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Transportinkubator wegen Neugeboreneninfektion
14 Dezember 2025

Unsere Erfahrung mit Neugeboreneninfektion

Allgemein, Berlin, Kinderkrankheiten Berlin, Kinderkrankheit 19 Comments

Dieser Artikel teilt unsere Erfahrung mit der Neugeboreneninfektion unseres dritten Kindes. Falls ihr gerade nach solchen Erfahrungsberichten sucht, geht es wahrscheinlich euch oder jemandem in eurem Umfeld gerade ähnlich.

Jeder Fall ist anders, und wie es bei uns gelaufen ist, muss es nicht bei euch laufen. Wir hatten Glück – alles ist gut ausgegangen. Hätte die Geburt länger gedauert, wäre unser Kleiner vielleicht nicht so fit zur Welt gekommen und die Probleme wären sofort erkennbar gewesen.

Mein Bericht ist detailliert, weil ich hoffe, damit Ängste und Sorgen zu verringern. Allen Betroffenen wünsche ich eine schnelle Genesung und alles Gute!

Kurz und knapp: Neugeboreneninfektion FAQs (aus eigener Erfahrung und gewissenhafter Recherche)

1. Wie lange mit Neugeboreneninfektion im Krankenhaus?

Mein Sohn musste 10 Tage Antibiotikatherapie bekommen und nach der letzten Dosis durften wir sofort gehen. Meine Nichte hat hingegen nur 5 Tage Antibiotikum bekommen, sie hatte aber auch nur ganz leichte Anzeichen einer Infektion

2. Was bedeutet, dass die Entzündungswerte beim Neugeborenen zu hoch sind?

Erhöhte Entzündungswerte beim Neugeborenen können auf eine Infektion oder Entzündungsreaktion hinweisen. Eine ärztliche Abklärung ist notwendig, um gegebenenfalls eine Antibiotikatherapie notwendig ist.

3. Ist eine Neugeboreneninfektion gefährlich?

Eine Neugeboreneninfektion kann ernst sein, aber mit frühzeitiger Diagnose und Behandlung sind die Heilungschancen meist sehr gut. Ärzte überwachen betroffene Babys sorgfältig und leiten bei Bedarf schnell eine passende Therapie ein.

4. Welche Spätfolgen kann eine Neugeborenensepsis haben?

Die möglichen Spätfolgen einer Neugeborenensepsis hängen von der Schwere der Infektion und der Schnelligkeit der Behandlung ab. In vielen Fällen erholen sich Babys vollständig. Ich hatte am meisten Angst vor Hörbeeinträchtigungen durch das Antibiotikum, aber die sehr erfahrene Krankenschwester beruhigte mich, denn sie hatte noch von keinem Kind mit Hörbeeinträchtigungen durch das Antibiotikum gehört.

So lief es bei uns: Die Schwangerschaft und Geburt vom Baby mit Neugeboreneninfektion

Infografik Diagnose der Neugeboreneninfektion eigene Erfahrung

Die Schwangerschaft und die Geburt unseres dritten Kindes verliefen völlig unkompliziert. Unser Kleiner war zwar 7 Tage über Termin, aber gesund und munter. Ich wäre gerne wie beim zweiten Kind gleich nach Hause gegangen.

Aber wegen des grünen Fruchtwassers (im Mutterpass stand „dick grün“) mussten wir 48 Stunden zur Überwachung bleiben. Von der Gefahr einer Neugeboreneninfektion durch grünes Fruchtwasser hatte ich noch nie gehört.

Der Kleine wirkte völlig fit – trank gut, machte alles was Babys so machen. Was soll schon passieren, dachte ich. Also blieben wir im anthroposophischen Krankenhaus Berlin-Havelhöhe, und statt nach Hause zu kommen, besuchten uns die Geschwister dort.

Macht er auch mal die Augen auf?

„Macht er auch mal die Augen auf?“ Diese Frage kam von meiner Schwester, die als erste nach der Geburt zu Besuch kam. Tatsächlich: Der schon mehrere Stunden alte Säugling hatte kein einziges Mal die Augen geöffnet.

Das beunruhigte mich damals nicht – erst viel später, als die Diagnose Neugeboreneninfektion feststand, wurde mir bewusst, dass das bereits ein Warnsignal war.

Warum schreit er eigentlich die ganze Nacht?

Der erste Tag verlief unauffällig, aber die erste Nacht war anders als bei den Geschwistern: Obwohl das Stillen funktionierte und genug Kolostrum da war, schrie der Kleine fast durchgehend. Selbst Herumtragen beruhigte ihn nicht.

Das fand ich komisch – und mir fiel wieder auf, dass er sich noch immer nicht „umgesehen“ hatte. Trotzdem war ich nicht beunruhigt genug, um nachzufragen.

Bei der Kontrolle am nächsten Morgen hatte er leicht erhöhte Temperatur. Bei den heißen Außentemperaturen schien das der Schwester und mir aber normal. Ich sollte ihm abgekochtes Wasser geben. Von einer Infektion war noch keine Rede.

