Wie ich erfolgreich abgenommen habe

Uta bevor sie abgenommen hat

In meinem letzten Post zum Thema habe ich ja bereits berichtet, wie ich durch Schwangerschaften und den Wiedereinstieg in einen ziemlich bewegungsarmen Bürojob so nach und nach einiges an Gewicht zugenommen habe.

Der Entschluss, dass ich etwas dagegen unternehmen muss und ich abnehmen will, stand fest. Nur wie ich das am besten umsetze, war noch etwas fraglich gewesen.Eines will ich an der Stelle vorwegnehmen: Ich berichte ich folgenden ganz genau, wie ich es geschafft habe und nenne dabei auch zwei Eiweiß-Produkte beim Namen. Ich werde für diesen Blogpost nicht bezahlt, sondern bin wirklich selbst sehr gut damit gefahren und kann sie daher unbedingt weiterempfehlen. Falls ihr ein Produkt über den Link bestellt, erhalte ich eine kleine Provision, über die ich mich freue, die aber an eurem Kaufpreis nichts ändert.

Allerdings bin ich kein Arzt und kann nur von meiner Erfahrung berichten. Ich empfehle dringend, bei jeglicher größerer Gewichtsabnahme einen Arzt zu konsultieren.

Normale Diäten mit Ernährungsplan und Kalorienzählen? Viel zu aufwändig!

Ich bin kein begeisterter Koch. Vor allem nicht, wenn es um Gerichte geht, bei denen ich schon im Vorfeld weiß, dass ich die einzige bin, die das essen wird. Mein Mann und unser Au Pair sind vielleicht noch etwas probierfreudig, was „Gesundheits-Diät-Food“ angeht. Die Kinder verziehen bei zu viel Gemüse definitiv gleich das Gesicht.

Wobei sie LANGSAM auch etwas experimentierfreudiger werden, was Gemüse oder auch Soßen angeht. Lange gehörten zu ihren Favoriten ausschließlich die klassischen Kindergerichte: Nudeln, Pizza, Pommes, Fischstäbchen, Würstchen und alles was in diese Richtung geht. Daher wäre jeglicher Versuch, die Kinder mit meinem gesunden Diät-Essen vom Hocker zu hauen, vergebens gewesen.

Auch fehlte mir schlichtweg die Zeit, mir die Rezepte rauszusuchen und dann auch noch die Zutaten einzukaufen. Mal ganz abgesehen vom täglichen immer frisch kochen und stundenlang in der Küche stehen – Passt einfach nicht zu unserem Lebensstil.

Eine unkomplizierte Abnehm-Alternative musste her!

Passend zu meinem Abnehmvorhaben habe ich nach langer Zeit einen Kollegen wieder getroffen, der sonst nicht im Londoner Büro arbeitete. Und dieser hatte seit dem letzten Treffen wirklich sehr abgenommen. Er ist Arzt und war nach einer Fortbildung so begeistert vom Konzept vom Almased, dass er es selbst ausprobiert hat und wie man sah, mit großem Erfolg! Er hat es auch an seine Patienten weiterempfohlen, die überwiegend gute Erfolge erzielten.

Ich habe mir von ihm direkt mal genau erklären lassen wie das alles funktioniert und mir dann auch gleich mal drei (!) Dosen Almased, damit ich nicht gleich nach der ersten aufgebe 😉

Die sind nicht gerade günstig, aber wenn man bedenkt, dass ein Drink eine ganze Mahlzeit ersetzt, sind ca. 2 € auch nicht so viel.

Wie funktioniert das Abnehmen mit Eiweiß-Shakes?

Mir fällt es komischerweise leichter einen Tag mal nicht (oder eben Shakes) zu essen, als sich irgendwie vorzunehmen, von allem einfach wenig oder weniger zu essen. Auch deshalb hielt ich die Eiweiß-Shake-Diät für mich für geeignet.

