Warum es hier gerade so ruhig ist

warum es hier gerade so ruhig ist

Es ist gerade so ruhig hier auf BerlOndon-Mama. Und das liegt nicht etwa daran, dass ich keine Lust hätte, etwas zu schreiben. Auch nicht daran, das mir die Themen fehlen würden. Nur fehlt mir schlichtweg die Zeit! Und das wird sich demnächst wohl auch nicht viel ändern…

Mit Ansage kündigen – kann ich

Seit Anfang des Jahres hatten wir kein Au Pair mehr, weil das mit dem letzten Au Pair einfach nicht geklappt hat. Und weil das ganze „Au Pair- Jahr“ so vermurkst war, wollte ich auch nicht noch mal ein Neues suchen. Daher haben wir eine Nanny für drei Tage gefunden und ich habe meine Arbeitszeit von vier auf drei Tage reduziert. Das war wirklich super von meinem alten Arbeitgeber, dass ich das machen konnte, nur hat am Ende das Gesamtpaket einfach nicht mehr gepasst: In den drei Tagen hatte ich das geschafft, was ich sonst in vier Tagen erledigt hatte und für die „spannenderen“ Dinge blieb keine Zeit.

Ich habe mein Team darauf aufmerksam gemacht, dass ich nicht sehr happy bin und extern nach neuen Herausforderungen schaue. Der Ordnungshüter fand meine Ehrlichkeit gegenüber meinem Arbeitgeber total unnötig und ich hätte seiner Meinung nach einfach von jetzt auf gleich kündigen sollen. Aber das wollte ich auch nicht, denn ich habe mich ja sehr lange sehr wohl gefühlt und war auch dankbar über all die Flexibilität, die mir geboten wurde.

Die offene Kommunikation mit meinem Chef über meine mögliche Kündigung fanden wir beide zwar ungewöhnlich, aber trotzdem sehr gut. Wir hatten auch intern geschaut, was es für Möglichkeiten geben könnte, aber da war zu der Zeit einfach keine Stelle verfügbar, die mich sonderlich interessiert hätte.

Jobangebote für native German speaker in London

Es gibt jede Menge Jobs für deutsche Muttersprachler in London. Vieles ist im Bereich Customer Service, aber auch viele andere Richtungen werden gesucht. Nach kurzer Zeit hatte ich auch schon ein Jobangebot vorliegen, dass ich allerdings aus verschiedenen Gründen abgelehnt hatte.

Mit einer anderen Firma war ich sehr intensiv in Gesprächen so dass ich irgendwann beschlossen hatte, dass ich es „riskieren“ kann, zu kündigen, ohne bereits einen neuen Vertrag unterschrieben zu haben. Die Kündigung auszusprechen ohne einen neuen Arbeitgeber „präsentieren“ zu können, war schon etwas unangenehm, weil es so aussah, als wollte ich „einfach nur schleunigst weg“. Naja, ich hatte durch die Gespräche mit anderen Firmen auch irgendwie schon mit der alten Firma abgeschlossen und irgendwann wollte ich dann auch einfach Nägel mit Köpfen machen.

Vier Wochen Kündigungsfrist und kein Anschlussjob

Die vier Wochen Kündigungsfrist musste ich noch voll arbeiten. Natürlich musste ich alles für meine Nachfolge, die sich glücklicherweise schnell gefunden hat, vorbereiten, eine vernünftige und dokumentierte Übergabe erarbeiten und dann auch noch die Nachfolge einarbeiten. Ein wenig Resturlaub hatte ich auch noch, aber insgesamt waren das ziemlich stressige Wochen und ich habe bis zum letzten Tag noch voll rangeklotzt – inklusive Überstunden…

Nach dem letzten Arbeitstag war erstmal Durchschnaufen angesagt. Aber nur kurz: Denn Dank fehlendem Anschlussjob und viel Zeit in Aussicht habe ich mich entschieden, endlich das Projekt umzusetzen, über das ich schon lange nachdenke. Durch die Fähigkeiten, die ich als Content Manager in meiner alten Firma erworben habe, habe ich nun die notwendigen Grundlagen, um das „Projekt“ größer aufzuziehen, als meinen kleinen BerlOndon Mama Blog, den ich absolut als Hobby sehe.

Von meinem Ex-Kollegen, der ein Genie in vielen Bereichen des Digital Marketings ist und mit dem ich an einigen Abenden bei Pear Cider über meine Ideen philosophiert habe, gab es ein „thumbs up“. Das hat mir irgendwie den Anstoß gegeben, diesen Schritt tatsächlich zu wagen. „Wagen“ deshalb, weil nicht nur viele unbezahlte Arbeitsstunden in das Projekt fließen würden, sondern auch ein paar Investitionen getätigt werden müssten. Wobei letztere gegenüber den Arbeitsstunden sicher als klein zu bezeichnen sind.

Schwupps ein paar Domains gekauft und schon geht es los

Seit dem Punkt, an dem ich mich entschieden habe, das Projekt wirklich anzugehen, bin ich rund um die Uhr damit beschäftigt. Wenn ich nicht gerade am Laptop sitze und tatsächlich daran arbeite, denke ich darüber nach und mir fällt ständig noch was ein, was man machen könnte.