„Schauen Sie doch, die Atmung – der zieht doch die Rippen ein“

Nach dem Schichtwechsel kam eine ältere Schwester mit strengem russischen Akzent. Erst wurde ich angepflaumt, warum ich dem Kind Wasser gebe – nach meiner Erklärung meinte sie, das sei unnötig.

Schon beim ersten Besuch wies sie mich an hinzuschauen: „Der Kleine zieht beim Atmen die Rippen so stark ein.“ Ich fand das nicht besonders auffällig – bin ja auch nicht medizinisch geschult.

Bei der zweiten Visite maß sie wieder Temperatur (immer noch erhöht) und stimmte dem Wasser zu. Wieder forderte sie mich auf, die Atmung zu beobachten – es gefalle ihr gar nicht. Sie führte das aber nicht weiter aus und ich fragte auch nicht nach. Zu dem Zeitpunkt hatte ich noch das Gefühl, dass es dem Kleinen gut geht.

Im Nachhinein glaube ich, ignorierte ich die Bedenken lieber, solange alles „normal aussah“. Nur dass er die Augen immer noch nicht geöffnet hatte, fand ich weiter auffällig.

Blutabnahme zur Überprüfung der Entzündungswerte beim Baby

„Wir möchten Ihrem Kind doch lieber mal Blut abnehmen, um eine Neugeboreneninfektion auszuschließen.“

Am frühen Nachmittag des zweiten Lebenstages hatte die russische Schwester gottseidank (!) endgültig Alarm geschlagen. Selbst da war ich aber noch entspannt – in meinen Augen ging es dem Baby ja gut.

Eine Stunde später stand eine Frauenärztin im Zimmer: „Ich habe keine guten Neuigkeiten. Die Entzündungswerte sind sehr hoch, Ihr Baby hat eine Neugeboreneninfektion und muss mit Antibiotika behandelt werden.“ Da das Krankenhaus Havelhöhe keine Kinderstation hat, hatte sie bereits die Verlegung ins Waldkrankenhaus Spandau veranlasst.

Obwohl ich noch nie von Neugeboreneninfektionen gehört hatte, klang „Verlegung“ beängstigend. Was danach geschah, bekam ich nur halbwegs mit. Totaler Schockzustand – eben war noch alles gut, und plötzlich hohe Entzündungswerte und eine Diagnose, von der ich nie gehört hatte.

Ab da ging alles ganz schnell

Ab da ging alles ganz schnell. Innerhalb von 90 Minuten sollte eine Kinderärztin aus dem anderen Krankenhaus ihn abholen. Auf mich prasselten gefühlt 1.000 Fragen ein: Entlassung oder Verlegung? Rooming-in auf Wöchnerinnen- oder Kinderstation? Krankentransport oder PKW?

Von dieser Diskussion bekam ich nur die Hälfte mit – die Tatsache, dass mein Baby so krank ist, warf mich völlig aus der Bahn. Ich gab nur zu verstehen, dass ich bei ihm sein will.

Um Fassung ringend konnte ich meinem Mann am Telefon kaum Auskunft geben, außer dass das Baby verlegt werden muss und er sofort kommen soll. Zum Glück war unser liebes ehemaliges Au Pair gerade zu Besuch und blieb selbstverständlich bei den beiden großen Schwestern.

Während wir auf den Krankentransport warteten, verschlechterte sich sein Zustand vom Neugeborenen tatsächlich. Wo er vorher noch unruhig war, lag er plötzlich erschreckend ruhig auf dem Wickeltisch und wirkte apathisch.

Apathisch wirkendes Neugeborenes mit Neugeboreneninfektion
Sichtbare Verschlechterung der Neugeboreneninfektion

Video Atmung Neugeboreneninfektion

Der nächste Schock: Die Abholung mit vier Personen

Das Rettungsteam aus dem Waldkrankenhaus erschreckte mich: 2 Sanitäter schoben einen Transport-Brutkasten mit Überwachungsgeräten, dazu eine Kinderärztin und Schwester mit 2 großen Equipment-Taschen. Alle um Eile bemüht.

Sie untersuchten den Kleinen sofort und legten einen Zugang für die Antibiotika-Gabe. Ich sollte mich entfernt hinsetzen. Der Kleine schrie wahnsinnig und hörte nicht mehr auf. Direkt vor Ort spritzten sie das erste Antibiotikum und hängten das zweite zum langsamen Durchlauf an.

Zur Überwachung von Herz und Atmung kamen 3 Elektroden auf die Brust, die Sauerstoffsättigung wurde über ein Kabel am Fuß kontrolliert. So verkabelt und schreiend wurde mein Baby in den Brutkasten gelegt, festgeschnallt und weggeschoben.

Es zerriss mir das Herz, ihn so abtransportiert zu sehen! Aus Platzmangel durfte ich nicht mit im Krankenwagen fahren, nur mein Mann konnte im eigenen PKW hinterherfahren. Wegen der notwendigen „Verlegung“ musste ich fast eine Stunde auf meinen eigenen Krankentransport warten.

Mein Baby ist mit einer Infektion weg und ich bleibe mit leeren Armen zurück

Ich war völlig fertig. Die mitleidigen Blicke der anderen Wöchnerinnen halfen genauso wenig wie das zwanghaft fröhliche Gespräch, das mir der Krankentransport-Mitarbeiter zur Aufmunterung aufdrückte.

