Heimflug nach Berlin

Heathrow Playground

Endlich! Nach 5,5 Monaten waren wir endlich mal wieder auf Heimatbesuch in Berlin! Dadurch, dass wir mittlerweile an die Schulferien gebunden sind und nicht mal einfach z.B. ein verlängertes Wochenende nach Hause fliegen können, hat es sich vorher nicht ergeben, mal nach Berlin zu fliegen.

Vor der Abreise standen bei uns noch gefühlte tausend Termine an, die dazu führten, dass wir erst am Abflugtag packen konnten. Zum Glück brauchen wir ja auch nicht so viel für Berlin, weil einfach viele der Dinge, die man eben für Kinder mit in den Urlaub nehmen müsste, vor Ort sind: Schlafsack und das richtige Kissen, Nachtlichter, Kuscheltiere, Spielsachen en masse, Sportequipment von uns Großen sowie Matschhosen usw. die ich mir ggf. von meiner Schwester ausleihen kann. Und da wir ja auch jederzeit waschen können, hat es am Ende auch tatsächlich geklappt, dass wir für 4 Personen alles in einen großen Koffer und einen kleinen Handgepäckskoffer bekommen haben. Für 8 Tage! Wenn das nicht effizient ist…

Die Anfahrt zum Flughafen Heathrow

Wir wohnen zwar Luftlinie nicht weit weg vom Flughafen Heathrow und bevor wir nach Wimbledon gezogen sind hatte ich gedacht, dass wir so 30 Minuten – mit Verkehr vielleicht 40 – nach Heathrow bräuchten. Aber da der Verkehr in London immer extrem ist, brauchen wir schon normalerweise mindestens eine Stunde mit dem Auto. Genau so lange brauchen wir von Wimbledon auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln: Wir fahren mit der District- und der Piccadilly Line schneller und günstiger als mit dem Heathrow-Express oder National Express über Paddington oder Victoria.

Wir fliegen ausschließlich über Heathrow oder Gatwick, weil die beiden Flughäfen von uns ganz gut erreichbar sind. Für Besucher, die entweder gar nicht nachfragen, welcher Flughafen günstig gelegen ist, um zu uns zu kommen, oder die möglicherweise unsere dringende Empfehlung nicht für voll nehmen, ein Hinweis in eigener Sache:

Bucht keinen Flug über Luton, Stansted oder gar Southend und vor allem keinen Rückflug in aller Herrgotts-Frühe: Ihr kommt dort höchstens umständlich mit Nachtbussen an!

Karte der Londoner Flughäfen Transportmittel

Weil Ferienbeginn war und wir am Flughafen mit Schlangen rechnen mussten, sind wir dann mal lieber besonders früh los. Am Ende war aber alles ganz entspannt und so hatten die Mädels endlich mal wieder mehr als nur ein paar Minuten Zeit, auf dem Indoor Spielplatz im Heathrow Terminal 2  zu spielen. Der ist auch echt ganz nett und man kann da gut eine längere Wartezeit überbrücken. Und einen Sticker gibt es am Ende auch noch, der dann meistens über den Ärger hinwegtröstet, dass man nicht noch länger Spielen kann.

Der „Heimflug“ mit 2 vorfreudig-aufgeregten Kindern

Für die Kinder ist ein Flug nach Berlin immer wie ein Heimflug. Sie haben schon viel Zeit im Kreise meiner großen Familie verbracht, haben ein eigenes Schlaf- und Spielzimmer bei meinen Eltern und ihre Cousinen und Cousins sowie den Haustierzoo meiner Eltern und meines Bruders zum ständigen Entertainment. Dementsprechend groß war die Vorfreude auf Berlin!

Das Fliegen selbst ist mit meinen Mädels solange entspannt, wie die iPad Batterien halten. Bei dem kurzen Flug nach Berlin stellt das natürlich kein Problem dar und so sind wir lediglich mit ein paar Streitereien, wer wo sitzen darf und wann getauscht wird, gut nach Berlin Tegel gekommen. Meine Familie wohnt in Charlottenburg und so machen wir natürlich drei Kreuze, dass Tegel nach wie vor offen ist 🙂