Ich habe das so wie empfohlen durchgezogen: Die ersten 6 oder 7 Tage habe ich mich ausschließlich von 3 Drinks am Tag ernährt. Plus 2-3 Tassen meines geliebten Englischen Tees mit Milch (seit dem nur noch ganz ohne Zucker/Süßstoff) sowie einem milchhaltigen Kaffee pro Tag. Nach Brühe oder so war mir nicht, hätte ich aber auch zu mir nehmen dürfen.

Die Drinks habe ich mir entweder mit fettarmer Milch oder Sojamilch angerührt. Meistens habe ich vergessen, den Löffel Öl hinzuzufügen. Und im Büro gab es auch nur Olivenöl und das schmeckte echt ekelig.

Ich habe in der „strengen“ Woche wie üblich Sport gemacht und sogar eine Tennistrainerstunde durchgezogen, die ich geschenkt bekam. Mich hatte es echt verwundert, dass ich doch soviel Power hatte nachdem ich ja mehrere Tage nicht gegessen hatte.

Der Hersteller erklärt das Phänomen halt dadurch, dass die Nährstoff-Zusammensetzung so optimiert ist, dass alles was der Körper braucht um Leistungen zu vollbringen, enthalten ist. Und durch den hohen Eiweißgehalt werden eben nicht die Muskeln wie bei anderen Diäten als „Nahrungsquelle“ herangezogen.

Ich war allerdings auch sehr froh, als ich mit den ausschließlichen Protein-Shake Tagen durch war und mittags wieder etwas gegessen habe.

Denn: Natürlich hat man auch Hunger! Und natürlich riecht schon alleine ein total simples Buttertoast am morgen einfach unwiderstehlich und man muss sich immer wieder sein Ziel vor Augen halten, um nicht aufzugeben! Und geschlafen habe ich auch nicht besonders gut (das ist aber jetzt für mich auch nicht so ganz untypisch).

Das Mittagessen wurde wieder eingeführt

In der zweiten Woche habe ich nur noch morgens und abends den Eiweiß-Shake getrunken und mittags wieder eine Mahlzeit gegessen. Natürlich beinhaltete das Mittagessen nicht gerade Schnitzel mit Pommes sondern viel Gemüse und Proteine, dazu möglichst wenige Kohlenhydrate. Ich bin ein echter Fan von Eiern geworden sowie Nüssen und vor allem Erdnussbutter! Die gibts hier in Kombination mit Kokos und davon gönne ich mir fast täglich nen großen Esslöffel. Mega lecker!

Fürs Büro habe ich mir meisten einen Salat mit Proteinbeilage wie hartgekochte Eier, Thunfisch oder Hüttenkäse mitgebracht oder eine der etwas nahrhafteren „frischen“ Suppen gegessen, die es in allen Varianten in den Supermärkten gibt. Und zu Hause habe ich oft eine Gemüsepfanne gekocht oder auch gerne Salat oder Suppe gegessen. Wenn es dazu Brot gab, dann nach Möglichkeit die Vollkornvariante.

Wann haben sich Erfolge eingestellt?

Sehr schnell waren – wie bei vielen Diäten 3-4 kg runter. Meist ist das ja überwiegend Wasser. Dann stagnierte es irgendwie etwas. Aber da mir die Shakes ok schmeckten und auch (knapp) ausreichend satt machten, habe ich es tatsächlich irgendwie sehr lange mit 2 Shakes und einer Mahlzeit am Tag durchgezogen.

Natürlich wird man mal doof angeschaut, wieso man nicht mit isst oder nur Salat isst. Und dann das Ablehnen der ganzen Geburtstagslagen im Büro. Nein Danke, aber ich möchte kein Stück Kuchen…

Allerdings lässt mich solche „Kritik“ immer vollkommen unberührt und solange ich kein fünf-Gänge-Hochzeitsmenü ausschlage, habe ich kein schlechtes Gewissen. Es weiß ja jeder Bescheid und wenn er meint, mir etwas spezielles Kochen zu müssen, das ich aber nicht esse, weil es nicht in meinen „Essensplan“ passt, dann ist das doch irgendwie nicht meine Schuld, oder?