Nach der endlos scheinenden Fahrt wollte mir die diensthabende Ärztin auf der Wöchnerinnenstation erklären, was in den nächsten Tagen geplant ist. Normalerweise bin ich nie unhöflich, aber nach 2 Minuten musste ich ihr sagen, dass mich das herzlich wenig interessiert und ich einfach nur zu meinem Baby will!

Mein Mann war zum Glück schon bei dem Kleinen auf der Intensivstation angekommen und konnte mir Auskünfte geben – auch über das Hygiene-Protokoll: Uhren und Schmuck ab, Hände desinfizieren, Hände und Unterarme waschen, nochmal desinfizieren. Wickeln nur mit Handschuhen und Schürze.

Was bedeutet eigentlich Neugeboreneninfektion genau?

Bei der Neugeboreneninfektion oder auch Neugeborenensepsis befinden sich Erreger im Blut – eine Blutvergiftung, die auf jedes Organ übergreifen kann und unbehandelt sehr wahrscheinlich zum Tod führt. Daher ist es entscheidend, sofort mit Antibiotika zu starten.

Auf der Neugeborenen-Intensivstation werden Vitalfunktionen dauerhaft überwacht: Atmung abgehört, Fieber gemessen, das Gehirn per Ultraschall auf mögliche Hirnblutungen untersucht (eine Komplikation der Neugeboreneninfektion).

Die niedrige Sauerstoffsättigung und Atemsymptomatik (Einziehen der Rippen) bei meinem Baby wiesen auf eine Lungenbeteiligung hin, was sich durch die Antibiotika schnell besserte.

Erst da wurde mir so richtig bewusst, wie ernst die Neugeboreneninfektion eigentlich ist

Ich fühlte mich wie im falschen Film: Gestern hatten wir ein gesundes Neugeborenes begrüßt, das der Familienbesuch küsste und knuddelte. Nur 24 Stunden später liegt ein sehr krankes Baby in einem geschlossenen Inkubator, das wir nur nach Desinfektion berühren dürfen! Das hatte ich bei einem reif geborenen Baby nie erwartet.

Wegen der nicht optimalen Sauerstoffsättigung bekam der Kleine zusätzlichen Sauerstoff in den geschlossenen Brutkasten. So lag er da, als ich ankam.

Der erste Anblick war ein Schock! Er lag so ruhig und angeschlagen da. Der Monitor über seinem Bett zeichnete Herzschlag, Atemfrequenz und Sauerstoffsättigung auf und gab immer mal orangenen Alarm – sehr beunruhigend. Wobei nur ich bei dem Alarm erschrak, das Personal um mich herum strahlte eine absolute Tiefenentspannung aus, was auch mich beruhigte.

Warum blinkt und piepst es eigentlich überall auf der Neo-Intensivstation?

Die Intensivschwestern schauten bei orangem Alarm nur kurz auf den Monitor und machten weiter – der Alarm ist wohl so eingestellt, dass noch kein direkter Eingriff nötig ist. Es scheint normal, dass sich die Werte mal im orangen Bereich befinden.

Während ich noch unter Schock stand, verstand es das Team sehr gut, mir langsam die Angst zu nehmen. Sie nahmen sich viel Zeit, alles zu erklären: wie es weitergeht, welche Folgeschäden eine Neugeboreneninfektion haben kann und sie beantworteten mit Engelsgeduld alle Fragen. Besonders vor Hörschäden durch das Antibiotikum hatte ich große Angst.

Ich durfte den Kleinen streicheln, zog aber meine Hand zurück, als der Sauerstoffwert (durch die offene Klappe?) in den orangen Bereich rutschte. Der Kinderpfleger blieb total entspannt: „Sie können ihn ruhig weiter streicheln, sehen Sie, wie beruhigend das auf ihn wirkt.“

So saß ich eine Weile beim Baby und versuchte, das Geschehen zu begreifen.

Was kann ich tun, während die Medikamente mein Baby heilen?

Irgendwann war es spät und ich musste dringend eine Milchpumpe holen und mit dem Abpumpen anfangen. Mit gemischten Gefühlen ließ ich den Kleinen „allein“ auf der Neo-Intensivstation zurück: Einerseits erleichtert über die optimale Versorgung, andererseits traurig, dass er die Nacht ganz allein im Kasten verbringen musste.

Da ich meinem Kleinen nach der anstrengenden Tortur Ruhe gönnen wollte, tat ich das, was ich für ihn tun konnte: Den Milchfluss in Gang bringen. Abends und nachts pumpte ich mehrfach ab.

Obwohl der Milcheinschuss noch nicht da war, bekam ich dank der elektrischen Pumpe einige Milliliter zusammen und konnte die Milch auf der Intensivstation abgeben – sie sollten erst diese füttern, dann mit Fertigmilch nachfüttern. Dass ich mich beim beidseitigen Abpumpen wie eine Kuh beim Melken fühlte, war völlig nebensächlich. Auch dass ich mir alle drei Stunden den Wecker stellte.