Großes Hallo am Sonntagmorgen

Obwohl wir die 1-Jährige Tochter meines Bruders noch am Abend sehen konnten und uns riesig gefreut haben, dass sie kein bisschen gefremdelt hat, war die Aufregung am Sonntagmorgen, die beiden Cousins (6 und 4 Jahre) und die Cousine (auch 1 Jahr) zu sehen, riesig! Schon vor dem Frühstück wurde einmal an der Terrassentür meiner Schwester geklopft, die die beiden Mädels aber auf nach dem Frühstück vertröstet hatte. Und so blieb noch Zeit, den Rest des Haustierzoos meiner Eltern zu begrüßen. Hier mal ein Foto von 4 der Haustiere, wie sie am Vormittag entspannt, bis meine Kinder sie aufmischen! Was ein Hundeleben – da kann man wirklich neidisch werden!Tiere chillen am Vormittag

Der beige-farbene adoptierte Straßenhund aus Griechenland „gehört“ der Schnatterente und der Beagle „gehört“ der 3-Jährigen Kuschelmaus. Beide sind glücklicherweise sehr kinderfreundlich und lassen alles mit sich machen. Kein Wunder: Sie profitieren auch immer von unserem Besuch, weil entweder aus versehen oder ganz bewusst etwas zu Essen in der Hundeschnauze landet.

Als dann endlich die Cousins und die Cousine rüberkamen war kein Halten mehr! Die Schnatterente wollte die ganze Zeit mit ihren Cousins kuscheln, küsste sie immer mal wieder auf den Arm und ließ sie kaum aus ihren Klauen. Die beiden waren allerdings etwas überfordert von der Liebe, die ihnen so stürmisch entgegenflog 😀

Viel zu schnell ging die Woche vorüber

Wir hatten in der einen Ferienwoche einige Dinge geplant. Unter anderem mussten wir ins Einwohnermeldeamt für nicht in Deutschland gemeldete Deutsche, um für die Schnatterente einen neuen Reisepass zu beantragen. Es ist wohl an der Zeit, den Pass mit einem Bild, auf dem sie 12 Monate alt ist, auszutauschen :-D.

Außerdem haben wir sehr viel Zeit zum Wiedersehen von Freunden und Familie genutzt und ständig irgendwelche Play Dates gehabt. Das hatte dann auch irgendwie Vorrang vor sämtlichen anderen Plänen, so dass wir es leider am Ende weder zum Eislaufen noch ins Tropical Island geschafft haben. Geschweige denn die neuen Wohnungen meiner Schwester oder unseres alten AuPairs oder das neuen Büro meines Dads angeschaut haben. Naja, wir kommen schon Ostern wieder und da werden wir hoffentlich ein bisschen was nachholen können!

Der echte Heimflug nach London

Am Sonntag haben meine Mum und meine Trauzeugin uns nach Tegel gefahren. Die Schnatterente war schon den ganzen morgen schlecht gelaunt, weil sie nicht zurück nach London wollte. In der Schlange beim Check-in hat sie an meiner Mum geklebt und als wir dann bei der Passkontrolle und dem Security Check angekommen sind und Tschüß-sagen mussten, hat sie sich so fest an meine Mutter geklammert, dass wir sie kaum trennen konnten. Sie war tränen-aufgelöst, dass meine Mum nicht mitkommen konnte und hat ewig gebraucht um sich zu beruhigen.

Mir tun solche Situationen selbst immer sehr leid und ich frage mich, ob wir den Kindern durch unser Leben in London nicht einen extrem wichtigen Teil des Familienlebens vorenthalten. Vor allem deshalb, weil ein Großteil der Familie so eng beieinander wohnt und wir irgendwie außen vor bleiben. Wenn wir zu Hause sind laufen alle sechs Kinder frei zwischen den Häusern rum und sind mal hier und mal da. Ab und zu wird zu Sicherheit mal durchgezählt oder hinterhertelefoniert, wo der ein oder andere eigentlich gerade steckt. Aber da sie nicht „raus“ können, besteht auch keine Gefahr, eines zu verlieren 😉

Meine beiden Mädels fühlen sich schon wohl in London und haben viele Freunde, aber wenn man sie fragt, wo sie wohnen möchten, ist die Antwort meistens Berlin. Wir werden sehen, ob und wann sich einmal die Gelegenheit ergibt, über einen Umzug nach Berlin nachzudenken: Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, sind wir auf jeden Fall mehr als offen, nach Berlin zu ziehen 🙂