Bei meiner Idee geht es um eine Webseite für Au Pairs und Host Families, von denen es hier wirklich sehr viele gibt. Ich habe schon von so vielen unerfüllten Erwartungen und schlechten Erfahrungen gehört, dass ich das Bedürfnis habe, daran etwas zu ändern. Wir haben selbst auch die Erfahrung gemacht, dass es nicht klappt, wenn man sich nicht an ein paar grundsätzliche Dinge hält. In unserem Fall haben wir ein Mal gegen den Grundsatz: „Weitersuchen, statt Augen zu und durch.“ verstoßen. Beim anderen missglückten Au Pair Arrangement hatten wir keinen direkten Einfluss drauf. Aber auch da sind mir im Nachhinein Dinge aufgefallen, auf die ich in zukünftigen Interviews mit Au Pairs achten würde.

Ich finde das Konstrukt „Au Pair“ einfach super genial und denke, dass mit ein wenig Aufklärung beider Seiten sehr einfach zu erreichen ist, dass die Au Pair Erfahrung insgesamt positiver verlaufen kann, als das manchmal der Fall ist.

Natürlich gibt es zum Glück auch viele sehr positive Beispiele. Zu analysieren, warum es klappt und warum es manchmal eben nicht klappt und was man dann machen kann und das dann AUF ENGLISCH auf der Webseite zu veröffentlichen, ist ein riesen Batzen Arbeit, auf den ich mich sehr freue!

Fortune favours the bold

Online dictionaries sind mittlerweile meine meistbesuchten Webseiten, denn das Schreiben auf English ist nicht ohne, und so habe ich auch diese Überschrift dort gefunden. Etwas Glück muss man ja auch haben und so freue ich mich immernoch wie ein Schneekönig über die Tatsache, dass eine sehr nette und motivierte deutsche Studentin einen Pflichtpraktikumsplatz gesucht hat und mich nun für 12 Wochen tatkräftig unterstützt! So haben wir in den letzten zwei Wochen ganz schön was geschafft, einige neue Texte erstellt und ich konnte mich der WordPress Webseite widmen.

In der Hoffnung, dass wir nächste Woche die „Alpha-Version“ der Webseite launchen können, gibt es hier schon mal einen sneak preview 🙂

Ich habe schon einige Interviews wie das obige von Au Pairs zusammengetragen. Falls hier jemand mit liest, der selbst mal Au Pair war oder Host Family, würde ich mich total über einen Erfahrungsbericht von euch freuen (auf Englisch natürlich idealerweise :-D)!! Einfach per Email Kontakt mit mir aufnehmen uta@berlondon-mama.de.

Weil ich gerade eh schon so schön in meinem Arbeitswahn stecke…

… fange ich übernächste Woche ein 8-wöchiges Projekt als Freelancer bei einer super spannenden Firma an und entwickel die Content Srategie für sie. Darauf freue ich mich schon total, auch wenn ich in der Zeit meinem Au Pair Projekt nicht mehr die volle Aufmerksamkeit schenken kann.

Ich kann mich aber voll auf meine liebe Praktikantin verlassen, habe den Ordnungshüter an der Seite, der auch ab und zu mal einen Text Korrektur liest oder meine Ideen anderweitig „challenged“ und bin mir sicher, dass wir trotz des Freelance Projekts gut weiterkommen. Dann muss halt der Ordnungshüter am Wochenende etwas mehr als bisher die Kinder übernehmen, damit ich mich stattdessen um meine Au Pair-Schäfchen kümmern kann. Die sind im Zweifel auch weniger zickig als meine kleinen Dickköpfe zu Hause 😉

Eure Uta x

WMDEDGT – Normaler letzter Wochentag

Auf dem Fahrradergometer im Gym

Frau Brüllen fragt heute wieder ihre Blogger Kollegen: „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“ und ich möchte gerne von einem gewöhnlichen letzten Wochentag berichten:

Normalerweise sind wir (oder die Kinder) freitags generell etwas müde und sehnen das Wochenende herbei. Ausnahmsweise haben wir es heute Morgen aber einmal ohne Tränen aus dem Haus geschafft, obwohl es seit gefühlten Wochen täglich morgens Tränen wegen Nichtigkeiten gibt. Und das trotz des letzten Wochentags! Das war schon mal ein guter Start in den Tag.

Nach dem Abgeben der Kids in der Schule habe ich noch schnell den Entwurf einer Contentseite für meine neue Webseite fertig gemacht. Es ist noch etwas zu früh, das Geheimnis zu lüften, an was für einer Geschichte ich seit einiger Zeit arbeite. Allerdings kann ich schon mal sagen, dass es mir echt nicht leicht fällt, im ersten Anlauf vernünftiges schriftliches Englisch zu Stande zubringen! Aber zumindest ist es eine gute Übung und ich denke auch, dass das mit der Zeit einfacher wird und schneller geht.

Danach bin ich eine Runde ins Gym gegangen. Das mache ich jeden Freitagvormittag, weil dann immer die Putzfrau da ist und ich mich gerne verdünnisiere. Die haben im Gym so tolle Fahrradergometer mit Spielcomputer und dort spiele ich beim Radeln immer gerne Sudoku. Sage und schreibe 40 Minuten habe ich es partout nicht geschafft, ein – laut deren Schwierigkeitseinstufung – mittelschweres Sudoku zu lösen! Irgendwann hatte ich dann keine Lust mehr auf Fahrradfahren und war, wie man oben sieht, auch schon ordentlich am Schwitzen und habe aufgegeben. Vermutlich hatte ich irgendwo einen Fehler eingebaut (oder der Computer ;-)).