Der erste Morgen auf der Intensivstation

Nach einer kurzen Nacht war ich schon sehr früh wieder beim Baby. Eine total nette Schwester empfing mich freudig, sagte, dass sie dem Kleinen die Reste des grünen Fruchtwassers entfernt hatte und ich ihn gerne mal anlegen könnte, weil er eh gerade wach wäre.

Wie?!? Ich darf ihn anlegen?!?

Ich war total überrascht und wahnsinnig froh, dass ich ihn stillen durfte! Auch wenn ich viel Respekt vor den Kabeln hatte, die ich mit ihm auf dem Schoß hatte und Angst, dass sein Sauerstoffwert absackt, sobald er normale Luft atmete.

Aber siehe da – dieser blieb auch außerhalb des Kastens im grünen Bereich und wir genossen das Stillen und Kuscheln sehr! Die Schwester drosselte danach die extra Sauerstoffzufuhr im Inkubator und beschloss am Ende ihrer Schicht: kein zusätzlicher Sauerstoff mehr nötig! Was für eine Erleichterung!

Ich war fast den ganzen Tag auf der Intensivstation und habe einfach mit meinem Kleinen gekuschelt. Er hatte schnell wieder reichlich Interesse an der Brust – man hörte und sah, wie gierig er schluckte.

Mutter mit Neugeborenen mit Neugeboreneninfektion in der NEO Intensivstation

Die Milch fließt trotz des Stresses und der Kleine nahm ordentlich zu

Wir machten eine Stillprobe – der Kleine wurde vor und nach dem Stillen gewogen. Siehe da: plus 60g (!), was die Schwester kaum glaubte.

So einigten wir uns darauf, dass die Nachtschicht anrufen sollte, wenn der Kleine Hunger hat, damit ich rüberlaufen und stillen konnte. In der Nacht wurde ich sogar mehrmals geweckt: Der nette Kinderkrankenpfleger konnte mein hungriges Baby nicht beruhigen und war selbst verwundert über dessen gesunden Appetit.

Ich war so erleichtert über die schnelle Besserung, dass ich mich locker die ganze Nacht auf den unbequemen Stuhl zum Stillen gesetzt hätte!

Weil alles so gut aussah und das Baby toll zunahm, wurde bei der Visite am 2. Morgen beschlossen: Er kann von der Intensivstation entlassen werden und wir kommen gemeinsam auf die Kinderstation. Was für eine Erleichterung!!!

Wie lange müsst ihr wegen der Neugeboreninfektion im Krankenhaus bleiben?

Ich wurde also offiziell von der Wöchnerinnenstation „entlassen“ und war anschließend als Begleitperson auf der Kinderstation. Riesen Erleichterung!

Die Ärzte sagten von Beginn an: 10 Tage Antibiotikatherapie im Krankenhaus. Aber im Internet berichteten andere, dass sie bereits nach 5 oder 7 Tagen entlassen wurden. Bei uns stand die Hochzeit meiner jüngeren Schwester vor der Tür – alle hofften, dass wir nicht die vollen 10 Tage bleiben mussten.

Ich fragte mehrmals nach, ob der Entzündungswert noch erhöht wäre. Aber nachdem sich die Ärzte überzeugt hatten, dass er am Anfang wie gewünscht fiel, kontrollierten sie ihn nicht weiter. Neben der Hochzeit dachte ich auch an die Nebenwirkungen des Antibiotikums und hoffte auf eine kürzere Therapie.

Aber mir wurde nur gesagt, das sei die international empfohlene Standardtherapie. So blieb uns nichts anderes übrig, als die 10 Tage durchzuziehen.

Wie ist das mit den venösen Zugang bei Neugeborenen?

Da Antibiotika bei Neugeborenen intravenös gegeben werden und diese Zugänge bei den ganz Kleinen oft nur kurz halten, bevor sie verstopfen, muss man für die komplette Therapie im Krankenhaus bleiben.

Der erste Zugang an der Hand hielt nur 24 Stunden. Als ein neuer gelegt werden musste, kam ich gerade zur Intensivstation und wurde gebeten, draußen zu warten. Durch zwei geschlossene Türen hörte ich meinen Kleinen herzzerreißend schreien! So schrill hatte ich noch nie ein Baby schreien hören.

Dieser Zugang wurde in den Fuß gelegt. Ab da war meine allergrößte Sorge vor jeder Antibiotikagabe: Funktioniert der Zugang noch?

Der Zugang am Kopf beim Baby

Leider hielt auch der zweite Zugang nur 1,5 Tage. Als erneut einer gelegt werden musste, wollte ich zur Beruhigung dabei bleiben. Die junge Ärztin wollte den Zugang in eine Vene am Kopf legen, weil beide Hände und Füße von Zugängen und Blutabnahmen schon völlig zerstochen waren.

Von einer supernetten Intensivschwester wusste ich: Der Zugang am Kopf ist für Babys am schmerzlosesten und hält meist besser, weil er weniger Bewegung ausgesetzt ist.

Allerdings ist das Zugang-Legen am Kopf nicht einfach. Die Ärztin versuchte es an 3 verschiedenen Venen oberhalb der Stirn. Erstaunlicherweise machte der Kleine das Gepiekse ziemlich entspannt mit (1-2 Tropfen Glucoselösung auf die Zunge wirken Wunder!). Nach dem dritten vergeblichen Versuch holte sie eine andere Ärztin.