Eure Uta x

Schwimmkurs in London

Für sicheres Plantschen muss der Schwimmkurs besucht werden

Die nun bald 6,5-Jährige Schnatterente geht seit sie 4 Jahre als ist zum Schwimmkurs in London und kann leider noch immer nicht schwimmen! Sie schafft es zwar, mit einer sehr ungewöhnlichen „Technik“ einige Meter mehr unter als über Wasser zu bleiben und auch eine Strecke von ein paar Metern zu überwinden, ohne akut Ertrinkungs-gefährdet zu sein. Allerdings kann man das nicht als beruhigendes „sie-wird-auch-beim-Sturz-in-einen-Teich-überleben“ bezeichnen. So bleibt uns nichts anderes übrig als weiter Kurse zu buchen – auch eine gute Taktik, seinen „Kundenstamm“ zu halten…

Die Schwimmkurse hier in London, die ich kennengelernt habe oder von denen ich erzählt bekommen habe, funktionieren anders als Schwimmkurse in Deutschland. Am Anfang geht es sehr, sehr lange um Wassergewöhnung und solche Dinge wir das Strampeln („Kicking“) der Beine. Gefühlt jahrelang schwimmen sie also mit der Poolnudel durch das Becken und üben das Kicking. Mal vorwärts, bei fortschreitendem Können dann in Kombination mit untergetauchtem Kopf und Blasen von „Bubbles“. Mal rückwärts mit zur Decke gerichtetem Blick.

Alternativ zum Schwimmen mit Poolnudel halten sie beim Rückwärtsschwimmen ein Schwimmbrett vor der Brust und sollten – im Idealfall – flach wie ein Brett auf dem Wasser liegen und sich durchs Kicking rückwärts bewegen. Nach 2-3 Bahnen dieser Übung kommen die Rückenschwimm-Arme dazu und sie halten sich abwechselnd nur mit einem Arm fest und führen den anderen in kreisender Bewegung nach hinten. Bei der Schnatterente ist diese Übung ein einziges Gezappel, oft macht sie dabei Quatsch, dreht sich von der Rückenlage schnell wieder in die Bauchlage und versucht es, wenn die Lehrerin das Gezappel mitbekommt, nach einem Anranzer der Lehrerin vielleicht noch mal auf dem Rücken. Das sieht beim Zugucken jedenfalls alles andere als nach konzentriertem Üben aus und die Schwimmlehrerin schafft es leider auch nicht ihr vom Beckenrand zu erklären, wie es richtig geht. Und so ist es kein Wunder, dass der Knoten noch nicht geplatzt ist und die Schnatterente nur langsam Fortschritte macht.

Rückenschwimmen als erste Schwimmtechnik

Diese rückwärtigen Übungen werden hier im londoner Schwimmkurs deshalb so ausgiebig gemacht, weil sie den Kindern als ersten Schwimmstil das Rückenschwimmen beibringen! Ich finde das total bekloppt, weil das nun wirklich nicht die Schwimmtechnik wäre die ich anwenden würde, wenn ich aus versehen irgendwo in einen kalten Teich fallen würde! Natürlicherweise würde man doch mit dem Blick aufs rettende Ufer gerichtet versuchen, dort so schnell wie möglich hinzukommen und sich nicht erst rückwärts drehen, den Kopf in möglicherweise eiskaltes Wasser legen um dann mit voll Wasser gesaugten und mega-schweren Ärmeln das Rückenschwimmen anzufangen! Ich glaube, wer auch immer das englische „Curriculum für Schwimmkurse“ entwickelt hat, hat sich ein solches Szenario bisher noch nicht ausgemalt 😉

Wie läuft ein Schwimmkurs in Deutschland ab?

Ich kann mich noch dunkel an meinen eigenen Schwimmkurs erinnern und daran, dass ich mich zu Hause auf den Rand einer Bierbank gelegt habe und das „Anziehen-Auseinander-Zusammen“ geübt habe. Und innerhalb von ein paar Wochen habe ich das Seepferdchen gemacht und auch nicht so viel später irgendwann den Freischwimmer. Und danach habe ich auch mit dem Schwimmen aufgehört. Ein Traum! Ich hätte nämlich wirklich gerne auch mal endlich den Schwimmkurs der Schnatterente abgeschlossen um dann nicht mehr jeden Samstagmorgen ins Schwimmbad zu müssen!