Nach dem Duschen musste ich dann auch schon wieder die Kuschelmaus von der Schoolnursery abholen. Sie geht ja lediglich 3 Stunden täglich dort hin, weil hier nur in Ausnahmefällen mehr als 15 Wochenstunden Kindergarten für die Kinder ab 3 Jahren vom Staat bezahlt werden und deshalb Schoolnurseries generell 3 Stunden lang sind. Wobei sich das bald ändern soll und bis zu 30 Stunden bezahlt werden sollen. Allerdings können vermutlich die wenigsten Schoolnurseries die 30 Stunden aufgrund von Kapazitätsengpässen überhaupt anbieten…

Spontan haben wir uns entschieden, nach der Nursery mit einer Freundin der Kuschelmaus und ihrer Mama, mit der ich befreundet bin, zu einem Indoorspielplatz zu gehen, wo es auch Mittagessen gibt. Das war sehr schön, mal wieder ausgiebig mit meiner Freundin zu quatschen! Wenn man hört, wie es bei ihnen als Familie mit 4 Kindern läuft, hört sich unser Leben ziemlich easy an.

Bevor wir die Schnatterente und deren Freundin, die noch zum Playdate zu uns kam, aus der Schule abholen gingen, mussten wir noch dringend in den Supermarkt. Wir haben da ja zugegebenermaßen unseren Deutschen Discounter, zu dem wir oft gehen, weil da einfach alles so lecker wie zu Hause schmeckt. Kürzlich meckerte mal ein Gruppenmitglied auf einer Londoner Facebook Gruppe für Deutsche, warum dort ständig gefragt wird, wo man in London dieses oder jenes deutsche Lebensmittel finden kann. Die Person meinte, man hätte doch zu Hause bleiben können, wenn man sich hier nicht an die lokalen Lebensmittel anpassen kann. Ich gehöre wohl auch zu denen, die die leckeren, gewohnten Lebensmittel bevorzugt und oft die typisch englischen Lebensmittel verschmäht 😉

Wenn wir nachmittags die Schnatterente von der Schule abholen, fahren wir dort immer mit meinem Tretroller hin, weil die Kuschelmaus dann keine Lust mehr hat, selbst Scooter zu fahren geschweige denn zu laufen: Die Kuschelmaus steht dann vorne bei mir mit drauf und genießt es, gefahren zu werden. Davon habe ich kein Foto. Dafür aber von dem Scooter, der vor mir fuhr: Irgendwas stimmt auf dem Foto nicht… Wer findet den Fehler?!?

Scooterfahrende Kinder

Endlich hatten wir es am Nachmittag heute mal etwas sonnig und sicher so 16 Grad. Das fühlt sich nach den eisigen Temperaturen der letzten Tage schon wirklich sommerlich an. So waren die Mädels auch noch ewig draußen auf dem Trampolin. Weil die Schulwochen hier dank der langen Tage und hohen Anforderungen ja immer recht anstrengend und die Kinder am letzten Wochentag einfach recht platt sind, durften sie dann noch einen halben Disney Film schauen.

Als meine Kids noch nicht in der Schule waren, habe ich mich gewundert, in wie vielen Fenstern man beim Vorbeigehen am Nachmittag den laufenden Fernseher mit Kinderprogrammen sehen konnte. Mittlerweile habe ich den Grund verstanden: Die Kids sind echt ko nach der Schule und viele relaxen dann vor dem Fernseher. Wir machen nachmittags eigentlich nur mal die Glotze an, wenn Besuch da ist und sich am späteren Nachmittag die Streitereien zwischen meinen Mädels vor Müdigkeit ins Unermessliche steigern.

Nach dem Abendessen (oder „Tea“ wie wir es nennen, wenn englischsprachiger Besuch da ist), wurde die Schulfreundin abgeholt. Den restlichen Abend haben wir mit Aufräumen und Badewanne ausklingen gelassen. Lesen oder Schreiben, was ich sonst oft noch abends mit der Schnatterente üben muss, sobald die Kuschelmaus im Bett ist, haben wir heute mal ausfallen lassen. Wir müssen bis Sonntagabend auch „nur“ noch 1,5 Bücher fertig lesen (500+ Wörter) und die schriftliche Englisch-Hausaufgabe erledigen, die wir wegen Sportkursen am Montag- und Dienstagnachmittag schon immer am Wochenende erledigen müssen: Mittwoch ist Abgabe. Dieses Wochenende dürfen wir eine Flaschenpost-Nachricht erstellen. Normalerweise muss ich der Schnatterente oft vorschlagen, was wir bei freien Texten schreiben sollen. Aber vielleicht fällt ihr hierzu ja selbst was ein, das Thema ist ausnahmsweise mal relativ „griffig“.

Homeworks Year 1

Nachdem die Kids im Bett waren, habe ich mich noch schnell fertig gemacht, denn ich gehe heute schon wieder aus: Das dritte Mal in 7 Tagen und das dritte Mal in den selben, nahegelegenen Pub! Der Pub-Owner muss sich schon langsam wundern, so oft wie ich jetzt da bin und dann immer meine 2 Cider trinke! Prost 🙂

Habt ein tollen Wochenende!