Die zweite Ärztin gab ihm keine Glucoselösung und bat mich, ihn nicht zu beruhigen: „Die Vene trifft sich besser, wenn sie sich durchs Schreien vergrößert.“ Auch wenn nicht schön – die Strategie funktionierte schnell.

Er bekam zum Schutz ein Netz-Mützchen. Das war bei der Hitze vermutlich schlimmer als der Zugang selbst, der ihn gar nicht zu stören schien.

Neugeborenes bei Antibiotikainfusion über den Kopf

Die medikamentöse Behandlung der Neugeboreneninfektion

Der Zugang am Kopf hielt sage und schreibe bis zum Ende! 7 Tage lang wurde einmal täglich Gentamicin verabreicht, 10 Tage lang zweimal täglich Penicillin. Das sei die international anerkannte Standardtherapie – diese Kombination killt laut Kinderärzten 95% der Bakterien, die Neugeboreneninfektionen auslösen.

Da der Entzündungswert kurz nach der Geburt so hoch war, hatte sich das Baby wahrscheinlich schon im Bauch angesteckt. Ich fragte mehrfach verschiedene Kinderärzte, ob sie nicht bei mir nach dem Auslöser suchen wollen – den Neugeborenen kann man nicht genug Blut abnehmen, um den Erreger sicher zu finden.

Aber das wäre wegen des breit wirkenden Antibiotikums nicht nötig und es sei egal, welcher Erreger es war, so die Ärzte.

Die Frage nach der Herkunft blieb unbeantwortet. Mein Streptokokkentest 3 Wochen vor der Geburt war negativ. Das Wichtigste: Das Antibiotikum schlug an und alles sah gut aus.

Zugang im Kopf bei Neugeborenem wegen Neugeboreneninfektion

Zur Vermeidung, dass sich der Kleine wegen des Antibiotikums einen Pilz einfängt, bekam er oral ein Medikament, das ihm ziemlich gut zu schmecken schien 🙂 Außerdem wurde im Krankenhaus auch noch die U2 gemacht sowie ein Hüftultraschall und ein Hörtest mit einem Gerät, das die Hirnströme misst und genauer ist als das, das üblicherweise für Neugeborenenhörtests verwendet wird.

Resümee über unsere Erfahrung mit Neugeboreneninfektion

Dass unser Baby so kurz nach der Geburt an der Neugeboreneninfektion erkrankte, war alles andere als schön und warf uns alle aus der Bahn. Dank der super Krankenhaus-Betreuung und der raschen Besserung waren die größten Sorgen nach wenigen Tagen zum Glück fast vergessen.

Wir hatten wirklich sehr viel Glück! Dass das Baby nicht noch später geboren wurde, dass er so guten Appetit hatte und die Hitze gut verkraftete. Außerdem war es ein Glücksfall, dass wir in Berlin und nicht in London waren – dort hätte ich längst nicht so viel beim Baby sein können.

Und mein Mann konnte mit Familienunterstützung die beiden Großen gut ohne mich versorgen.

Auch wenn wir „gesund“ entlassen wurden, machte ich mir zu Hause viel mehr Sorgen. Tagelang checkte ich die Temperatur, zückte wochenlang das Thermometer, wenn er mir warm vorkam und achtete sehr genau auf die Atmung.

Ich wunderte mich, dass der Kleine so viel schläft (auch noch mit 8 Wochen). Aber da er in den Wachphasen wirklich sehr wach und ein totales Strahlemännchen ist, schläft er einfach gerne. Und mit vollem Bauch ist Verdauen ja auch anstrengend!

Fühlt euch gedrückt, falls ihr gerade eine Neugeboreneninfektion durchlebt

Ich hoffe, unsere Erfahrung kann dem ein oder anderen, der mit einem Neugeborenen wegen einer Infektion auf der Intensivstation landet und verzweifelt googelt, Mut machen. Es ist wirklich nicht schön, was das Baby mitmachen muss und man als Eltern kann nur da sein. Aber wenn alles normal verläuft wie bei uns, geht man am Ende mit einem kerngesunden Baby nach Hause.

Was ich im Krankenhaus immer wieder hörte: Wie viele Schmerzen ein Baby bei Untersuchungen und Behandlungen auch spürt – solange Mama da ist und hinterher tröstet, vergisst es die Schmerzen sofort. Am besten funktioniert das mit Muttermilch, die wie ein Vergessensserum wirkt!

Update 9 Monate später: Der kleine Mann entwickelte sich zum absoluten Sonnenschein! Solange es genug Futter gibt, strahlt er von morgens bis abends. Ein weiterer Hörtest mit 7 Monaten: keine Auffälligkeiten. Die letzte Sorge nach der Neugeboreneninfektion war Vergangenheit!

Update 22 Monate später: Der Grinsebär hat keinerlei gesundheitliche Auffälligkeiten davongetragen. Lediglich ICH denke manchmal noch mit gemischten Gefühlen an diesen schwierigen Start. Aber er ist völlig gesund!

x Eure Uta

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Häufige Fragen zur Neugeboreneninfektion

Was ist eine Neugeboreneninfektion?