Von meinen Neffen weiß ich, dass Schwimmkurs in Berlin heute auf jeden Fall auch noch deutlich zielorientierter ist: Mein größerer Neffe hat schnell Brustschwimmen gelernt und weil es ihm Spaß gemacht hat, hat er noch eine ganze Weile weitergemacht und andere Schwimmstile gelernt und das Bronze- und dann sogar auch noch das Silber-Abzeichen mit gerade 6 Jahren gemacht! Da sind wir leider noch sehr weit von entfernt.

Nichtschwimmer-Tiefe auch im nächsten Sommerurlaub?

Wir hatten schon im letzten Sommer das Problem, dass die Schnatterente immer ins tiefere Wasser gehen wollte und da es ein See war, musste immer einer von uns mit ins Wasser um zu schauen, wo sie wirklich noch sicher stehen konnte und sie zurückpfeifen, wenn es zu tief wurde. Die natürlich völlig uneinsichtige Schnatterente hat sich darüber immer sehr beklagt und wollte viel weiter rein. Und ich hatte schon im letzten Sommer gedacht, dass das ja hoffentlich der letzte Sommerurlaub ist, wo wir solche Diskussionen haben, weil sie noch nicht sicher schwimmen kann. Nun haben wir Ende Februar und ich bin mir nicht sicher, dass das bis zu den Sommerferien etwas wird.

Ich habe mich jedenfalls schon mal etwas schlau gemacht und auch wenn das vermutlich für den diesjährigen Sommerurlaub zu spät kommen wird, weil der Urlaub am Anfang der Ferien liegt, werde ich sie wohl in Berlin zu einem Ferienschwimmkurs anmelden und hoffen, dass sie nach den 2 Wochen „Deutschen Schwimmkurs“ einen deutlichen Fortschritt gemacht hat und wir vielleicht dann endlich mal einen freien Samstag haben!

Ist das ein Witz? „Frosch-Bein-Bewegung“ auf dem Rücken?!

Heute war also wieder Schwimmkurs und ich musste mich doch sehr über die neueste Übung wundern: Auf dem Rücken liegend mit Schwimmbrett vor der Brust machen sie nun die Brustschwimm-Beinbewegung!! Das sieht nicht nur total merkwürdig aus bei jenen Kids, die die Schwimmbewegung halbwegs hinbekommen (zugegeben ziemlich ulkig), sondern es überfordert auch völlig die andere Hälfte der Gruppe und es war ein heilloses Durcheinander! Die Anleitung der Lehrerin, auf einem Bein am Beckenrand mit dem anderen Bein die Bewegung simulierend, waren auch nicht gerade hilfreich und nur die wenigsten Kinder konnten die Bewegung halbwegs umsetzen. Da die Schwimmlehrerin aber sehr beliebt ist und durchaus erfahren erscheint, gehe ich mal davon aus, dass sie weiß was sie macht. Auch wenn sich diese Übung mir im ersten Anlauf nicht so ganz erschließt!

Wie mir scheint, sind wir jetzt nun also bei den Vorübungen zum Brustschwimmen angekommen. Nach ca. 2,5 Jahren wöchentlichem Schwimmkurs! Ich wundere mich zwar sehr darüber, wieso die Froschbein-Bewegung rückwärts antrainiert werden. Aber ich werde einfach mal abwarten, wie es von dort weitergeht (und berichten!).

Eure Uta x

WMDEDGT – Tagebuchbloggen am Sonntag

BastelBox Love Bugs

 

Mit Schrecken stelle ich fest, dass mein letzter Blogpost vor genau einem Monat bei Frau Brüllens „Was-machst-du-eigentlich-den-ganzen-Tag“-Tagebuchbloggen im Januar war! Mhhh – so richtig sagen an was das lag, kann ich gar nicht. Vielleicht war´s einfach die Frühjahrsmüdigkeit. Ich sollte mir mal überlegen, ob ich mir einfach noch mal einen „privaten“ festen Blog-Tag in den Kalender eintrage, an dem ich – falls sonst nicht ansteht, Tagebuchblogge. So würde ich vielleicht wieder in einen regelmäßigeren Rhythmus kommen. Weiterlesen »

WMDEDGT – Tagesaktivität liegt bei 200%

Tagesaktivität beim FahrradergometerFrau Brüllen fragt an jedem 5. des Monats: „was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ und wir sind heute mal wieder dabei. Nicht jeder 5. Tag eines Monats eignet sich bei mir zum Tagebuchbloggen. Heute allerdings habe ich laut meiner neuen Sportuhr eine Tagesaktivität von 200% erreicht: Da muss es doch genug zu berichten geben, oder? 😉