Eure Uta x

ps: es sind am Ende 3 Cider geworden 😉

Typischer Tagesablauf als Au Pair bei uns in London

Weil mich nun einige der Kandidatinnen, die ich wegen unserer neu zu vergebenen Au Pair Stelle angeschrieben habe, nach einem Tagesplan gefragt haben, möchte ich den an dieser Stelle einmal festhalten. Natürlich sieht jeder Tag auch ein wenig anders aus, aber ich beschreibe einfach mal, wie ein Durschnitts-Tagesablauf als Au Pair bei uns aussehen könnte.

In 99% der Fälle erledige ich morgens die gesamte Routine von Wecken, Anziehen, Frühstücken, Schulmappen packen, Zähneputzen und Haare kämmen. Lediglich manchmal, wenn ich besonders pünktlich zur Arbeit muss, könnte sowas wie mit den Kindern die Zähneputzen an das Au Pair abgegeben werden.

Beispiel Tagesablauf als Au Pair

7:45 Uhr: Um diese Uhrzeit geht normalerweise dein Tag los. Ich verlasse eigentlich um 8:00 Uhr das Haus und damit wir noch kurz das Wichtige für den Tag besprechen können, wäre eine kleine Übergabe bzw. Überschneidung von 15 Minuten wünschenswert.

8:30 Uhr: Bis 8:30 Uhr können die Kinder noch etwas spielen bevor ihr euch langsam für den Schulweg fertig machen müsst. Die Schule ist keine 10 Minuten zu Fuß entfernt.

8:45 Uhr: Schulbeginn

8:45 – 15:10 Uhr: Solange sind die Kinder in der Schule. Das ist dann deine Freizeit, bis auf ein paar Tätigkeiten im Haushalt. Es wäre schön, wenn du in der Zeit den Frühstückstisch abräumen könntest, falls ich das nicht ohnehin schon erledigt habe. Oder die Spülmaschine ausräumst/einräumst und wenn Kinderwäsche zu waschen oder zusammenzulegen ist, dieses erledigst. Mehr Aufgaben gibt es eigentlich für dich in der Zeit nicht.

15:20 Uhr: Die Kinder von der Schule abholen.

15:30 – 17:30 Uhr: Nachmittagsaktivitäten: Meistens brauchen die Kids erst einmal einen kleinen Snack, weil sie halb verhungert aus der Schule kommen. Dann stehen Nachmittagsaktivitäten wie Tennis, Ballett, Park-, Spielplatz- oder Büchereibesuch oder Verabredungen auf dem Plan. Alle Aktivitäten sind in der Umgebung und können zu Fuß erreicht werden.

Oft gehen die Kinder auch zu Freunden zum Spielen mit nach Hause (ohne dich) oder du nimmst Freunde mit zu uns. Solche Verabredungen können dann auch selbstständig von dir organisiert werden. Es gibt einige Klassenkameraden mit Au Pairs und dann kann man natürlich auch gemeinsam etwas unternehmen.

Je nachdem was für Hausaufgaben anstehen wäre es toll, wenn diese auch am Nachmittag schon erledigt werden könnten, damit ich die nicht abends mit müden Kindern machen muss. Aber da Hausaufgaben meistens übers Wochenende aufgegeben werden, schaffen wir das in der Regel schon am Wochenende.

Wenn ihr vor dem Abendessen noch zusammen das größte Chaos des Tages aufräumen könntest (also das, das die Kinder möglicherweise nachmittags gemacht haben), wäre das sehr hilfreich.

17:30 Uhr: Meine Kids essen zur Zeit schon recht früh Abendbrot – so um 17:30 Uhr, aber dafür immer sehr einfach zuzubereitende Gerichte wie Nudeln, Reis, Semmelknödel (Fertig-Knödel) Pizza, Sandwich-Maker-Sandwiches und dazu sowas wie Würstchen, Fischstäbchen, Chickennuggets etc. An guten Tagen essen sie auch etwas Gemüse :-). Normalerweise kannst du das dann einfach schnell kochen ohne es großartig vorbereiten zu müssen. Oft mache ich auch am Wochenende etwas mehr und das kann dann auch einfach nur aufgewärmt werden.

18:30 Uhr: In der Regel komme ich um 18:30 Uhr nach Hause und übernehme dann die Kinder.

18:30 – 20:00 Uhr: Diese Zeit sollte eigentlich fast immer deine Freizeit sein.

20:00 Uhr: Ein bis zwei Mal die Woche gehe ich abends eine Stunde ins Fitnessstudio. Da mein Mann da in der Regel noch nicht zu Hause ist, müsstest du da einfach ein Ohr offen halten, falls die Kinder aufwachen. Gerade die Kleine wacht zwar leider immer noch häufig auf, allerdings eher nach 23:00 Uhr erst. Von daher ist das schon auch wie Freizeit für dich, die aber halt zu Hause verbracht werden müsste.

Ansonsten kannst du an den Tagen in deiner Freizeit machen was du möchtest. Wir haben eine Putzfrau, die auch dein Zimmer und Badezimmer putzt, so dass du auch das nicht selbst erledigen musst (es sei denn, ein Mal die Woche ist dir nicht genug).