Eine Neugeboreneninfektion ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die sofortiger medizinischer Behandlung bedarf, oft im Krankenhaus.

Wann kann eine Neugeboreneninfektion auftreten?

Die Infektion kann vor, während oder nach der Geburt auftreten.

Welche Symptome können auf eine Neugeboreneninfektion hinweisen?

Symptome können unspezifisch sein und denen anderer Neugeborenenprobleme ähneln; die aufgeführten Anzeichen umfassen Temperaturveränderungen, Atemprobleme, Verhaltensänderungen, Ernährungsschwierigkeiten, Hautveränderungen und Kreislaufprobleme.

Was ist bei Verdacht auf eine Neugeboreneninfektion zu tun?

Bei Verdacht muss sofort gehandelt werden, da jeder klinische Verdacht eine umgehende kalkulierte antibiotische Therapie erfordert.

Wie werden bakterielle Neugeboreneninfektionen behandelt?

Bakterielle Infektionen werden mit Antibiotika behandelt, wobei Ärzte häufig mit Breitspektrum-Antibiotika beginnen, bevor die genaue Ursache bekannt ist.

Wo findet die Behandlung einer Neugeboreneninfektion statt?

Die Behandlung findet in der Regel im Krankenhaus statt, oft auf einer neonatologischen Intensivstation.

An wen sollte man sich wenden, wenn man sich Sorgen um die Gesundheit eines Neugeborenen macht?

Man sollte sich sofort an einen Kinderarzt oder das nächstgelegene Krankenhaus wenden.

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19 Comments

  1. Danielle Reply to Danielle
    17. Dezember 2022 at 15:52

    Hallo Uta,
    ich liege gerade mit meiner Tochter (16 Tage) im Krankenhaus, sie hat auch eine Neugeboreneninfektion.
    Mein Freund ist mit unserem Sohn (21 Monate) zu Hause und es zerreißt mein Herz. Ständig bin ich am Heulen und habe überhaupt nichts von dem was hier passiert, verarbeitet.
    Vorgestern Abend fuhren wir in die Notaufnahme, weil ihre Temperatur bei 38,1° war, wurden aber wieder nach Hause geschickt weil es abgesehen davon keine Auffälligkeiten gab. Gestern Früh fuhren wir dann in die Kinderklinik (Temp. 39,6°) , wo uns die Empfangsdame abweisen und nach Hause schicken wollte à la: „Haben Sie es mal mit einem Zäpfchen gegen das Fieber versucht?“

    Der Arzt hat dann aber direkt gesagt, dass wir uns darauf einstellen können, stationär aufgenommen zu werden, denn in so jungem Alter (15 Tage) sollte ein Baby kein so hohes Fieber haben!!

    Meine Tochter und ich sind zum Glück in einem Raum und alle betonen immer wieder, dass wir rechtzeitig gekommen sind.
    Trotzdem macht mir ihr Zustand zu schaffen und die Tatsache, dass sie das alles durchmachen muss.
    Und dass mein Sohn jetzt so lange ohne seine Mami auskommen muss, macht es auch nicht leichter. Er ist ja selber noch so klein.

    Eigentlich bin ich ständig nur am Heulen, was mich nur mal kurz zum Lächeln bringt wenn ich darüber nachdenke, wie es wohl auf die Schwestern wirkt, dass ich hier permanent völlig verheult bin, obwohl der Zustand meiner Tochter erstmal durchaus stabil ist und sie sehr vital wirkt.

    Liebe Grüße, Danielle

    • Uta Reply to Uta
      28. Januar 2023 at 10:08

      Hallo Danielle,

      es tut mir sehr leid zu hören, dass ihr – nachdem wahrscheinlich anfänglich alles ganz normal aussah – doch noch wegen Neugeboreneninfektion zurück ins Krankenhaus musstet! Ich kann im Nachhinein nur sagen, dass ich nach der Erfahrung Gesundheit als das allerwichtigste sehe und nicht einfach als Gegebenheit.

      Ich bin mir sicher, dass eure kleine Maus mittlerweile kerngesund ist und wie andere Neugeborene wächst und gedeiht.

      Alles Gute für eure ganze Familie!
      Uta

  2. Caro Reply to Caro
    1. Juni 2022 at 13:21

    Danke für Deinen Bericht. Wir haben gerade ebenfalls eine Neugeboreneninfektion überstanden und Deine Details zu Verlauf und Outcome haben mich ermutigt nach anfänglichen großen Sorgen. Nun ist alles zum Glück wieder gut. Danke!

    • Uta Reply to Uta
      6. Juni 2022 at 7:38

      Das tut mir leid zu hören, dass ihr diese blöde Geschichte auch durchmachen musstet. Schön, dass mein Erfahrungsbericht dir über die Zeit helfen konnte. In meiner Familie kam es vor einigen Monaten erneut zu einer Neugeboreneninfektion und das hat die alten Wunden bei mir ganz schön wieder aufgerissen… Zum Glück geht es ja in den allermeisten Fällen gut aus und es bleiben keine Schäden zurück.

      Alles Gute für euch!