Ich hatte heute frei. Das liegt daran, dass ich seit Januar von 4 auf 3 Arbeitstage reduziert habe, weil ich mich mehr um die schulischen Angelegenheiten meiner 6-Jährigen Schnatterente kümmern muss. Ich weiß, es klingt verrückt: Weiterlesen »

Deutsche Kinder: im Winter warm anziehen, Briten: laufen in Shorts

Kinder im Winter warm anziehen

Wir Deutschen haben ja schon so das ein oder andere Vorurteil den Briten gegenüber und einige sind sicher entweder veraltet oder unbegründet. Aber es gibt auch welche, die einfach zutreffen: Aus meinen Kindheitstagen erinnere ich mich noch daran, dass die kleinen britischen Nachbarsjungen im Winter in ihren kurzen Hosen an der Straße standen und auf ihren Schulbus gewartet haben, während deutsche Eltern ihren Kinder im Winter warm anziehen.

Und während wir Deutschen uns hier in London bei fallenden Temperaturen sofort warm anziehen und ein paar Schichten übereinander tragen, laufen große und kleine Briten lange noch in ihren kurzen Hosen oder Röcken rum. Oder eben jene nicht-Briten, die sich als „kleine Briten“ bezeichnen!

„Mama, mir ist nicht kalt, ich bin Engländerin!“

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Entscheidung AuPair zu werden – Besser zweimal nachdenken

Entscheidung AuPair zu werden muss gut durchdacht sein

Nach dem unser diesjähriges AuPair uns so bitter versetzt hatte, obwohl ihre Zusage zum AuPair Jahr lange gereift schien, hatten wir es anschließen mit einem AuPair zu tun, dessen Entscheidung AuPair zu werden innerhalb weniger Stunden fiel. Obwohl die Entscheidung zum AuPair Jahr so spontan gefallen ist, hatten wir dennoch ein gutes Gefühl mit diesem AuPair. Zumindest wurde uns 4 Tage immer wieder bestätigt, wie riesengroß die Vorfreude ist… Aber der Reihe nach: Weiterlesen »

Sich auf die Familie verlassen

Sich auf die Familie verlassen

Bei uns ging es in letzter Zeit wirklich drunter und drüber – aber glücklicherweise steht wie selbstverständlich fest: Trotz der Entfernung zwischen Berlin und London kann ich mich immer auf die Familie verlassen! Wegen dem ganzen Trubel in letzter Zeit, zum Beispiel mit der Kündigung des im Frühsommer gefundenen AuPairs drei Tage nachdem sie bei uns angefangen hatte, oder der weiteren AuPair-Suche, die ich auch schon längst verbloggen wollte, komme ich gefühlt zu nichts. Den Alltag mit Arbeit, Kindern und deren Social Life – zumindest unter der Woche – bekomme ich überwiegend noch hin. Am Wochenende wird es dann schon schwierig: Weiterlesen »

Geburtstagsparty für sechsjährige Tochter

Einladung zur 6. GeburtstagspartyNun ist schon wieder Oktober – der Hauptgeburtstagsmonat meiner Familie mit vielen großen und kleinen Geburtstagspartys. Neben den Geburtstagen meiner beiden Nichten, die ein Jahr alt werden, verpassen wir auch den Geburtstag meine Mutter und meines Bruders. Wenn sich die Familie ständig ohne uns zu solchen Feierlichkeiten trifft, ärgert mich das manchmal schon, dass wir nicht in Berlin wohnen!

Außerdem steht Ende des Monats der sechste Geburtstag der Schnatterente an. Aufgrund des ganzen Stresses mit dem abgereisten AuPair, dem Wiedereinleben in London nach den Sommerferien, der Hausrenovierung und dem Schulwechsel habe ich beschlossen, dass wir wieder „nur“ eine Geburtstagsparty zu Hause machen werden. Weiterlesen »

Au Pair Mädchen reist ab – Heimweh nach 3 Tagen

Sehr aktive Mädchen

Ich habe mir lange überlegt, ob ich diesen Blogpost darüber, dass das AuPair wegen Heimweh gleich abgereist ist, veröffentlichen soll. Sie ist nach 3 Tagen von jetzt auf gleich abgereist und hat mich damit in eine extrem schwierige Situation gebracht. Vor allem, weil wir uns so um sie bemüht hatten, war ich persönlich sehr enttäuscht! Ich möchte auch auf die Gefahr hin, dass zukünftige AuPair-Kandidatinnen wegen dieses Blogposts lieber Abstand von einem AuPair Jahr bei uns nehmen, Weiterlesen »

Packed-Lunch statt Schulmittagessen?