Tagesablauf als Au Pair am Homeoffice Tag

Wenn ich weiter wie bisher einen meiner vier Arbeitstage im Homeoffice arbeite werde ich dich höchstwahrscheinlich nur für das morgendliche in die Schule bringen brauchen. Ich arbeite dann ab 8:00 Uhr und mache dementsprechend Schluss, wenn ich die Kids einsammeln gehe.

Am fünften Wochentag arbeite ich nicht und du hast den kompletten Tag frei.

Tagesablauf am Wochenende

Am Wochenende hast du natürlich tagsüber immer frei. Ganz selten gehen wir mal am Wochenende aus und dann wäre es schön, wenn du babysitten könntest. Aber das machen wir entweder lange im voraus geplant und mit dir abgesprochen oder aber wenn wir das eher spontan machen möchten, richten wir uns nach deinen Plänen. So hat das bisher immer sehr gut funktioniert.

Am Wochenende haben wir immer relativ viel zu tun. Trotzdem versuchen wir immer uns Samstags und Sonntags zum Mittagessen zusammenzufinden und da bist du als vollwertiges Familienmitglied natürlich gerne gesehen. Ansonsten nehmen wir dich gerne mit, wenn wir mal einen Ausflug machen.

Sonst ist es uns aber auch lieb, wenn du dich am Wochenende alleine zu beschäftigen weißt, weil wir wegen zahlreichen Kindergeburtstagen, Sport oder Besuchen bei Freunden auch nicht immer so viel Zeit für Ausflüge haben. Aber es ist hier super einfach, Anschluss zu finden und sich am Wochenende zu beschäftigen :-D.

Fragen zum Tagesablauf als Au Pair kannst du gerne hier als Kommentar stellen, dann kann ich meinen Post noch um die Antwort erweitern!

Eure Uta x

 

WMDEDGT – Osterurlaub in Berlin

Altes Spiel 3D-Vier-gewinnt Trubbel

Am 5. des Monats April fragt Frau Brüllen wie immer: „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ und ich berichte gerne von unseren ersten Tag vom Osterurlaub in Berlin. Gestern sind wir ohne Probleme und sogar einmal pünktlich in Berlin gelandet. Die Fahrt nach Heathrow war sehr interessant, weil der Fahrer Pakistani war, aber lange mit seiner Familie in Frankfurt gelebt hat und gut deutsch konnte. Sein ältestes Kind ist damals beim Umzug nach London nach der Hälfte der deutschen vierten Klasse direkt in die britische 6. Klasse gekommen! Ohne Englisch zu können! Es hatte wohl etwas Anlaufschwierigkeiten gehabt, aber dennoch all den verpassten Stoff irgendwann aufgeholt. Respekt!

Wir drei Mädels hatten uns extrem auf den Osterurlaub in Berlin gefreut! Die letzten Wochen und Monate waren irgendwie anstrengend und wir sind alle urlaubsreif! Ein Grund, dass ich mehr Stress hatte als sonst, ist die Tatsache, dass ich einiges an Bewerbungsgesprächen neben dem regulären Job auf dem Wochenplan hatte. Ich habe nämlich meinen Job gekündigt, weil ich nach 2 Jahren als Content Manager einfach nicht mehr viel Neues dazu lernen konnte und mir schlichtweg langweilig war. Intern gab es auch nicht viel was mich interessiert hätte bzw. das ich part-time hätte machen können und so habe ich mich hier und da beworben. Für den interessantesten Job wurde mein Lebenslauf allerdings von einer Recruiterin gefunden und der Bewerbungsprozess war – man kann es nicht anders sagen – chaotisch und langwierig! Mehr kann ich dazu gerade nicht sagen. Außer, dass ich nicht direkt einen Anschluß-Job habe und stattdessen an meinen eigenen Ideen tüftel, die ich an der Stelle auch noch nicht bekanntgeben möchte 😀

Zurück zum heutigen Tagesgeschehen: Der Tag fing sehr früh an:

„Es sind Osterferien! Und es ist mitten in der Nacht!“

Die Schnatterente stand um 4:00 Uhr morgens (man bedenke, das ist zu londoner Zeit 3:00 Uhr!) an meinem Bett und hat mich gefragt, ob sie nun zu meiner Mutter zum Kuscheln runtergehen darf. Auf mein verpenntes, aber doch scheinbar strenges: „Es ist mitten in der Nacht und deine Oma schläft noch! Geh wieder schlafen!“ hat sie sich glücklicherweise wieder ins Bett gelegt. Zu einer halbwegs verträglichen Zeit kam dann die Kuschelmaus samt Kopfkissen zu mir ins Bett (der Ordnungshüter muss die Woche noch in London bleiben). Das macht sie derzeit leider fast jede Nacht und ich kann in der Regel nicht gut schlafen, wenn sie neben mir liegt. Erstaunlicherweise sind wir doch beide noch einmal eingeschlafen bis die Schnatterente dann um kurz vor sieben kam und sie dann beide zu meiner Mutter runtergewackelt sind.