  3. Franziska Reply to Franziska
    7. Mai 2022 at 17:28

    Vielen Dank für diesen Bericht! Wir haben Ähnliches vor 3 Monaten mit unser ersten Tochter durchgemacht. Nun bin ich quasi auf Ursachenforschung und ob es noch mögliche Folgen geben könnte – daher bin ich sehr froh auch von den Entwicklungen auch später zu lesen. Danke nochmal
    Liebe Grüße
    Franziska

    • Uta Reply to Uta
      6. Juni 2022 at 7:41

      Es tut mir leid, dass ihr da auch durch musstet. Das ist echt so blöd wenn man die Geburt überstanden hat und denkt, dass nun alles ok ist und dann sowas kommt.
      Mich hat es vor allem während der Behandlung sehr genervt, dass die Ursache nicht analysiert wurde. Ich habe da so meine Theorie, wie die Bakterien aufsteigen konnten, nur hatten sich die Ärzte dafür leider nicht so interessiert.

      Ich glaube, wenn die Hörnerven nicht geschädigt sind, kann eigentlich im Nachhinein nichts mehr passieren. Zumindest habe ich bei meiner Recherche auch von keinen Spätfolgen gehört.

      Alles Gute für euch!

  4. Sandra Reply to Sandra
    30. Dezember 2021 at 8:29

    Liebe Uta,

    vielen herzlichen Dank für deinen Mut machenden Post. Wir haben es auch erleben müssen, allerdings als eine spätetere Form, nicht direkt nach der Geburt,die sogenannte Late Onset Sepsis. Er war da 18 Tage jung. Was hier genau der Auslöser war, kann man leider nicht mehr nachvollziehen. Wir lagen 7 Tagen in der Kinderklinik mit Antibiotika Gabe und Infusionen. Jetzt geht es unserem Sohn schon viel besser aber auch ich nehme noch regelmäßig seine Temperatur. Er liebt es aber auch zu schlafen und zu trinken 😉 Ich wünsche euch weiterhin alles Gute.

    Liebe Grüße

    Sandra

    • Uta Reply to Uta
      6. Juni 2022 at 8:01

      Liebe Sandra,

      ich habe deinen Kommentar erst jetzt entdeckt. Tut mir sehr leid zu hören, dass ihr noch so spät mit der Neugeboreneninfektion zu tun hattet. Wie hat sich das dann bemerkbar gemacht? Habt ihr das selbst gemerkt oder die Hebamme?

      Ich hoffe, dass ihr auch keine längerfristigen Nachwirkungen erleben musstet.

      Viele Grüße,
      Uta

  5. Lena Reply to Lena
    22. August 2020 at 19:35

    Herzlichen Dank für deine Geschichte, Uta! Das haben wir leider auch erlebt. Nach 3 St. nach der Geburt, haben wir gemerkt,dass unser Sohn blaulig ist. Er hatte 75% Saiertoff im Blut!! 5 Tage wurde er mit Antibiotika behandelt. Schade, dass ich erst jetzt gelesen habe. Vor 6 Wochen wäre es für mich eine große Unterstützung! Aber mich freut es sehr heute zu lesen, dass Kinder, die eine Neugeboreneinfektion erlebt haben, entwickeln sich weiter gut. Danke euch für positive Erfahrungen!
    Liebe Grüße
    Lena

  6. Saskia Reply to Saskia
    22. Juni 2020 at 6:42

    Dein Post macht wirklich Mut. Meine 2. Tochter liegt zurzeit auch auf der Intensivstation wegen Neugeboreneninfektion 🙁
    Heute sind es genau 7 Tage und sie soll voraussichtlich morgen entlassen werden. Ich hoffe, dass es klappt.. sie hat 3 verschiedene Antibiotika bekommen. Es ist eine sehr harte Zeit für uns und es sind viele Tränen geflossen…

    • Uta Reply to Uta
      27. Juni 2020 at 7:19

      Die Neugeboreneninfektion ist echt eine ganz blöde Geschichte und ich wünsche Euch alles alles Gute!
      Ich kann nur von mir sprechen, aber ich schau mir auch heute meinen Kleinen öfter als ich das bei seinen großen Schwestern gemacht habe, an und bin einfach nur glücklich, dass er da ist! Ich denke, das liegt an den sorgenvollen ersten Lebenstagen.

  7. Mina Reply to Mina
    26. Oktober 2019 at 13:31

    Genau in dieser Situation bin ich jetzt grade. Mein Baby wurde vor einer Stunde abgeholt und ich sitze hier und hoffe das ich heute noch zu ihm verlegt werden kann. Papa ist bei ihm. Ich bin ziemlich verzweifelt. Dein Bericht ist sehr schön geschrieben, danke dafür! Allerdings macht er mir auch Angst vor dem was da jetzt noch kommt.

    • Uta Reply to Uta
      13. November 2019 at 15:52

      Hallo Mina,
      Ich sehe deinen Kommentar jetzt erst. Ich hoffe, dein Baby hat die Neugeboreneninfektion gut überstanden und alle Sorgen, die du dir ohne Zweifel gemacht hast, sind verflogen und ihr könnt nun eine ruhige Zeit mit Neugeborenem genießen!
      Alles Gute für euch!
      Liebe Grüße,
      Uta

      • Stefan Reply to Stefan
        6. August 2020 at 20:40

        Hallo Uta,
        Wir durchleben gerade das gleiche mit unserer kleinen Maus. Deine Geschichte könnte 1:1 unsere sein.

