Trolley mit Lebensmitteln in London

Lebensmitteleinkauf

Lebensmittel sind in UK generell teurer als in Deutschland.

Es gibt zahlreiche Supermarktketten, deren Preise sich je nach Gegend und Shop-Form unterscheiden. Ohne Gewähr würde ich das Preisniveau in etwa so einschätzen:

Stationäre Lebensmittelgeschäfte

Etwas teuer/gehobener:

  • Marks & Spencer
  • Waitrose
  • Sainsbury´s local (Convenience Store: Kleineres Angebot zu höheren Preisen mit sehr langen Öffnungszeiten)
  • Tesco metro (wie Sainsburys local)

Etwas durchschnittlicher sind:

  • Tesco
  • Sainsburys
  • Morrisons
  • Asda
  • Co-Operative
  • Iceland

Discounter:

  • Aldi
  • Lidl

In vielen dieser Supermärkte gibt es Backshops, die unseren Backshops ähnlich sind. Aber natürlich nicht mit der großen Auswahl an Brot, wie wir sie aus Deutschland gewöhnt sind. Vor allem findet man selten das wirklich feste Roggen- oder Sauerteigbrot, das ja doch irgendwie in Misch-oder Reinform Bestandteil von „normalem“ Brot ist.

Grocery Delivery

Der Service, Lebensmittel online zu bestellen und sich nach Hause liefern zu lassen, ist in London sehr verbreitet. Ich fand das am Anfang sehr ungewöhnlich und habe auch schnell festgestellt, dass es nichts ist für Obst und Gemüse. Die Abbildungen sehen immer sehr schön aus, aber was man am Ende bekommt, könnte alles mögliche sein. Am Beispiel Bananen: Diese könnten von knallgrün und absolut unreif bis zu beinahe schon braun reichen.

Für Vorratsschrank-Lebensmittel und große Dinge wie Windeln, Küchenrolle, Klopapier etc. habe ich den Lieferservice, als wir noch kein Auto hatten, sehr regelmäßig genutzt. Und auch jetzt bestelle ich so ein Mal im Monat und fülle die Vorräte wieder auf. Am Ende landen dann immer auch einige „Offers“ im Warenkorb, die man online natürlich viel übersichtlicher sieht, als im Geschäft. Folgende Ketten liefern sieben Tage die Woche und oft zwischen ca. 6:00 und 24:00 Uhr

  • Ocado (kein Laden, nur Delivery)
  • Waitrose
  • Sainsbury´s
  • Tesco
  • Asda
  • Morrisons

Die Liefergebühr, die man auf den Preis der Lebensmittel oben drauf zu zahlen hat, ist sehr unterschiedlich und reicht von 1 GBP bis zu 6 oder 7 GBP, je nach Lieferdatum und -zeit. Überschreitet man den Mindestbestellwert – der etwas variiert zwischen den Supermärkten, nicht, zahlt man zusätzlich eine Gebühr.

Vor Feiertagen erhöht sich der Mindestbestellwert von normalerweise rund 40 GBP gerne auf 80 GBP oder man muss ordentlich bei den Lieferkosten drauf zahlen. Lieferungen zu unbeliebten Zeiten (tagsüber unter der Woche) sind oft am günstigsten. Bei vielen Anbietern kann man eine jährliche Gebühr bezahlen, um dann keine weiteren Liefergebühren für beliebig viele Bestellungen zu zahlen. Eine hilfreiche Zusammenfassung über Online Grocery Shops hat der Guardian veröffentlicht.

Mehr nützliche Infos über London findest du hier im Auswanderungs-ABC

 

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