Mal endlich KEIN Stress beim Anziehen

Seit einiger Zeit haben wir morgens mal wieder Kleinkrieg: Meistens ist irgendwas mit den Anziehsachen! Zum Beispiel war dank gestiegener Außentemperaturen mal unsere Badheizung nicht an und die Schnatterente hat einen Anfall bekommen, dass ihre Klamotten nicht „vorgeheizt“ waren. Die hingen nämlich den ganzen Winter immer auf der Heizung und waren morgens mollig warm). Oder die Kuschelmaus bekommt einen Ausraster, weil ihr Lieblingspulli, den sie gestern noch eingesaut hatte, nicht wieder hübsch ordentlich gewaschen und anziehbereit im Schrank liegt!

Jedenfalls hat das Anziehen heute Morgen ohne Probleme geklappt und noch bevor ich aus der Dusche kam, hatten sie bereits mit meiner Mutter etwas gefrühstückt. Frühstücken hilft meistens bei morgendlichem Terror, weil ich denke, dass ein Teil der schlechten Laune von Unterzuckerung kommt.

Homeoffice mit spielenden Kindern um mich herum

Ich muss trotz meiner Kündigung noch bis zum Vertragsende in 2 Wochen arbeiten. So auch heute. Weil es unserem alten Au Pair, das nun in Berlin wohnt und die mir heute die Kinder abnehmen wollte, gestern nicht gut ging, haben wir das hier alleine gewuppt. Ist auch nicht weiter schwer, weil die 1.000.000 Spielsachen, die meine Mutter alle noch von uns aufgehoben hat, meine Kinder für Jahre beschäftigen könnten. Ich war ja wirklich erstaunt, dass das uralte 3D Vier-gewinnt („Trubbel“ wer erinnert sich noch?) noch funktioniert!! Hätten wir unsere Spielsachen damals pfleglicher behandelt, könnte man sicher einige Spielsachen heute gut verkaufen 😉

Irgendwann im Laufe des Vormittags sind die Kids dann zu meiner Schwester rübergedackelt, haben da Mittaggegessen und meine Schwester mit sehr mehrkwürdigen Geschichten entertaint. Was die manchmal für einen Blödsinn in der Schule aufschnappen… Tstststs.

Mittagessen im kleinen, aber doch auch großen Familienkreis

Meine Eltern haben sich angewöhnt, sehr spät Mittag zu essen. So kommen mein Bruder, der sich fast jeden Tag zum Essen einfindet, und mein Vater selten vor 15:00 Uhr aus dem Büro zum Mittag. Ich hatte mir da längst schon was zu Essen gemacht, aber war dann auch noch mal mit dabei. Genauso wie meine Schwägerin und Nichte und später auch einer der Neffen. Zusammen mit meinen Eltern, Bruder und uns ist das schon ein munterer Haufen, obwohl das für die hier Ansässigen eine kleine Runde ist. An manchen Sonntagen finden sich fast alle zum Mittagessen ein und das ist bei meinen 5 in Berlin lebenden Geschwistern, deren 3 Partnern und 4 Kindern dann schon mal eine andere Hausnummer 😉

Osterurlaub enthält das Wort „Urlaub“

Am Nachmittag fragte die Schnatterente irgendwann, ob wir nicht mit der bald vierjährigen Kuschelmaus noch ein bisschen Buchstaben üben müssten! Mhhh – in der Tat: Ich habe die sogenannten Flash Cards mitgenommen. Die Kuschelmaus wird nämlich im September eingeschult und dann geht es los mit Lesen und Schreiben. Ich finde es dermaßen zu früh, weil sie dann gerade mal 4 geworden ist. Aber die Alternative, sie ein weiteres Jahr im Schulkindergarten zu lassen, ist auch nicht das wahre, weil sie sicher extrem gelangweilt wäre und sich dann auch vermutlich nicht mehr so gut wie derzeit benehmen würde. Außerdem hat sie eine sehr süße Mädchen Clique und auch gute Jungsfreunde und das würde sie sehr deprimieren, wenn alle in die Reception Class kommen, nur sie nicht.

Trotz der Tatsache, dass wir auch laut der Lehrerin bis zum Schulanfang versuchen sollen, dass sie zumindest die Buchstaben und Zahlen bis 10 erkennen können soll, werden wir das Ganze sehr spielerisch machen und ohne Druck, wenn sie nicht möchte, dann eben nicht! Es ist schon verrückt, wie viel man in England außerhalb der Schule mit den Kindern machen muss, damit sie das Tempo halten! Ich denke, es gibt schon in den jüngeren Klassen nur vereinzelt Kinder, die alles alleine hinbekommen. Echt krass!

Spielenachmittag mit den Cousinen und Cousins

Am Nachmittag waren die Cousinen und Cousins da. Mein Bruder und meine Schwester wohnen ja direkt neben meinen Eltern und so geht es hier immer munter hin und her, rein und raus, hoch und runter. Neben Trubbel hat der große Cousin der Schnatterente versucht, Schach beizubringen. Das war sehr lustig, denn die Schnatterente hatte mich kürzlich angebettelt, sie für den Chess-Lunch-Club ihrer Schule anzumelden und trotz meiner Warnung, dass das ein Konzentrationsspiel ist, wollte sie da unbedingt hin. Nach der Lehrstunde heute Nachmittag bin ich mir sicher, dass das nicht der richtige Lunch-Club für sie ist 😉

http://www.berlondon-mama.de/wp-content/uploads/2017/04/Cousine spielt Twister Move