        Wir sind bei Tag 6, mal schauen, wann meine Frau und Kind das Krankenhaus verlassen können.

        • Uta Reply to Uta
          6. August 2020 at 21:08

          Es tut mir leid, dass ihr auch diese Situation erleben müsst! Bei uns jährte sie sich gerade zum 2. Mal und ich denke in der Zeit oft zurück. Auch daran, was wir für ein Glück hatten, dass er nicht noch länger im Bauch geblieben ist!

          Ich wünsche euch alles alles Gute und hoffe, dass eure Kleine ein ebenso lebensfroher Wirbelwind wird wie unser Kleiner, dem man seinen schwierigen Start absolut nicht mehr anmerkt

          • Alexandra
            14. August 2020 at 7:22

            Hallo liebe Uta,
            erst einmal vielen Dank für den tollen Beitrag.
            Gestern, vor genau 13 Monaten kam unser kleiner Prinz zur Welt, ebenfalls mit einer Neugeborenen Infektion. Ich hatte eine sehr lange und anstrengende Geburt, los ging es Donnerstag Abends und auf der Welt war der Kleine Mann am Samstag um 17:38h, es war eine natürliche Geburt, zu meinem Glück war die Plazenta auch nicht vollständig, so dass es nach der Geburt für mich weiter ging, somit war ich ohne hin schon sehr kaputt und war glücklich mit unserem Schatz alles „gut“ überstanden zu haben, dachte ich. Am nächsten Morgen war schon das Babybegrüßingskomitee auf dem Weg zu uns, als plötzlich zwei Krankenschwestern mit einem Babybett(die Kinderklinik ist auf dem selben Krankenhausgelände wie das Klinikum) in unserem Zimmer standen und meinten sie müssten das Kind jetzt mitnehmen, ich solle mich an den Kinderarzt in der Kinderklinik wenden, somit wurde ich komplett ohne Info aufgelöst stehen lassen. Mein Freund kam Gott sei Dank relativ zeitnah in die Klinik, bis wir dann endlich eine Auskunft bekommen haben, vergingen Stunden, da es noch ein Sonntag war, diese Stunden zogen sich wie eine Ewigkeit, da wir auch nicht zu unserem Kleinen durften. Am Ende kam herraus, dass unser Leonard einen Entzündungswert von 12 hatte, als wir dann endlich zu unserem Schatz durften, war es wirklich sehr befremdlich dieses kleine Mäuschen an den Maschinen mit den Schläuche zu sehen, ich hatte beim Wickeln solche Angst, ihm weh zu tun, da wie bei euch auch, der erste Zugang an die Hand gelegt worden ist, dieser hielt auch nur einen Tag und am nächsten Tag wurde der Zugang auf den Kopf verlegt, wir mussten 10 Tage in der Klinik bleiben. Zu unserer großen Freude hat sich unser Sonnenschein nach dieser Odyssee wundervoll entwickelt. Hat schon mit 3 Monaten gebrabbelt, wie ein großer, mit 7 Monaten fing er zu krabbeln an und läuft seit er 9Monate alt ist. Wir freuen uns jeden Tag dieses süße Honigkuchengesicht in unserem Leben zu haben. Liebe Uta, ich wünsche Dir und deinen Lieben, insbesondere euerem kleinen Mann, von Herzen alles Gute und natürlich allen anderen Eltern und derenkleinen Mäusen, die die selben Strapazen durch machen müssen oder mussten.

          • Uta
            20. August 2020 at 18:37

            Vielen Dank für deinen Kommentar! Wie schön zu hören, dass sich euer Kleiner so toll entwickelt hat!
            Bei unserem war es zum Glück genauso und er ist ebenso der Strahlemann der Familie.
            Naja, diese Fratzen mit schwierigen Anfangstagen bekommen sicher noch einen Ticken mehr Liebe als die vollkommen gesund geborenen. Vielleicht liegt es ja daran 🙂

            Alles Gute weiterhin auch für euch!
            Viele Grüße,
            Uta

  8. Antje Reply to Antje
    9. April 2019 at 7:45

    Das hast du so schön geschrieben! Uns ging es ähnlich- unser kleiner Schatz hatte vor 2 Jahren als er auf die Welt kam auch eine Neugeboreneninfektion! Du machst mit deinen Post einigen Mut! Man fühlt sich so verloren wenn man das Eigene Kind so verkabelt sieht! Aaaaaber Ende wird alles gut! Wir haben auch einen kerngesunden Schatz mit nachhause bekommen <3
    Alles liebe Antje

    • Uta Reply to Uta
      24. April 2019 at 11:43

      Liebe Antje,

      vielen Dank für deinen lieben Kommentar! Genau das hatte ich mit dem Post gehofft zu erreichen. Und unser kleiner Mann, nun gerade 9 Monate alt, ist das absolute Sonnenschein-Kind. Solange es genug zu futtern gibt, strahlt er fast von morgens bis abends 😀

      Viele liebe Grüße,
      Uta

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