Irgendwann hatten die Kids mal morgens gefragt, wann ich wieder mein Müsli statt dem Shake esse und mein Mann hat das mit einem „dann hast du vielleicht auch wieder bessere Laune“ ergänzt. Ja, es mag sein, dass ich auch mal etwas schlecht gelaunt war. Sicher nicht so schlimm, dass man es nicht mit mir aushalten konnte, aber ich war vielleicht leichter genervt. Das kann aber auch passieren, wenn ich nicht gerade Diät mache 😀

Ich habe ca. 6-7 Wochen 2 Mahlzeiten ersetzt. Gleichzeitig bin ich wie gewohnt 2-3 Mal ins Fitnessstudio gegangen. Und in der Zeit habe ich schon sehr deutlich sichtbare 9-10 Kilo runter gehabt.

Wenn jetzt der Aufschrei kommt: Das ist doch viel zu schnell! Ja, ich muss auch sagen, ich habe mich gewundert, wie schnell das ging. Aber ich fühlte mich dabei gut, konnte normal meinem Alltag nachgehen und endlich genießen, dass ich mal wieder in alte Hosen passte!

Umstellung auf eine ersetzte Mahlzeit pro Tag

Uta nach dem Joggen im RegenschauerNach ca. 8 Wochen habe ich nur noch eine Mahlzeit pro Tag mit dem Eiweiß-Shake ersetzt. Ich habe morgens endlich wieder mein geliebtes – kohlenhydrat-reiches – Müsli gegessen, in der Regel mittags den Eiweiß-Shake getrunken und mir abends zu Hause eine Gemüse-Protein-Mahlzeit zubereiten.

In der Zwischenzeit hatte ich allerdings von Almased zum vergleichbaren Eiweiß-Shake Yokebe gewechselt. Meine Mum hat nämlich berichtet, dass bei ihr in der Apotheke fast niemand mehr Almased kauft und alle voll auf Yokebe schwören. Obwohl ich mit dem Geschmack und vom Erfolg von Almased sehr überzeugt war, habe ich dann doch auch mal Yokebe probiert und ich muss wirklich sagen, dass das wirklich sehr gut schmeckt! Almased dagegen halt eher ok.

Vermutlich dadurch, dass meine eine warme Mahlzeit am Tag jetzt auch nicht gerade 2000 Kcal hatte, habe ich sogar mit normalem Sportprogramm auch in der Zeit noch langsam weiter abgenommen. Ok, manchmal musste ich mir schon in den Hintern treten, dass ich noch ins Gym gehe. Oder Joggen im Urlaub – bei strömendem Regen wie nebenan zu sehen (das war echt ekelig!)

Uta mit NiedrigstgewichtAm Ende hatte ich über 12 Kilo abgenommen! Viel mehr als ich erwartet hatte und es war viel einfacher als ich dachte. Von Freunden und der Familie wurde ich dann allerdings schon angesprochen, dass ich ja schon ein bisschen sehr dünn wäre (weil ich ja eben natürlicherweise nicht den zierlichsten Körperbau habe).

Ich habe dann mit den Shakes aufgehört und lediglich ab und an zu einem gegriffen, wenn ich mal wirklich am Vortag sehr reingehauen habe.

Insgesamt habe ich also sicher so 5 Monate dieses Programm in den einzelnen Phasen durchgezogen (natürlich die letzte am längsten) und hatte schon etwas befürchtet, dass ich schnell wieder zunehmen könnte, wenn ich wieder normal esse (und trinke: Alkohol habe ich mir in der Zeit nämlich auch eher selten gegönnt!)

Wie ich es so halbwegs vernünftig schaffe, das Gewicht zu halten, könnt ihr in meinem letzten Post der Dreierreihe nachlesen. Hoffentlich bleiben es 3 Posts – nicht dass ich doch wieder zur alten Gewichtsklasse zurückkehre und davon berichten muss! Aber wenn, dann kann ich ja hier noch mal nachlesen, wie es funktioniert hat 😀

Eure Uta x

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Wie ich es geschafft habe, abzunehmen - BerlOndonMama

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