatterente irgendwann, ob wir nicht mit der bald vierjährigen Kuschelmaus noch ein bisschen Buchstaben üben müssten! Mhhh – in der Tat: Ich habe die sogenannten Flash Cards mitgenommen. Die Kuschelmaus wird nämlich im September eingeschult und dann geht es los mit Lesen und Schreiben. Ich finde es dermaßen zu früh, weil sie dann gerade mal 4 geworden ist. Aber die Alternative, sie ein weiteres Jahr im Schulkindergarten zu lassen, ist auch nicht das wahre, weil sie sicher extrem gelangweilt wäre und sich dann auch vermutlich nicht mehr so gut wie derzeit benehmen würde. Außerdem hat sie eine sehr süße Mädchen Clique und auch gute Jungsfreunde und das würde sie sehr deprimieren, wenn alle in die Reception Class kommen, nur sie nicht.

Trotz der Tatsache, dass wir auch laut der Lehrerin bis zum Schulanfang versuchen sollen, dass sie zumindest die Buchstaben und Zahlen bis 10 erkennen können soll, werden wir das Ganze sehr spielerisch machen und ohne Druck, wenn sie nicht möchte, dann eben nicht! Es ist schon verrückt, wie viel man in England außerhalb der Schule mit den Kindern machen muss, damit sie das Tempo halten! Ich denke, es gibt schon in den jüngeren Klassen nur vereinzelt Kinder, die alles alleine hinbekommen. Echt krass!

Spielenachmittag mit den Cousinen und Cousins

Am Nachmittag waren die Cousinen und Cousins da. Mein Bruder und meine Schwester wohnen ja direkt neben meinen Eltern und so geht es hier immer munter hin und her, rein und raus, hoch und runter. Neben Trubbel hat der große Cousin der Schnatterente versucht, Schach beizubringen. Das war sehr lustig, denn die Schnatterente hatte mich kürzlich angebettelt, sie für den Chess-Lunch-Club ihrer Schule anzumelden und trotz meiner Warnung, dass das ein Konzentrationsspiel ist, wollte sie da unbedingt hin. Nach der Lehrstunde heute Nachmittag bin ich mir sicher, dass das nicht der richtige Lunch-Club für sie ist 😉

http://www.berlondon-mama.de/wp-content/uploads/2017/04/Cousine spielt Twister Move

Selbst die einjährige Cousine war mit vollem Eifer mit beim Twister Move spielen mit dabei! Ich kannte die Twister Version gar nicht (muss wohl einer meiner jüngeren Schwestern gehören). Das Spiel ist ab 8 und ich muss sagen, ich verstehe auch warum! Per CD werden einem in rasender Geschwindigkeit die Bewegungen vorgegeben. Das hab ich auch nicht hinbekommen 😀

Endlich mal wieder Tennisspielen

Um 17:30 Uhr habe ich dann die Mädels zur Schwägerin rübergegeben, um mit meinem Vater Tennis zu spielen. Der hat Mittwochs immer eine feste Hallenbuchung im Winter und da keine der anderen Schwestern heute konnte, kam ich in den Genuss. Ich muss auch sagen, dafür, dass ich seit dem letzten Sommer nur ein Mal in einer eiskalten Halle im Skiurlaub gespielt hatte, hab ich den Ball erstaunlich gut getroffen.

Wenn der Ordnungshüter davon erfährt, wird der wieder rummosern, dass ich nicht mit ihm spiele, dann aber mit großem Elan mit meinem Dad. Allerdings haben wir in London keine vernünftige Halle und ich bin nicht Britisch genug, um mich bei unter 18 Grad Celsius im Freien auf den Tennisplatz zu stellen! Aber nun wird es ja hoffentlich wärmer und dann können wir auch in London mal wieder Tennisspielen.

Danach nur noch die bereits abgefütterte Kuschelmaus ins Bett gesteckt, mit der Schnatterente noch ein paar Seiten gelesen (das ist tatsächlich mittlerweile so ein festes Ritual, dass sie das nur seltenst und bei extremer Müdigkeit mal ausfallen lässt) und dann auch sie ins Bett verfrachtet. Feierabend! Ab aufs Sofa! Und früh ins Bettchen. Trotz Arbeiten müssen ist ja Osterurlaub und da muss man sich auch etwas erholen!!!

Eure Uta x

WMDEDGT – Tagebuchbloggen am Sonntag

BastelBox Love Bugs

 

Mit Schrecken stelle ich fest, dass mein letzter Blogpost vor genau einem Monat bei Frau Brüllens „Was-machst-du-eigentlich-den-ganzen-Tag“-Tagebuchbloggen im Januar war! Mhhh – so richtig sagen an was das lag, kann ich gar nicht. Vielleicht war´s einfach die Frühjahrsmüdigkeit. Ich sollte mir mal überlegen, ob ich mir einfach noch mal einen „privaten“ festen Blog-Tag in den Kalender eintrage, an dem ich – falls sonst nicht ansteht, Tagebuchblogge. So würde ich vielleicht wieder in einen regelmäßigeren Rhythmus kommen. Weiterlesen »

WMDEDGT – Tagesaktivität liegt bei 200%

Tagesaktivität beim FahrradergometerFrau Brüllen fragt an jedem 5. des Monats: „was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ und wir sind heute mal wieder dabei. Nicht jeder 5. Tag eines Monats eignet sich bei mir zum Tagebuchbloggen. Heute allerdings habe ich laut meiner neuen Sportuhr eine Tagesaktivität von 200% erreicht: Da muss es doch genug zu berichten geben, oder? 😉

Ich hatte heute frei. Das liegt daran, dass ich seit Januar von 4 auf 3 Arbeitstage reduziert habe, weil ich mich mehr um die schulischen Angelegenheiten meiner 6-Jährigen Schnatterente kümmern muss. Ich weiß, es klingt verrückt: Weiterlesen »

WMDEDGT im Juli – Londoner Tagebuchbloggen über Läuse, Ballett und mehr

Ballett-Stunde in London

Jeden 5. des Monats fragt uns die liebe Frau Brüllen, was wir eigentlich den ganzen Tag machen. Oft fällt das auf einen meiner gewöhnlichen Arbeitstage. Diesmal nicht! Endlich kann ich mal wieder von einem spannenden 5. des Monats berichten #wmdedgt.

Was ist das da auf deinem Kopf?!?

Der Morgen fing bereits ereignisreich an: Beim Scheitelziehen für die Frisur der Schnatterente huschte etwas kleines schwarzes über den Kopf! Nachdem wir schon vor 7 Wochen Läuse bei ihr hatten, war ich alarmiert und hatte den Läusekamm griffbereit. In der Tat! Ich habe 3 Läuse rausgekämmt und konnte auch ein paar Nissen sehen. Kotz!!! Weiterlesen »

#WMDEDGT – Handgelenksbruch der 2 Jährigen

 

Handgelenksbruch 2Jährige

Der 5. diesen Monats, an dem Frau Brüllen immer fragt: „Was macht ihr eigentlich den ganzen Tag“ fing in diesem Fall schon in der Nacht an:

Die Große hatte gestern kurz vorm Abholen in der Schule gespuckt. Sie hatte wohl irgendwann den Lehrerinnen was von einem „Tummy ache“ gesagt und dann ziemliche Halsschmerzen bekommen. Das ganze endete mit dem sich Übergeben, als sich alle Kinder schon zum Abholen auf den großen Teppich bereit setzten. Weiterlesen »