Tomate-Mozzarella-Brot

In einer Woche fängt bei der fast 6-Jährigen Schnatterente die Schule wieder an: Sie kommt in Year 1, was – da sie in England ja schon in der Vorschule (Reception Class) richtig mit Lesen, Schreiben und Rechnen angefangen hat – wohl eher der deutschen 2. Klasse entspricht. Kaum reden wir über die Schule kommt unweigerlich das „Mama, kann ich dieses Jahr bitte „Packed-Lunch“ haben?!?“. Damit meint sie, dass sie statt dem angebotenen Mittagessen lieber etwas von zu Hause mitnehmen möchte. In der Regel essen Kinder, die nicht das Schulessen essen, Sandwiches als Hauptbestandteil des Packed-Lunch. Sandwiches gehen bei der Schnatterente aber leider gar nicht. Weiterlesen »

So war das nach dem Brexit Votum in London

Spontane Reaktion der 3-Jährigen auf den Brexit
Spontane Reaktion der 3-Jährigen auf den Brexit

Lange vor mir hergeschoben habe ich einige Zeit gebraucht einmal aufzuschreiben, wie es uns als Deutsche in London nach dem Brexit Referendum ging. Es war auch in der Tat eine recht intensive und teilweise beängstigende Zeit. Der Brexit war allgegenwärtig (zumindest wenn man sich in der Gesellschaft von Menschen befand, die man besser kennt und mit denen man über solche Dinge spricht). Weiterlesen »

WMDEDGT im Juli – Londoner Tagebuchbloggen über Läuse, Ballett und mehr

Ballett-Stunde in London

Jeden 5. des Monats fragt uns die liebe Frau Brüllen, was wir eigentlich den ganzen Tag machen. Oft fällt das auf einen meiner gewöhnlichen Arbeitstage. Diesmal nicht! Endlich kann ich mal wieder von einem spannenden 5. des Monats berichten #wmdedgt.

Was ist das da auf deinem Kopf?!?

Der Morgen fing bereits ereignisreich an: Beim Scheitelziehen für die Frisur der Schnatterente huschte etwas kleines schwarzes über den Kopf! Nachdem wir schon vor 7 Wochen Läuse bei ihr hatten, war ich alarmiert und hatte den Läusekamm griffbereit. In der Tat! Ich habe 3 Läuse rausgekämmt und konnte auch ein paar Nissen sehen. Kotz!!! Weiterlesen »

Why I want the UK to remain in the EU

Source: www.theguardian.com
Source: www.theguardian.com

Getting closer to the EU Referendum where British people vote to remain or leave the EU you can see how nervous everyone gets: You see people of one or the other party handing out flyer, the newspapers are full of EU Referendum headlines (even in Germany) and social media get´s flooded with video clips, newspaper article, poll statistics etc. I wished the EU would be more appealing to the British than it currently is so that we wouldn´t be in this position of not knowing how the vote will go here. I am at a loss of words that a politician, a wife, a mum lost her life over this vote! This is unbelievably upsetting! Weiterlesen »

Au Pair Suche in London

Rummelbesuch nach erfolgreicher Au Pair Suche
Au Pair Schnuppertag auf dem Rummel im Olympiapark München

Bei uns dreht sich im Moment alles um unsere Au Pair Suche. Wir sind zwar ziemlich früh dran, weil unser derzeitiges Au Pair noch bis Mitte September bleiben kann, aber ich bin bei sowas lieber zu früh als zu spät dran. Und bevor wir uns entscheiden, wollen wir dieses Mal die Kandidatin auch für 2-3  Nächte zu uns nach London einladen. Weiterlesen »

Schlechte Au Pair Erfahrung in England

Ein Au Pair, mit dem ich mich kürzlich traf, hat eine kurze, aber dennoch sehr schlechte Au Pair Erfahrung in England hinter sich und ich bin froh für sie, dass sie die Reißleine gezogen und die Familie von jetzt auf gleich verlassen hat! Weiterlesen »