Selbst die einjährige Cousine war mit vollem Eifer mit beim Twister Move spielen mit dabei! Ich kannte die Twister Version gar nicht (muss wohl einer meiner jüngeren Schwestern gehören). Das Spiel ist ab 8 und ich muss sagen, ich verstehe auch warum! Per CD werden einem in rasender Geschwindigkeit die Bewegungen vorgegeben. Das hab ich auch nicht hinbekommen 😀

Endlich mal wieder Tennisspielen

Um 17:30 Uhr habe ich dann die Mädels zur Schwägerin rübergegeben, um mit meinem Vater Tennis zu spielen. Der hat Mittwochs immer eine feste Hallenbuchung im Winter und da keine der anderen Schwestern heute konnte, kam ich in den Genuss. Ich muss auch sagen, dafür, dass ich seit dem letzten Sommer nur ein Mal in einer eiskalten Halle im Skiurlaub gespielt hatte, hab ich den Ball erstaunlich gut getroffen.

Wenn der Ordnungshüter davon erfährt, wird der wieder rummosern, dass ich nicht mit ihm spiele, dann aber mit großem Elan mit meinem Dad. Allerdings haben wir in London keine vernünftige Halle und ich bin nicht Britisch genug, um mich bei unter 18 Grad Celsius im Freien auf den Tennisplatz zu stellen! Aber nun wird es ja hoffentlich wärmer und dann können wir auch in London mal wieder Tennisspielen.

Danach nur noch die bereits abgefütterte Kuschelmaus ins Bett gesteckt, mit der Schnatterente noch ein paar Seiten gelesen (das ist tatsächlich mittlerweile so ein festes Ritual, dass sie das nur seltenst und bei extremer Müdigkeit mal ausfallen lässt) und dann auch sie ins Bett verfrachtet. Feierabend! Ab aufs Sofa! Und früh ins Bettchen. Trotz Arbeiten müssen ist ja Osterurlaub und da muss man sich auch etwas erholen!!!

Eure Uta x

Hand-Mund-Fuß-Krankheit – Hand-Foot-Mouth-Disease

Innenhand bei Hand-Mund-Fuß Krankheit bei 3-Jähriger

Vor einigen Tagen kam die Kuschelmaus ziemlich ko von ihrem 3-stündigen Kindergarten nach Hause. Sie hatte auch keinen Appetit und das ist bei der kleinen Raupe Nimmersatt immer ein Anzeichen, dass etwas nicht stimmt! Sie bekam dann auch Fieber. Nicht sehr hoch, so um die 38°C. Aber meine Kinder fiebern nie sehr hoch. Ich kann mich kaum erinnern, dass sie mal über 39°C Fieber hatten. Daher habe ich ihr auch nichts gegen das Fieber gegeben. Weiterlesen »

Augengrippe – oder auch schwerster Alkohol- und Drogenkonsum?

augengrippe in der schwangerschaft

Das Foto meiner Augen ist schon ein paar Jahre alt, aber ich wollte dennoch diese Geschichte mit der Augengrippe in der Schwangerschaft festhalten. Möglicherweise ist die Geschichte für nicht Familien-Angehörige etwas unspektakulär. Ich aber weiß, dass meine Schwester und ich ein Leben lang über diese Geschichte lachen werden, weshalb ich sie unbedingt festhalten muss!!!

Ich war so im 4. Monat schwanger mit Kind Nummer 2 und wir waren gerade auf Heimaturlaub in Berlin, lebten zu der Zeit aber noch in Hong Kong. Weiterlesen »

Heimflug nach Berlin

Heathrow Playground

Endlich! Nach 5,5 Monaten waren wir endlich mal wieder auf Heimatbesuch in Berlin! Dadurch, dass wir mittlerweile an die Schulferien gebunden sind und nicht mal einfach z.B. ein verlängertes Wochenende nach Hause fliegen können, hat es sich vorher nicht ergeben, mal nach Berlin zu fliegen. Weiterlesen »

Schwimmkurs in London

Für sicheres Plantschen muss der Schwimmkurs besucht werden

Die nun bald 6,5-Jährige Schnatterente geht seit sie 4 Jahre als ist zum Schwimmkurs in London und kann leider noch immer nicht schwimmen! Sie schafft es zwar, mit einer sehr ungewöhnlichen „Technik“ einige Meter mehr unter als über Wasser zu bleiben und auch eine Strecke von ein paar Metern zu überwinden, ohne akut Ertrinkungs-gefährdet zu sein. Allerdings kann man das nicht als beruhigendes „sie-wird-auch-beim-Sturz-in-einen-Teich-überleben“ bezeichnen. So bleibt uns nichts anderes übrig als weiter Kurse zu buchen – auch eine gute Taktik, seinen „Kundenstamm“ zu halten… Weiterlesen »

WMDEDGT – Tagebuchbloggen am Sonntag

BastelBox Love Bugs

 

Mit Schrecken stelle ich fest, dass mein letzter Blogpost vor genau einem Monat bei Frau Brüllens „Was-machst-du-eigentlich-den-ganzen-Tag“-Tagebuchbloggen im Januar war! Mhhh – so richtig sagen an was das lag, kann ich gar nicht. Vielleicht war´s einfach die Frühjahrsmüdigkeit. Ich sollte mir mal überlegen, ob ich mir einfach noch mal einen „privaten“ festen Blog-Tag in den Kalender eintrage, an dem ich – falls sonst nicht ansteht, Tagebuchblogge. So würde ich vielleicht wieder in einen regelmäßigeren Rhythmus kommen. Weiterlesen »

WMDEDGT – Tagesaktivität liegt bei 200%

Tagesaktivität beim FahrradergometerFrau Brüllen fragt an jedem 5. des Monats: „was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ und wir sind heute mal wieder dabei. Nicht jeder 5. Tag eines Monats eignet sich bei mir zum Tagebuchbloggen. Heute allerdings habe ich laut meiner neuen Sportuhr eine Tagesaktivität von 200% erreicht: Da muss es doch genug zu berichten geben, oder? 😉

Ich hatte heute frei. Das liegt daran, dass ich seit Januar von 4 auf 3 Arbeitstage reduziert habe, weil ich mich mehr um die schulischen Angelegenheiten meiner 6-Jährigen Schnatterente kümmern muss. Ich weiß, es klingt verrückt: Weiterlesen »

Deutsche Kinder: im Winter warm anziehen, Briten: laufen in Shorts

Kinder im Winter warm anziehen

Wir Deutschen haben ja schon so das ein oder andere Vorurteil den Briten gegenüber und einige sind sicher entweder veraltet oder unbegründet. Aber es gibt auch welche, die einfach zutreffen: Aus meinen Kindheitstagen erinnere ich mich noch daran, dass die kleinen britischen Nachbarsjungen im Winter in ihren kurzen Hosen an der Straße standen und auf ihren Schulbus gewartet haben, während deutsche Eltern ihren Kinder im Winter warm anziehen.

Und während wir Deutschen uns hier in London bei fallenden Temperaturen sofort warm anziehen und ein paar Schichten übereinander tragen, laufen große und kleine Briten lange noch in ihren kurzen Hosen oder Röcken rum. Oder eben jene nicht-Briten, die sich als „kleine Briten“ bezeichnen!

„Mama, mir ist nicht kalt, ich bin Engländerin!“

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Entscheidung AuPair zu werden – Besser zweimal nachdenken

Entscheidung AuPair zu werden muss gut durchdacht sein

Nach dem unser diesjähriges AuPair uns so bitter versetzt hatte, obwohl ihre Zusage zum AuPair Jahr lange gereift schien, hatten wir es anschließen mit einem AuPair zu tun, dessen Entscheidung AuPair zu werden innerhalb weniger Stunden fiel. Obwohl die Entscheidung zum AuPair Jahr so spontan gefallen ist, hatten wir dennoch ein gutes Gefühl mit diesem AuPair. Zumindest wurde uns 4 Tage immer wieder bestätigt, wie riesengroß die Vorfreude ist… Aber der Reihe nach: Weiterlesen »

Sich auf die Familie verlassen

Sich auf die Familie verlassen

Bei uns ging es in letzter Zeit wirklich drunter und drüber – aber glücklicherweise steht wie selbstverständlich fest: Trotz der Entfernung zwischen Berlin und London kann ich mich immer auf die Familie verlassen! Wegen dem ganzen Trubel in letzter Zeit, zum Beispiel mit der Kündigung des im Frühsommer gefundenen AuPairs drei Tage nachdem sie bei uns angefangen hatte, oder der weiteren AuPair-Suche, die ich auch schon längst verbloggen wollte, komme ich gefühlt zu nichts. Den Alltag mit Arbeit, Kindern und deren Social Life – zumindest unter der Woche – bekomme ich überwiegend noch hin. Am Wochenende wird es dann schon schwierig: Weiterlesen »

Geburtstagsparty für sechsjährige Tochter

Einladung zur 6. GeburtstagspartyNun ist schon wieder Oktober – der Hauptgeburtstagsmonat meiner Familie mit vielen großen und kleinen Geburtstagspartys. Neben den Geburtstagen meiner beiden Nichten, die ein Jahr alt werden, verpassen wir auch den Geburtstag meine Mutter und meines Bruders. Wenn sich die Familie ständig ohne uns zu solchen Feierlichkeiten trifft, ärgert mich das manchmal schon, dass wir nicht in Berlin wohnen!

Außerdem steht Ende des Monats der sechste Geburtstag der Schnatterente an. Aufgrund des ganzen Stresses mit dem abgereisten AuPair, dem Wiedereinleben in London nach den Sommerferien, der Hausrenovierung und dem Schulwechsel habe ich beschlossen, dass wir wieder „nur“ eine Geburtstagsparty zu Hause machen werden. Weiterlesen »

Au Pair Mädchen reist ab – Heimweh nach 3 Tagen

Sehr aktive Mädchen

Ich habe mir lange überlegt, ob ich diesen Blogpost darüber, dass das AuPair wegen Heimweh gleich abgereist ist, veröffentlichen soll. Sie ist nach 3 Tagen von jetzt auf gleich abgereist und hat mich damit in eine extrem schwierige Situation gebracht. Vor allem, weil wir uns so um sie bemüht hatten, war ich persönlich sehr enttäuscht! Ich möchte auch auf die Gefahr hin, dass zukünftige AuPair-Kandidatinnen wegen dieses Blogposts lieber Abstand von einem AuPair Jahr bei uns nehmen, Weiterlesen »